Kreuzmoorer Boßlerinnen mit Punktgewinn

 

Roggenmoor/Klauhörn gibt „Rote Laterne“ ab

 

 

Wesermarsch/WBö, In der Landesliga der Frauen konnte man nicht dem Remis von Kreuzmoor in Reitland rechnen. Schweewarden war beim Titelverteidiger Schweinebrück chancenlos. Am Tabellenende, unter den 3 Ammerländer Mannschaften erneut ein Wechsel. Schlusslicht ist nun der Aufsteiger Westerscheps. Leistungsmäßig eng beieinander bleibt die Bezirksliga.

 

Zu den Partien:

 

Landesliga

 

Reitland – Kreuzmoor 0:0

 

Die Gastgeberinnen mit dem besseren Start. Die Holz, gestärkt durch zwei Gummi-Werferinnen holten 2 Wurf heraus. Bei der Wende wieder ausgeglichen. Mit dem letzten Wurf der Führungswechsel. Die Gäste dann im Ziel mit 54 Wurf mit 5 Metern vorn. Mit der Gummi bis zur Wende 2 Schoet herausgeholt. Auf der Rücktour gaben die Gäste Gas. Mit dem letzten Wurf hatten die Gastgeberinnen Glück und gewannen mit 47 Wurf mit 48 Meter. Brigitte Sanders, Sprecherin Reitlands: „ In dem spannenden Wettkampf ein gerechtes Unentschieden.“ Die Kreuzmoorer Mannschaftsführerin Sandra Gerken sah es ähnlich: „ Ein Kopf an Kopf Rennen.“ Trotz des Punktverlusts nimmt Reitland (13:7) den FKV Finalrundenplatz drei (13:7) sicher ein. Der Vierte Kreuzmoor (9:11) auch weit vom Abstiegsplatz entfernt.

 

Schweinebrück – Schweewarden 10:0

 

In der Holz war es ziemlich ausgeglichen. Die Friesländer gewannen mit 3,057. Die Paradegruppe der Gastgeberinnen, die Gummi gewann deutlich mit 6,064. Schweinbrücks Mannschaftsführerin Astrid Hinrichs: „ Der Wettkampf verlief ruhig. Die Leistung war in Ordnung.“ Für der Schweewarder Mannschaftsführerin Silke Ahlhorn kein Beinbruch: „ Diese Niederlage war eingeplant.“ Der Titelverteidigerin Schweinebrück (20:0) weiterhin mit der makellosen Bilanz. Schweewarden nimmt mit 8:12 Punkten Platz fünf ein.

 

Halsbek – Westerscheps 14:0

 

Das Ammerland-Duell mit einseitigem Verlauf. Die Gummi gewann mit 3,008 und die Gummi langte mit 46 Wurf 11,046 richtig zu. Die Halsbeker Mannschaftsführerin Talea Hiljegerdes: „ Mit dem Ticket zur Finalrunde haben wir ein für uns unerwartetes Ziel erreicht.“ Mit 18:2 Punkten hat Halsbek den Rang zwei ein. Der Aufsteiger Weserscheps (3:17) hat nun wieder die „Rote Laterne“ eingenommen.

 

Roggenmoor/Klauhörn – Spohle 1:0

 

Ein weiteres Endspiel um den Klassenerhalt. Das bisherige Schlusslicht gewann mit der Holz 1,070 und gab mit der Gummi nur einen Meter ab. Die Gastgeberinnen führten zwischenzeitlich mit der Holz mit 3 Schoet. Den Gästen fehlten 70 Meter zur Punkteteilung. Die Mannschaftsführerin der Gastgeber Bianca Schliep: „ Eigentlich eine ausgeglichene Partie und schöner fairer Wettkampf.“ Roggenmmoor/Klauhörn (5:15) sprang auf sechs. Spohle (4:16) ist Vorletzter.

 

Bezirksliga

 

Haarenstroth – Esenshamm 2:3

 

Beim Vorletzten eine vermeidbare Niederlage. Die Ammerländer legten mit der Holz 3,088 vor. Die Gäste zogen mit der Gummi 2,064 nach. Am Ende fehlten ihnen 25 Meter zum Remis. Esenshamm (10:10) jetzt nur noch einen Punkt vom Abstiegsrang entfernt. Haarenstroth, noch eine Nachholpartie, kommt auf 9:9 Zähler.

 

Bredehorn – Sandelermöns 5:1

 

Der Tabellenführer (13:7) machte mit der Holz 5,021 alles klar. Der Absteiger Sandelermöns (10:10) gewann mit der Gummi.

 

Bockhorn – Grabstede 4:0

 

Der abstiegsgefährdete Neuling sorgte für eine Überraschung. Die Holz gewann mit 4,032. Da tat die Niederlage mit der Gummi -84 m nicht mehr weh. Der Tabellenletzte Bockhorn (6:14) muss aber im Moment noch 3 Punkte zum Nichtabstiegsplatz gut machen. Durch die Niederlage weist der Zweite Grabstede (11:9) 2 Punkte Rückstand zum Spitzenreiter auf.

 

Torsholt – Zetel/Osterende 0:4

 

Der Tabellendritte Torsholt (10:10) hatte sich sicherlich mehr ausgerechnet. Nur die Holz gewann 89 m. Die Gäste gewannen mit der Gummi 4,092. Zetel/Osterende (9:9) ist Sechster.

Am Sonntag 4.2. steht die Nachholpartie Zetel/Osterende gegen Haarenstroth an.

 

Kategorie: Ligenbetrieb, geschrieben am 07.02.2018 von Robert Schröder