Spohler Boßlerinnen geben „Rote Laterne“ ab

 

Bredehorn neuer Spitzenreiter der Bezirksliga

 

 

Jaderberg/WBö, In der Landesliga der Frauen verlor der Dritte Reitland überraschend beim bisherigen Tabellenletzten Spohle. Dagegen gewann Kreuzmoor ein wichtiges Kellerduell. Schweewarden konnte den Tabellenzweiten Halsbek nicht stoppen. Der Absteiger wird unter dem Ammerland-Trio gesucht. Die Bezirksliga Partie der Frauen Zetel/Osterende gegen Haarenstroth fand wegen Nebel nicht statt. Spannung total ist in der Bezirksliga Staffel angesagt.

 

Zu den Partien:

 

Landesliga

 

Schweewarden –Halsbek 2:5

 

In der Gummi lief es auf der Kraftstrecke recht ausgeglichen. Die Gastgeberinnen mit einem Schoet zurück. Am Deich zeigten die Gäste dann ihre Stärke und kamen mit 5,067 ins Ziel. Die Halsbeker stellen hier (17:1) die beste Bilanz aller 16 Gruppen dieser Staffel. Mit der Holz lief es ausgeglichen, „ wenn auch mehr bei uns drin war“, so Schweewardens Mannschaftsführerin Silke Ahlhorn. Halsbeks Mannschaftsführerin Tale Hiljegerdes: „ Unsere Leistungen waren im Schnitt gut.“ Die Ammerländerinnen (16:2) weiterhin auf einem guten Kurs. Schweewarden (8:10) kann die nächsten Aufgaben beruhig entgegen sehen.

 

Kreuzmoor – Roggenmoor/Klauhörn 10:0

 

In dem Kellerduell die Gastgeberinnen bei der Wende in beiden Gruppen mit einem kleinen Vorsprung. Erst auf der zweiten Hälfte der Rücktour fiel die Entscheidung. Die Holz holte mit 61 Wurf 2,122 und die Gummi mit 62 Wurf sogar 6,100 heraus. Die Kreuzmoorer Mannschaftsführerin Sandra Gerken: „ Wichtige Punkte um den Abstand zum Tabellenkeller zu halten. Die nächsten Wettkämpfe werden noch schwer genug.“ Kreuzmoor als Vierter (8:10) mit einem negativen Punktekonto. Aus dem Gästeteam Bianca Schliep bedauert: „ Uns fehlten 5 Leute, die durch 3 Werferinnen aus der Zweiten ersetzt wurden. Ansonsten war es ein schöner Wettkampf.“ Mit dieser Niederlage hat Roggenmoor/Klauhörn (3:15) die „Rote Laterne“ übernommen.

 

Spohle – Reitland 7:5

 

Die Niederlage beim bisherigen Schlusslicht stellt schon eine Überraschung dar. Allerdings hatten die Wesermärschler die Heimpartie auch nur 2:0 gewonnen. Total unterschiedlich der Leistungsverlauf in den beiden Gruppen. Die Gastgeberinnen mit dem großen Plus in der Holz mit 7,007. Das holten die Gäste mit der Gummi 5,056 nicht mehr auf. Die Spohlerinnen (4:14) im Freudentaumel mit dem verlassen vom Abstiegsrang. Trotz der Niederlage nimmt Reitland (12:6) den gesicherten FKV Finalrundenplatz drei ein.

 

Westerscheps – Schweinebrück 0:8

 

Das hätte enger ausgehen können, denn die Holz der Schepser lag bis 1500 Meter vor dem Ziel noch mit Metern in Führung. Durchunkonzentrierte Leistungen verlor man noch mit -5,010. Die Wende geriet bis zur Wende mit 2 Schoet in den Rückstand. Im Ziel waren es dann -3,022. Anerkennung von den Schepserinnen: „ Schweinebrück war sehr gut in Form.“ Das gab Astrid Hinrichs zurück: „ Eine sehr gute Leistung der Schepserinnen.“ Der Titelverteidiger (18:0) war mit 5 super Würfen in der Gummi gestartet. Der Neuling Westerscheps (3:15) punktgleich mit dem Letzten. Somit Spannung pur im Abstiegskampf.

 

Bezirksliga

 

Esenshamm - Torsholt 0:5

 

In beiden Gruppen konnte man nicht dagegen halten. Die Holt verlor -3,000 und die Gummi -2,092. Torsholt (10:8) nun einen Punkt hinter dem führendem Duo. Der Sechste Esenshamm (8:10) einen Pluspunkt vor dem Abstiegsrang.

 

Sandelermöns – Bockhorn 4:0

 

Auch hier eine knapper Ausgang. Die Holz gewann 1,036 und die Gummi 2,096. Sandelermöns (10:8) im Mittelfeld. Der Tabellenletzte Bockhorn (4:14) muss schon 4 Punkte zum Nichtabstiegsplatz gut machen.

 

Grabstede – Bredehorn 0:8

 

Das Friesländer Spitzenduell verlief einseitig. Die Gäste siegten mit Holz 6,032 und der Gummi 2,003. Beide nun mit 11:7 Punkte vorne. Die Plätze wurden getauscht. Bredehorn führt die Tabelle vor Grabstede an.

Kategorie: Ligenbetrieb, geschrieben am 26.01.2018 von Robert Schröder