Wichtige Erfolge für Schweewarden und Reitland

 

Unnötige Niederlage für Kreuzmoorer Boßler

 

 

 

Wesermarsch/WBö, Mit dem 7. Spieltag für die Boßelteams wurde gleichzeitig die Hinrunde abgeschlossen. In einige Staffeln Tendenzen schon deutlich zu sehen. In der Landesliga der Männer stand im Verfolgerduell für Kreuzmoor eine durchaus vermeidbare Niederlage gegen Grabstede an. Wichtige Punkte für den Klassenerhalt holten Schweewarden und Reitland. Am Tabellenende sieht es für die punktlosen Clevernsern schon recht finster aus. Die ersten drei Plätze, für die FKV-Finalrunde scheinen hier schon vergeben zu sein. Bei den Boßlern nur die kurze Weihnachtspause. Der nächste Spieltag, Beginn der Rückrunde ist auf Sonntag den 7.1. terminiert.

 

 

Zu den Partien:

 

Kreuzmoor – Grabstede 1:6

 

Es stand das Verfolgerduell Zweiter gegen Dritter an. Es sollte eng zu gehen. Die 1. Holz holte mit 60 Wurf knappe 33 Meter heraus. Dagegen lag die 2. Holz mit sogar 62 Wurf -4,107 hinten. Auch die 1. Gummi mit 57 Wurf -2,006 verlor. Die 2. Gummi holte mit nur 53 Wurf, 1,113 etwas auf. Im Nachhinein eine durchaus vermeidbare Niederlage, denn einige Wurfleistungen der Gastgeber zu wechselhaft. Würfe die schnell den Weg in die Berme fanden, sprachen nicht für das Selbstvertrauen Heimvorteil. Bei der Wende die Gastgeber leicht im Plus. Verletzungsbedingt mussten die Kreuzmoorer zwei Werfer ersetzen. Der Kreuzmoorer Mannschaftsführer Matthias Gerken unzufrieden: „ Gleich in drei Gruppen keine gute Leistungen. Somit gehen die Punkte verdient nach Grabstede.“ Sein Gegenüber Holger Alberts: „ Auf der Rücktour zeigten wir eine tolle Mannschaftsleistung und zwei wichtige Punkte einfahren.“ . Grabstede und Kreuzmoor nun mit 10:4 Zählern gleichauf. Das Ergebnis spielte dem Titelverteidiger Halsbek gut in die Karten. Die Ammerländer führen nun mit 3 Punkten Vorsprung die Tabelle an. Bei nunmehr 5 Punkten Vorsprung in der Verbandsliga kann sich Westerscheps schon mit dem Gedanken direkter Wiederaufstieg anfreunden.

 

Schweewarden – Spohle 10:6

 

Drei Gruppen brachten sich für den Erfolg ein. Die 1. Holz gewann 4,127, die 2. Holz 2,132 und die 1. Gummi 2,072. Die 2. Gummi verlor mit -6,143 deutlich. Mannschaftsführer Stefan Freese trotz des Sieges skeptisch: „ Wir haben uns nicht mit Ruhm bekleckert“. Damit meinte er vor allem die beiden Zweitgruppen, die definitiv über 14 Durchgänge, somit über 56 Würfe brauchten. Gut drauf war die 1. Holz die 53 Würfe benötigte und die 1. Gummi mit 52 Wurf. Stefan Freese weiter: „ Wichtige Punkte zum Klassenerhalt. „ Schweewarden kann nun beruhige 6 Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz vorweisen. Schweewarden (6:8) ist Sechster. Die Spohler sind nach zuletzt 3 Niederlagen auf Platz sieben (5:9) abgerutscht.

 

Reitland – Cleverns 7:1
 

In der „Vierpunkte-Partie“ im Kellerduell ein enorm wichtiger Erfolg für den Aufsteiger. Dazu trug die 1. Holz 45 Würfe, 2,027, die 2. Holz 49 Würfe, 78 m und die 1. Gummi 43 Würfe 4,090 bei. Nur die 2. Gummi gab mit 49 Würfe -1,089 ab. Bei der Wende führten die beiden Erst-Gruppen schon deutlich. Der Fünfte Reitland, holte zuletzt 4:0 Punkte, weist nun auch 6:8 Punkte auf. Reitlands Sprecher Rainer Müller: „Ein toller und wichtiger Sieg. Die Reitlander können auf ihre Heimstrecke bauen. Es war im 3. Heimspiel der 3. Sieg. Cleverns Mannschaftsführer Heiko Janssen: „ Ein Spiegelbild unserer Hinrunde. Wir werfen derzeit nicht konstant genug. In der Rückrunde müssen wir in den Heimkämpfen zulegen und endlich ein Erfolgserlebnis einfahren.“ Es sieht für Cleverns (0:14) im Abstiegskampf, nach Beendigung der Hinrunde schon finster aus.

 

Bredehorn – Halsbek 1:9

 

Im Nachbarduell blieb die Überraschung aus. Die Gastgeber legten mit der 1. Holz 57 Wurf 1,086 vor. In den anderen Gruppen gaben die Ammerländer, die 2. Holz 51 Wurf 2,119, die 1. Gummi 52 Wurf 1,044 und vor allem die 2. Gummi 48 Wurf 5,135 den Ton an. Lage war es ein Wettkampf auf Augenhöhe. Bei der Wende war Halsbek leicht im Plus. Bredehorn Mannschaftsführer Rene Thye: „ Die 2. Gummi von Halsbek mit einer Superleistung der eindeutige Matchgewinner. Da kann man nur gratulieren.“ So sieht es auch der Halsbeker Sprecher Arne Hiljegerdes: „ Unsere 2. Gummi war erneut nicht zu bremsen.“ Die fünf Gummi „Musketiere“ sind Kersten Coldewey, Marvin Coldewey, Rouven Coldewey, Lasse Schmerdtmann und Martin Siemen. Der Titelverteidiger Halsbek (13:1) mit 3 Punkte Vorsprung Spitzenreiter, erneut auf einem guten Weg. Bredehorn auf Rang vier (6:8) schon mit einem negativen Punktestand.

 

Verbandsliga

 

Leuchtenburg – Mentzhausen 10:1

 

Beim Aufsteiger gab es nichts zu holen. Die Gastgeber machten das mit den zwei Gruppen 2. Holz 1,002 und vor allem mit der 1. Gummi 9,009 alles klar. Zwei Gruppensiege, mit der 1. Holz 47 m und der 2. Gummi 1,008 halfen den Gästen nicht weiter. Bis zur Wende war es ausgeglichen. Dann folgte der Einbruch in der Gummi. Pech auch das sich Sven Büsing verletzte. Der Mentzhauser Mannschaftsführer Ludger Ruch: „ Im Abstiegskampf fuhr der Mitkonkurrent den 1. Saisonsieg ein. Nun befinden sich Schweinebrück und Mentzhausen, beide 3:11 Zähler, gleichauf am Tabellenende. Der Aufsteiger Leuchtenburg (7:7) mit einem ausgeglichenem Punktekonto.

 

Ruttel – Westerscheps 1:3

 

Mächtig kämpfen musste der Favorit, damit die „weiße Weste“ weiterhin Bestand hat. Das viele Wasser an den Kanten. Sobald die Kugel von der Straße kam, „stand“ sie. Die Gäste machten das mit der 1. Holz 53 Wurf 1,060 und der 2. Holz 53 Wurf 2,043 klar. Die Hausherren holten mit der 1. Gummi 59 Wurf 114 m und der 2. Gummi 54 Wurf 74 m auf. Die 1. Gummi der Schepser lag zwischenzeitlich schon 2 Schoet zurück. Durch zwei Auswechslungen in der Gruppe wurden die Schoets abgebaut. Die beiden Gummigruppen der Gäste bezog ihre 1. Saisonniederlagen. Ruttel kommt auf 6:8 Punkte. Westerscheps (14:0) klar auf Meisterschaftskurs.

 

Neustadtgödens – Torsholt 9:1

 

Der Heimvorteil wurde genutzt. Es siegte die 2. Holz 2,017, die 1. Gummi 6,086 und die 2. Gummi 1,004. Nur die 1. Holz gab -1,105 ab. Neustadtgödens (8:6) nun Dritter. Torsholt (6:8) rangiert auf Platz sechs.

 

Schweinebrück – Stapel 5:2

 

Mit dem Erfolg gegen den Zweiten sorgten die Friesländer, 1. Saisonsieg, für die große Überraschung. Daran hatten den Anteil die 2. Holz 3,047 und die 1. Gummi 2,020. Die Niederlagen der 1. Holz -1,062 und der 2. Gummi -1,000, hielten sich in Grenzen. Stapel das Team aus dem KV Ammerland weiterhin auf Rang zwei. Der Tabellenletzte Schweinebrück (3:11) hat jetzt zu den punktgleichen Mentzhausern aufgeschlossen.

 

Bezirksliga

 

Moorriem – Roggenmoor/Klauhörn 2:17

 

Die Verletztenliste beim Tabellenletzten (1:13) ist noch nicht abgeharkt. Es verlor die 1. Holz -4,028, die 2. Holz -8,101 und die 1. Gummi -4,040. Ein kleines Erfolgserlebnis konnte die 2. Gummi 2,085 vorweisen. Der Vorsitzender Torsten Kruse: „ Fehlende Werfer können nicht gleichwertig ersetzt werden. Die Hoffnung liegt nun komplett auf die Rückrunde..“

Moorriem (1:13) muss nun schon vier Punkte auf den Nichtabstiegsplatz gut machen. Roggenmoor/Klauhörn (7:7) kommt auf ein ausgeglichenes Punktekonto.

 

Portsloge – Halsbek II 3:6

 

Im Ammerland-Duell setzte sich die „Reserve“ der Halsbeker durch. Dazu trug fast alleine die 1. Holz 6,000 bei. Hinzu kamen noch 124 m von der 1. Gummi. Für die Hausherren reichten die Erfolge der 2. Holz 1,140 und der 2. Gummi 1,148 nicht.

 

Hollwege – Wiefels 1:8

 

Die Ammerländer konnten nicht dagegen halten, obwohl sie durch die 1. Holz 10 m und der 1. Gummi 1,116 noch zwei Gruppenerfolge verbuchen konnten. Die Gäste, der Vierte (8:6) machten mit der 2. Holz 7,007 und der 2. Gummi 1,056 alles klar. Hollwege (5:9) Vorletzter aber noch 4 Punkte vor dem Abstiegsrang.

 

Altjührden/Obenstrohe – Zetel/Osterende 15:0

 

Nun hat es dem Tabellenführer Zetel/Osterende (12:2) erwischt. In der Spitzenpartie beim Verfolger Altjührden/Obenstrohe gab es eine deftige Klatsche. Die Gastgeber siegten mit der 1. Holz 5,043, der 2. Holz 3,060, der 1. Gummi 2,047 und der 2. Gummi 4,110. Altjührden/Obenstrohe (9:5) der Absteiger nun in Lauerstellung 3 Punkte hinter den Zetelern.

 

Bezirksklasse

 

Abbehausen – Astede 16:0

 

Chancenlos war der Aufsteiger. Die Hausherren siegten mit der 1. Holz 8,010, der 2. Holz 45 m, der 1. Gummi 5,030 und der 2. Gummi 3,028. In der recht ausgeglichenen Klasse nimmt Abbehausen (8:6) Rang drei ein. Der Neuling Astede (4:10) hat die „Rote Laterne“ übernommen.

 

Vielstedt/Hude – Rosenberg 11:0

 

Im Kellerduell verpassten die Friesländer den Befreiungsschlag. Der Neuling der dem KV Ammerland angegliedert ist nun Vorletzter (5:9). Die Gastgeber siegten mit der 2. Holz 4,148, der 1. Gummi 4,044 und der 2. Gummi 2,085. Die Gäste mit der 1. Holz 124 m mit einem kleinen Erfolgserlebnis. Die Abstiegsgefahr für beide Teams aber weiterhin groß. Aus dieser Staffel steigen zwei Mannschaften ab. Rosenberg (6:8) auf Position sechs.

 

Haarenstroh – Waddewarden 5:10

 

Mit diesem Erfolg verteidigten die Friesländer (10:4) die Tabellenführung. Die Ammerländer in drei Gruppen, der 1. Holz 67 m, der 2. Holz 4,039 und der 1. Gummi 60 m vorn. Doch mit der 2. Gummi ging man „baden“. Waddewarden fuhr hier den hohen 10,023 Gruppenerfolg ein. Haarenstroth (7:7) weist ein ausgeglichenes Punktekonto auf.

 

Garms – Grabstede II 0:7

 

Der Tabellenzweite (9:5) behauptete sich. Es gewann die 1. Holz 65 m, die 2. Holz 7,047 und 2. Gummi 14 m. Einen Meter auf der Habenseite wies die 1. Gummi der Hausherren auf. Garms kommt auf 7:7 Zähler.

Kategorie: Ligenbetrieb, geschrieben am 19.12.2017 von Robert Schröder