7. Spieltag Männer

 

Halbzeit  bei den Boßlern

 

Kreuzmoor/Bekhausen knüpft dem Landesmeister einen Punkt ab

 

 

Rastederberg/WBö, Mit dem 7. Spieltag wurde die Hinrunde für die Boßler im Klootschießer Landesverband Oldenburg (KLVO) beendet. Alle Aktiven hatten meist auf einer Tour mit einem kräftigen Gegenwind mit Sturmstärke zu kämpfen. Zur Halbzeit zeigen sich sportlich einige Tendenzen schon deutlich auf. Eng geht es eigentlich in allen Staffeln zu. Da zeigt das an diesem Spieltag erst die inoffiziellen Herbstmeister feststanden. Das sind bei den Männern Halsbek (Landesliga), Torsholt (Verbandsliga), Roggenmoor-Klauhörn (Bezirksliga)und Moorwarfen (Bezirksklasse). Bei den Frauen der Titelverteidiger Schweinebrück (Landesliga) und der Aufsteiger Mentzhausen (Bezirksliga) vorn. Bei den Männern IV Spohle erneut auf Titelkurs. Erstmals bei den Boßlern eine längere Weihnachtspause. Nicht wie bisher üblich am 1. Sonntag im neuen Jahr, der Start der Rückrunde wird erst am 12. Januar eingeläutet. Die spannendete Staffel sicherlich die Bezirksklasse, wo es letztmalig 2 Absteiger geben wird. Freude und Frust können noch jeden treffen. Vom Meister- bis Abstiegsplatz beträgt der Unterschied nur 5 Zähler. In der Landesliga  deutet sich das Trio an, das an der Finalrunde im Frühjahr teilnimmt.   

 

Zu den Partien

 

Männer

 

Landesliga

 

Spohle – Mentzhausen  7:2

 

Der Aufsteiger lange auf Augenhöhe, aber erneut nichts Zählbares vorzuweisen. In allen Gruppen ging es spannend zu. Bei der Wende sogar ein 2:1 für Mentzhausen. Das Plus holten die Gastgeber mit der 1. Holz 50 Wurf 3,086, 2. Holz 55 Wurf 1,102 und 2. Gummi 51 Wurf 2,025 heraus. Die Gäste mit dem kleinen Erfolg in der 1. Gummi 48 Wurf 2,073. Die Spohler, 11:3 Punkte, mischen im Meisterschaftsrennen mit. Beim Neuling Mentzhausen, 0:14 Punkte, will kein Licht angehen. Zum Nichtabstiegsrang beträgt der Abstand 4 Zähler.  Der Spohler Sprecher Kevin Hots: „ Der Sieg wurde mit einer solider Leistung erreicht. Auf der Rücktour haben sich alle Gruppen gesteigert und den Erfolg eingefahren.“ Der Mentzhauser Mannschaftsführer Ludger Ruch: „ Bis zur Wende sah es nach einer Punkteteilung aus. Auf der Rücktour steigerten sich die Spohler, wohingegen die Mentzhauser in einigen Gruppen nicht mehr Ihr Leistungsvermögen abriefen.

In Summe aber ein guter Wettkampf mit einem guten Ergebnis.“

 

Bredehorn – Schweewarden  8:4

 

Im Kellerduell ging es eng zu. Die Gäste reisten mit nur mit der Mindestzahl von 16 Sportlern an. Jeweils 2 Gruppen auf beiden Seiten mit einem Erfolgserlebnis. Bei der Wende ein 3:1 für die Gastgeber. Das fiel bei den Hausherren mit der 1. Holz 56 Wurf 1,014 und vor allem der 2. Gummi 53 Wurf 6,149 höher aus. Die Gäste im Plus mit der 2. Holz 58 Wurf 3,046 und 1. Gummi 57 Wurf 1,001. Der Schweewarder Mannschaftsführer Stefan Freese: „  Auf unsere 2. Gummi kam es an. Leider wurde sie nicht besser und lag teilweise schon 8 Schoet zurück. Da wäre definitiv ein Sieg drin gewesen“, und Stefan Freese ergänzt: „ In allen Gruppen ein schlechtes Durchgangsergebnis. Wir müssen halt unser Ding zu Hause machen.“ Bredehorn, 6:8 Punkte, nun auf Platz fünf, vor Schweewarden (4:10).

 

Halsbek – Kreuzmoor/Bekhausen  5:5

 

Ein überraschender Punktegewinn für die Gäste beim Landesmeister. Zur Wende hatte sich die Überraschung schon angedeutet und es ging mit einem Unentschieden auf die Rücktour. Dafür war nur eine Gruppe, die 1. Holz mit 49 Wurf 5,133 zuständig. Die Aufholjagd der Ammerländer , 49 Wurf 2. Holz 1,120, 1. Gummi 50 Wurf 137 m und 2. Gummi 47 Wurf  2,057 reichte noch gerade zur Punkteteilung. Die Gäste insgesamt im Plus mit 119 Meter. Somit fehlten dem Vierten (7:7) nur 31 m zum Sieg. Der Halsbeker Sprecher Arne Hiljegerdes: „ Wir wollten uns mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden und den einen Punkt hinter Grabstede bleiben. Aber leider hatte eine Gruppe einen gebrauchten Tag und verlor deutlich. In den anderen Gruppen hat Kreuzmoor gut dagegen gehalten und die Niederlagen der Gruppen in Grenzen gehalten. Daher am Ende die Punkteteilung.“ Der Kreuzmoorer Kapitän Matthias Gerken: „Wir konnten in allen Gruppen konstante Wurfleistungen zeigen und am Ende einen nicht eingeplanten Punkt einfahren. Es fehlten ja nur ein paar Meter zum Sieg, damit hat vor dem Wettkampf niemand gerechnet.“ Der Titelverteidiger (11:3) nimmt Platz zwei zur „Halbzeit“ ein.

 

Reitland – Grabstede  0:9

 

Die Friesländer mit einer konstanten Mannschaftsleistung. Es siegte die 1. Holz 48 Wurf 2,015, 2. Holz 49 Wurf  1,041, 1. Gummi 45 Wurf 5,053, 2. Gummi 45 Wurf  132 m. Der Reitlander Mannschaftsführer Hauker Freese: „ Im Vorfeld mit mehreren Personalprobleme, musste das Personalkarussell mehrmals gedreht werden. Wir rechneten damit, dass wir nur bei einem hervorragenden Wettkampf gegenhalten konnten. Das gelang nur bedingt.“ Bei der Wende schon ein Rückstand von 6 Schoet. Hauke Freese; „ Insgesamt bin ich mit dem anwesenden Personal zufrieden. Die jungen Männer, die teils erstmalig zum Einsatz kamen, konnten mit einer soliden Leistung auf sich aufmerksam machen. Insgesamt haben wir uns mehr von der Hinrunde erhofft. Durch viele personelle Ausfälle und nicht immer konstanter Leistung wurde das nicht erreicht.“ Der Grabsteder Kapitän Christian Alberts zufrieden: „

Mit einem super Zusammenhalt konnten wir auch hier bestehen. Großes Lob an jeden Einzelnen aus der Mannschaft.“ Reitland (4:10) bleibt Vorletzter, aber mit 4 Punkten Vorsprung vor dem Abstiegsplatz. Der amtierende Vizemeister (13:1) freut sich über den inoffiziellen Herbstmeistertitel.

 

Verbandsliga

 

Torsholt – Portsloge  8:1

 

Im Ammerland-Duell wurde der Klassenunterschied aufgezeigt. Der Tabellenletzte (0:14) aber mit dem Erfolgserlebnis mit den Siegen in der 1. Holz 42 m und 2. Holz 1,056. Der Spitzenreiter (12:2) machte mit der 1. Gummi 3,015 und der 2. Gummi 5,086 alles klar. Das junge Team der Torsholter darf bei nun 4 Punkten Vorsprung, zur Weihnachtszeit von dem Ziel Landesliga träumen. Gleich 4 Mannschaften zählen mit 8:6 Punkten zur Verfolgerrolle.  

 

Ruttel – Westerscheps  11:16

 

Ein schoetreiches Duell, das lange auf „Messers Schneide“ stand. Die Friesländer gut dabei mit der 1. Holz 54 Wurf 4,058 und 1. Gummi 54 Wurf 6,132, Die Schepser langten mit der 2. Holz 53 Wurf 4,105 und vor allem mit der 2. Gummi mit tollen 50 Wurf 12,012 zu. Der Rutteler Mannschaftsführer Markus Heyne: „In den Erstgruppen lief alles nach Plan. Jedoch in den anderen beiden Gruppen die Niederlagen  deutlich zu hoch. Der Ausfall von zwei Werfern hat die zweite Gummi sehr getroffen.“ Der Schepser Vorsitzender Axel Kasper:“ Wir sind ohne reelle Hoffnung auf 2 Punkte nach Ruttel gefahren. Doch vor Ort ergab sich dann ein anderes Bild. „ Beide Mannschaften nun mit 8:6 Zählern.

 

Neustadtgödens- Wiefels  12:0

 

Der Heimvorteil gegen den Aufsteiger wurde gut genutzt. Es gewann die 1. Holz deutlich mit 48 Wurf 9,020, sowie die 2. Holz 47 Wurf  50 m, die 1. Gummi 44 Wurf 2,058 und die 2. Gummi 45 Wurf  1,001. Der Mannschaftsführer von Neustadtgödens, Ron Arians: „ Wir haben eine  deutlichen Sieg eingefahren. Jetzt können wir den Rest der Saison befreit aufwerfen und gucken wo die Reise hingeht.“ Neustadtgödens (8:6) auf zwei, nun direkter Verfolger vom Meisterschaftsanwärter Torsholt (12:2). Wiefels (5:9) bleibt Vorletzter, aber mit 5 Punkten Vorsprung vor dem Abstiegsplatz.

 

Stapel – Cleverns  6:1

 

Die Hausherren machten mit der 1. Holz 3,045, 1. Gummi 2 m und 2. Gummi 3,041 alles klar. Die Gäste waren nur mit der 2. Holz 1,137 erfolgreich. Cleverns auch mit 8:6 Punkten. Stapel (7:7) mit einem ausgeglichenen Punktekonto.

 

Bezirksliga

 

Roggenmoor/Klauhörn – Hollwege  25:0

 

Im Ammerland-Duell kam der Vorletzte (4:10) so richtig „unter die Räder“. Dafür sorgte beim Meisterschaftsanwärter die 1. Holz 2,117, 2. Holz 6,103, 1. Gummi 6,040 und 2. Gummi 9,100. Roggenmoor/Klauhörn (12:2) mit dem Vorsprung von 3 Punkten vor dem Zweiten.

 

Zetel/Osterende – Grabstede II  5:2

 

Der Tabellenletzte (0:14) hielt gut mit, aber es reichte erneut nicht zum Punktgewinn. Immerhin legte die Grabsteder „Reserve“ mit der 1. Holz 60 m und 2. Holz 2,031 vor. Für den Zweiten (9:5) holten die Gummi 4,005 und 2. Gummi 1,081 den Sieg heraus.

 

Leuchtenburg – Schweinebrück  3:10

 

Im Mittelfeldduell musste sich der Absteiger geschlagen geben. Die Ammerländer waren mit der 1. Holz 20 m und 2. Gummi 3,001 vorne. Die Friesländer machten vor allem mit der 2. Holz 8,119 und 1. Gummi 2,030 alles klar. Beide Teams weisen nun 8:6 Punkte vor.

 

Altjührden/Obenstrohe – Waddewarden  1:10

 

Der Aufsteiger machte Boden für den Klassenerhalt gut. Dafür sorgte die 2. Holz 7,008, 1. Gummi 69 m und 2. Gummi 2,087. Die Gastgeber waren nur mit der 1. Holz 1,010 erfolgreich. Altjührden/Obenstrohe (8:6) nur noch mit einem Zähler vor Waddewarden (7:7).

 

Bezirksklasse

 

Halsbek II – Moorriem  6:4

 

Der Letzte (5:9 Punkte) sorgte für eine Überraschung gegen den bisherigen Spitzenreiter. Die Gastgeber mauserten sich mit der 1. Holz 49 m, 2. Holz 3,064 und 2. Gummi 2,111. Der Sieg mit der 1. Gummi 4,108 brachte den Gästen nichts. Nach drei Niederlagen in Folge hat Moorriem (8:6) den „Platz an der Sonne“ verloren.

 

Moorwarfen – Waddens  9:1

 

Für die Butjenter sollte es beim neuen Spitzenreiter (10:4) nicht reichen. Waddens nur mit dem Vorsprung in der 1. Gummi 1,030.  Die Hausherren überlegen mit der 1. Holz 95 m, 2. Holz 4,128 und 2. Gummi 3,094. Waddens (6:8) kämpft weiterhin um den Klassenerhalt.  

 

Bentstreek – Haarenstroth  5:5

 

Ein fast „echtes“ Remis. Insgesamt die Gastgeber mit dem Vorsprung von nur 10 Metern. Die Hausherren siegten mit der 2. Holz 7 m und der 1. Gummi 5,114. Der Vorletzte (5:9) war mit der 1. Holz 2,057 und 2. Gummi 3,054 vorne an. Bentstreek (7:7) mit einem ausgeglichenen Punktekonto.  

 

Vielstedt/Hude – Grünenkamp  13:0

 

Der Aufsteiger chancenlos. Immerhin gewannen die Friesländer mit der 1. Holz 125 m. Die Gastgeber (8:6) machte mit der 2. Holz 6,143, 1. Gummi 2,091 und 2. Gummi 3,096 alles klar. Grünenkamp (7:7) mit einem ausgeglichenen Punktekonto.

Kategorie: Ligenbetrieb - Berichte, geschrieben am 03.01.2020 von Gyde Riesner