Schweinebrücker Boßlerinnen gewinnen das Gipfeltreffen

 

 

 

 

Rastederberg/WBö, Bei den Frauen am 10. Spieltag der Boßelsaison 2018/19 das Gipfeltreffen in der Landesliga.  Da setzte sich Schweinebrück knapp mit 2:0 gegen Halsbek durch und steht vor dem erneuten Titelgewinn. Auch eine Vorentscheidung ist in der Abstiegsfrage gefallen. Nach dem Sieg der Spohler Frauen, der Aufsteiger Zetel/Osterende mit den schlechteren Karten. Die Leistungsdichte in der Bezirksliga wurde mit gleich drei Unentschieden unter Beweis gestellt.

 

Zu den Partien

 

Frauen

 

Landesliga

 

Schweinebrück – Halsbek  2:0

 

In der Spitzenpartie der beiden Top-Teams erneut eine knappe Angelegenheit. Im Hinspiel hatte man sich mit einem 0:0 Remis getrennt.  Auf beiden Seiten sehr gute Würfe, sodass es bei der Wende ausgeglichen war. In der Gummi wechselte die Führung immer wieder die Seite. Halsbek brachte am Ende einen Vorsprung von 96 Meter über die Ziellinie. Mit der Holz bauten die Gastgeber nach der Wende einen Vorsprung von 2,044 auf. Schweinebrücks Mannschaftsführerin Mareike Runge: „ Ein fairer Wettkampf mit dem besseren Ende für uns wo rüber wir uns natürlich sehr freuen. Einziger Wermutstropfen, Chantal Bohlen musste verletzt ausgewechselt werden und wird uns wohl den Rest der Saison fehlen.“ Halsbeks Mannschaftsführerin Talea Hiljegerdes: „Sehr ärgerlich für uns, da wir unsere gewohnte Leistung nicht zeigen konnten und den Titelkampf gerne noch spannender gehalten hätten. Gerade in der Holzgruppe haben wir viel verschenkt.“ Der Spitzenreiter Schweinebrück (18:2) nun mit drei Punkten vor Halsbek.

 

Reitland – Westerscheps  0:1 Remis

 

Mit der Holz bis zur Wende war es ein hin und her. Führungswechsel, Schoet, Führungswechsel. Die Gäste mit 2 Schoet vorn, und brachten dann 1,090 über die Ziellinie.

In der Gummi war es ähnlich bis zur Wende. Auf dem Stück zum Deich dann der 2. Schoet für Reitland. Die Schepserinnen kämpften sich aber wieder ran. Der letzte Wurf beider Mannschaften entschied dann über den Metersieg der Reitlanderinnen. Reitlands Sprecherin Brigitte Sanders: „ Sandra Schedemann legte einen so guten Wurf vor, Jenny Meyer kam aber bis auf zwei Meter gut ran. Der Schoet war kaputt und wir siegten mit 98 Metern.“

Insgesamt die Gäste mit dem Vorsprung von 92 Metern. Somit fehlten ihnen nur 8 Meter zum Sieg. Brigitte Sanders: „Wir sind froh, zumindest noch einen Punkt abbekommen zu haben. Doch nun haben wir leider keine Chance mehr in die Finalrunde einzuziehen. Es war ein anstrengender Kampf, der mit sehr viel Suchen und Warten verbunden war. Wir waren 2 ½  Stunden unterwegs und haben jeder eine Kugel verloren. Bei Tauwetter werden wir nochmal auf die Suche gehen.“  Die Schepser  Sandra Schedemann: „Zum Ende fehlten leider nur 9 Meter für den Auswärtssieg.“  Reitland kommt auf 9:11 Zähler. Westerscheps hat 8:12 Punkte.

 

Schweewarden – Spohle  4:6

 

Mit der Holz lief es auf der Kraftstrecke richtig gut für die Gastgeber mit 4 Schoet Vorsprung zur Deich- Wende. Auf der Rücktour ein paar schlechte Würfe , und es blieb bei 4,095 im Ziel. Auf der Kraftstrecke war es ausgeglichen bei den Gummis. Schweewardens Mannschaftsführerin Silke Ahlhorn: „ Anfang Deich legte Spohle einen super Wurf hin womit

sie gleich 3 Schoet bekamen.“  Im Ziel kam Spohle mit 6,035. Silke Ahlhorn: „Zwei wichtige Punkte die wir verschenkt haben.“ Auf Spohler Seite die Sprecherin Tomke Pieper froh: „Die Holz Mannschaft hat sich gegen sehr starke Schweewardenerinnen gut geschlagen und die Gummi hatte einen sehr guten Tag. Über die zwei Punkte freuen wir uns riesig.“ Schweewarden mit 11:9 Punkten, durch das schlechtere Schoetverhältsnis nicht mehr auf den FKV-Finalrundenplatz drei. Die Spohler (6:14) können im Kampf um den Klassenerhalt tief durchatmen. Der Vorsprung auf den Abstiegsplatz ist auf 4 Zähler angewachsen.

 

Kreuzmoor – Zetel/Osterende  6:0

Die Kreuzmoorer Mannschaftsführerin Karin Ledebuhr: „ Wir hatten noch eine Rechnung offen. Die einzigen Pluspunkte fuhren die Zeteler bisher gegen uns ein.“ Die Holzgruppe lag von Anfang an in Führung, diese wurde bis zur Wende auf 3 Schoet ausgebaut. Auf der  Rücktour kam Zetel besser zurecht. Im Ziel waren es dann 3,096. Die Gummi führte an der Wende nur wenige Meter. Im Ziel waren es 2,075. Karin Ledebuhr: „Für Zetel eine weitere bittere Niederlage, wo ein Abstieg aus der Landesliga wohl nicht mehr vermeidbar ist.“ Zetels Mannschaftsführerin Tanja Schmidt: „ Ein schöner harmonischer Wettkampf“.

Zetel/Osterende (2:18) mit der „Roten Laterne“. Kreuzmoor (11:9) bei Punktgleichheit, durch das bessere Schoetverhältnis sogar auf dem FKV Finalrundenplatz drei.

Bezirksliga

 

Grünenkamp – Grabstede  1:0 Remis

 

Der Wettkampf war sehr spannend, keiner Gruppe gelang es einen Vorsprung rauszuwerfen. An der Wende führte die Grabsteder Holz mit Metern, die Grünenkamper Gummi mit 1 Schoet. Im Ziel konnte die Grünenkamper Holz 1,025 Schoet für sich verbuchen, die Gummigruppe musste sich aber um 52 m geschlagen geben. Den Gastgebern mit dem Gesamtplus von 73 m, fehlten nur 27 m zum Sieg. Trotz des Remis rückt der Klassenerhalt für Grabstede (3:17) in weite Ferne. Zum Nichtabstiegsplatz sind es schon 6 Punkte. Diesen Rang nimmt der Aufsteiger Grünenkamp (9:11) in der sehr ausgeglichenen Staffel ein.

 

Torsholt – Esenhamm  3:3

 

Da war nichts über. Die Ammerländer legten mit der Holz 3,005 vor und die Gäste siegten mit 3,099 mit der Gummi. Dem Zweiten Esenshamm (12:8) mit dem Vorsprung von 94 Meter, fehlten nur 6 Meter zum Sieg. Torsholt (11:9) ist Vierter. Esenshamm Kapitänin: „Der Sieg war zum Greifen nah, nur 6 Meter haben uns dafür gefehlt. Das war wirklich ärgerlich.“

 

Schweinebrück II – Roggenmoor/Klauhörn  0:0

 

Fast ein Fotofinish. Die Gastgeber, der Dritte (11:9) mit der Holz 10 m und der Gummi 9 m vorn. Trotz des Punktverlustes der Spitzenreiter Roggenmoor/Klauhörn (16:4) mit dem beruhigen Vorsprung von 4 Punkten.

 

Bredehorn – Sandelermöns  9:0

 

Wichtige Zähler für den Klassenerhalt fuhr Bredehorn ein. Die Holz gewann 4,055 und die Gummi 5,008. Beide Mannschaften nun mit 9:11 Punkten.    

Kategorie: Ligenbetrieb - Berichte, geschrieben am 01.02.2019 von Gyde Riesner