Reitlander Boßlerinnen siegen in Kreuzmoor

 

Wesermarsch/WBö, In der Landesliga Frauen deutet sich ein neues Erfolgstrio an. Neben dem „altbewährten“ Titelverteidiger Schweinebrück und Reitland, scheint Halsbek dazu zustoßen. Diese drei Teams weisen 6:0 Punkte auf. Das Derby verlor Kreuzmoor mit 0:5 gegen Reitland. Schweewarden hatte das Nachsehen gegen den Titelverteidiger Schweinebrück.

 

Zu den Partien:

 

Kreuzmoor – Reitland 0:5

 

Die Kreuzmoorer immer oben dabei, dürften in dieser Saison nach unten schauen. Die beiden Heimspiele gegen die Spitzenteams Schweinebrück und Reitland gingen verloren.

Mit der Holz hatten die Gastgeberinnen 52 m sogar ein kleines Erfolgserlebnis vorzuweisen. Die Gastgeber sogar mit dem Vorsprung von 2 Wurf bei der Wende. Die Kreuzmoorer Mannschaftsführerin Sandra Gerken anerkennend: „ Die Holz gut für uns. Reitland auf den letzten 300 Meter aber mit Topwürfen. Reitlands Mannschaftsführerin Sabrina Joachimsthaler: „ Bei der Wende noch alles offen.“ Die Holz der Gäste geriet mit 2 Wurf in den Rückstand und glich bis zur Wende aus. Die Gummi der Reitlander legten bis zur Wende 2 Wurf vor und bauten den Vorsprung auf 5,077 aus.

 

Schweewarden – Schweinebrück 0:5

 

Am Anfang auf der Kraftstrecke verlief der Wettkampf ausgeglichen. Die Gäste nur mir wenigen Metern in Front. Schweewardens Mannschaftsführerin Silke Ahlhorn: „ Wir konnten mit der Holz mithalten, waren aber mit unserer Leistung nicht zufrieden.“ Schweinebrücks Astrid Hinrichs: „ In den Rillen am Deich kann alles passieren. Hier erwachte die Gummigruppe zum Leben.“ An der Deichwende legten die Friesländer einen Vorsprung von 3 Wurf mit der Gummi vor. Mit der Holz gewannen die Gäste mit 45 Wurf 1,032 und mit der Gummi mit 46 Wurf 4,047. Die Schweewarder mit 2:4 Zählern nun hinter dem führenden Trio.

 

Spohle – Roggenmoor/Klauhörn 4:3 Remis

 

Recht unterschiedlich die Leistungen in beiden Gruppen. Bei der Wende auch ein Remis. Die Holz mit einem Wurf für die Gäste und die Gummi von Spohle mit einem Wurf vorne. Im Ziel die Gäste mit der Holz mit 3,067 im Plus. Das machten die Spohlerinnen mit der Gummi 4,026 wett. Insgesamt betrug der Vorsprung für die Gastgeber 59 Meter. Somit fehlten ihnen 41 Meter zum Sieg. Spohles Sprecherin Tomke Pieper: „ Leider nur ein Remis, aber wir haben den ersten Punkt auf dem Konto.“ Dieser 1. Punktgewinn stand auch für Roggenmoor/Klauhörn an. .

 

Westerscheps – Halsbek 2:4

 

Die Gäste legten mit der Holz einen Schoet vor. Zum Schluss aber der Aufsteiger Scheps mit 2,006 mit dem besseren Ende. Die Gäste taten sich mit der Gummi schwer und gerieten mit 2 Wurf in den Rückstand. Halsbeks Mannschaftsführerin Talea Hiljegerdes: „ Die ersten Durchgänge waren schlecht. Zum Glück ist noch der Knoten geplatzt.“ Den Erfolg stellte sich mit 4,085 ein. Die Schepserin Sandra Schedemann-Sieger: „ Schade, lange sah es nach einem Punktgewinn aus.“

 

Bezirksliga

 

Esenshamm – Harenstroth 7:0

 

An der Wende die Gäste mit einem Wurf vorne. Mit der Holz sah es für die Gastgeberinnen bei 4 Wurf Vorsprung schon gut aus. Im Ziel gab die Holz dann wenige 67 Meter ab. Die Gummi 7,010 sorgte für klare Verhältnisse. Die Esenshammerinnen, zweimal 2:2 Remis, bleiben unbesiegt und kommen wie der Tabellenführer Grabstede auf 4:2 Zähler. Esenshamm Sprecherin Sandra Klement: „ Wir freuen uns über den 1. Saisonsieg.“

 

Sandelermöns – Bredehorn 3:3

 

Die Gastgeber setzten sich mit der Holz 3,052 durch. Die Gäste brachten 3,017 über die Ziellinie. Somit insgesamt ein Plus von 35 Meter für die Mönser. Für die Bredehorner (2:4) das 2. Remis.

 

Zetel/Osterende – Torsholt 0:6

 

22 Meter retteten die Gastgeber mit der Holz ins Ziel. Die Ammerländer mit der Gummi 6,036 eindeutig besser. Beide Teams mit einem ausgeglichenem Punktekonto.

 

Grabstede – Bockhorn 6:0

 

Im Friesländer Duell legte Grabstede mit der Holz 69 m und der Gummi 5,095 vor. Mit dem 2. Sieg in Folge übernahm Grabstede (4:2) die Spitze. Der Aufsteiger Bockhorn (2.4) am Tabellenende in der ausgeglichenen Liga.

Kategorie: Ligenbetrieb, geschrieben am 25.10.2017 von Robert Schröder