Kreuzmoor/Bekhausen besiegt den Spitzenreiter Spohle

 

 

Rastederberg/WBö, In der Boßel-Landesliga der Frauen ab 4. Spieltag der erneute Wechsel an der Spitze. Den Platz an der Sonne holte sich der Titelverteidiger Schweinebrück von Spohle zurück. Die Ammerländer verloren gegen Kreuzmoor/Bekhausen. An der Tabellenspitze ist es eng geworden. In der Bezirksliga bleiben Zetel/Osterende und Aufsteiger Mentzhausen unbesiegt.

 

Zu den Partien:

 

Frauen

 

Landesliga

 

Kreuzmoor/Bekhausen – Spohle  3:0

 

Beide Mannschaften mit dem identischen Abwurfpunkt beim Dorfkrug Bekhausen auf ihrer Heimstrecke. Nur die Wende steht bei Kreuzmoor/Bekhausen einen Durchgang später an. Die Holzgruppe startete recht verhalten. Die Kreuzmoorer Mannschaftsführerin Karin Ledebuhr: „Spohle zu Gast, also ein Heimvorteil nicht wirklich.“ Die Holzgruppe startete recht verhalten. Bis zur Wende benötigte man 29 Wurf. Karin Ledebuhr: „Haben nicht das gezeigt was möglich ist. „ Die Rücktour lief nicht besser. Auf dem letzten Stück holte man den Vorsprung mit 58 Wurf zum 1,041 heraus. Die Gummi war besser unterwegs. Bei der Wende führte Spohle mit wenigen Metern. Die Kreuzmoorer gewannen hier mit guten 48 Wurf 1,070. Die Spohlerin Maja Möhlmann: „Es war ein kräftezehrender und sehr spannender Wettkampf. Auf der Strecke war nicht abzusehen, wer den Sieg für sich einfährt, aber nach der Autobahnbrücke behielt Kreuzmoor allerdings die Nerven bis ins Ziel.“

Der Zweite Kreuzmoor/Bekhausen kommt auf 6:2 Punkte. Spohle mit 5:3 Zählern dicht dran.

 

Roggenmoor/Klauhörn – Schweinebrück  0:13

 

Eine sichere Angelegenheit vom Titelverteidiger beim Aufsteiger. Bei der Wende schon der 6:0 Vorsprung. Die Holz gewann 7,015 und die Gummi 5,099.  Die Schweinebrücker Mannschaftsführerin Astrid Hinrichs: „Auf der schmalen Straße sind wir gleich gut  zurecht gefunden. Ein sicherer Sieg, auf der schwierigen Strecke nicht so leicht zu werfen ist.“

Schweinebrück (6:2) nun wieder mit dem Platz an der Sonne. Der Aufsteiger (1:7) behält die „Rote Laterne“.

 

Reitland – Westerscheps  0:0

 

Spannung pur war angesagt. Die Holz von Reitland kämpfte sich mit einem Vorsprung von zwei Schoet in die Wende. Die Gäste auf der Rücktour mit den besseren Würfen. Zum Schluss retteten die Gastgeber noch 13 Meter über die Ziellinie. Bei der Gummi lief es ähnlich. Reitlands Sprecherin Brigitte Sanders: „ Wir fanden nicht so richtig in unsere Form. Viele Kugeln gingen immer wieder lang über die Straße oder fanden den Weg auf die Mitte nicht. „ Bei der Wende auch 2 Schoet vorn. Bei "Grimm" nur noch eine Meterführung. Einen Durchgang vorm Ziel wieder 2 Schoet für Reitland. Das machte Westerscheps mit einem Topwurf kurz vor dem Ziel wett. Somit nur noch 58 Meter im Ziel mit 50 Wurf. Insgesamt ein Vorsprung von 71 m. 29 Meter fehlten zum Sieg. Brigitte Sanders: „ Eigentlich hatten wir uns was anderes vorgenommen, sind aber erstmal mit einem Punkt zufrieden.“ Die Schepser Mannschaftsführerin Sandra Schedemann gut drauf: „Ein super Punktgewinn im Auswärtskampf.“ Westerscheps (4:4) mit einem ausgeglichenen Punktekonto. Reitland (3:5) steht hinten an.

Halsbek – Schweewarden  23:0

Einen Kantersieg fuhren die Ammerländer ein. Die Holz gewann 4,083 und ein Debakel stand mit dem 18,074 für die Wesermärschler zu Papier. Die Schweewarder Mannschaftsführerin Silke Ahlhorn: „ Eigentlich klappte das in der Holz ganz gut.“ So vollbrachte Katrin Simon eine super Leistung. Die Holz brauchte 53 Wurf für die Strecke. Dann aber die Gummi. Silke Ahlhorn: „ Einen Tag erwischt da klappte gar nix richtig.“  Bei der Wende schon mit 8 Schoet hinten. Die Schweewarder brauchten 69 Wurf für die Tour. Somit 17 Wurf für jede Aktive. Silke Ahlhorn denkt: „Das wird einen schwierige Saison. „ 

Bezirksliga

 

Torsholt – Mentzhausen  2:7

 

Die Holz der Gäste tat sich schwer. Bei der Wende schon 4 Schoet zurück, kämpfte man sich wieder ran. Torsholt holte mit 48 Wurf 2,095 heraus. Den klaren Erfolg für den Aufsteiger holte die Gummi mit 47 Wurf 7,081 heraus. Die Mentzhauser Mannschaftsführerin Annika Engberts: „ In der Gummi konnten wir durch konstant gute Würfe Schoet für Schoet erarbeiten.“ Für die Mentzhauser , 7:1 Punkte, läuft es weiterhin gut. Torsholt (3:7) ist Vorletzter.

 

Esenshamm – Sandelermöns  0:3

 

Die Gäste mit der Holz 28 m und Gummi 2,072 vorn. Esenshamm (1:7) behält die „Rote Laterne“ Sandelermöns (4:4) mit einer ausgeglichenen Punktebilanz.

 

Zetel/Osterende – Bredehorn  11:0

 

Im Friesländer Duell langte der Absteiger zu. Die Holz gewann 6,079 und die Gummi 4,058. Zetel/Osterende führt die Liga mit 8:2 Punkten an. Die Zeteler können den Markt feiern. Das Punktspiel vom nächsten Wochenende, Remis bei Torsholt, haben sie schon vorgeholt. Bredehorn kommt auf 4:4 Punkte.

 

Grünenkamp – Schweinebrück II  7:2

 

In der Holz wurde um jeden Meter gekämpft. Die Grünenkamperin Heike Kuhlmann: „  Auf der Rücktour ging uns die Puste aus. Die Gäste gewannen mir 2,084. In der Gummi lief es optimal für die Gastgeber. Heike Kuhlmann ist ehrlich: „Wenn ein Wurf mal nicht so optimal war, kam auch noch ungeheures Kantenglück dazu. Die Schweinebrückerinnen haben super Würfe gehabt, so hoch hätten wir eigentlich nicht gewinnen dürfen.“ Am Ende waren es 7,082 , die Sandra Ley, Ramona Fangmann sowie Deike und Heike Kuhlmann herausholten.

Grünenkamp (4:4) nun im Mittelfeld. Dahinter reiht sich Schweinebrück II (3:5) ein.

 

Kategorie: Ligenbetrieb - Berichte, geschrieben am 06.11.2019 von Gyde Riesner