10. Spieltag Frauen

 

Schweinebrücker Boßlerinnen gewinnen das Topspiel

 

Schweewarden punktet im Kellerduell

 

Zweikampf in der Bezirksliga

 

 

Rastederberg/WBö, In der Boßel-Landesliga der Frauen das Spitzentreffen zwischen Kreuzmoor/Bekhausen und Schweinebrück. Nach dem 4:0 Erfolg vom Titelverteidiger Schweinebrück das Meisterschaftsrennen völlig offen. Im Abstiegskampf ist die Vorentscheidung gefallen. Schweewarden setzte sich mit 1:0 in Roggernmoor/Klauhörn durch. Auch das Meisterschaftsrennen in der Bezirksliga spitzt sich zu. Zetel/Osterende und Mentzhausen nun gleichauf vorn.

 

Zu den Partien:

 

Frauen

 

Landesliga

 

Kreuzmoor/Bekhausen – Schweinebrück  0:4

 

Die absolute Topbegegnung. Die Kreuzmoorer Mannschaftsführerin Karin Ledebuhr: „ Eine besondere Spannung auf dem Wettkampf. Jeder wollte die zwei Punkte. „ In der Holz ging

es immer hin und her. Die Gäste gewannen mit 45 Meter. „Karin Ledebuhr:“ Mit 57 Wurf  wäre noch Luft nach oben gewesen.“ Die Entscheidung brachte die Gummi. Die Friesländer mit den konstanten Leistungen führten bei der Wende mit 3 Schoet und bauten den Vorsprung auf 5 Schoet aus. Im Ziel waren es mit 48 Wurf 3,083. Karin Ledebuhr: „ Wir hatten eine Chance, aber leider nicht genutzt. „ Ihr gegenüber Astrid Hinrichs: „

Es war der erwartete spannende Wettkampf. Eine Vorentscheidung lag in der Luft, wenn es Kreuzmoor gelungen wäre, den Wettkampf zu gewinnen. Die Punkte mussten also her.“ Jetzt beide Mannschaften mit 15:5 Punkten gleichauf an der Spitze. Bei Punktgleichheit im Schoetverhältnis Schweinebrück, + 42 vor Kreuzmoor + 7 klar besser.

 

Roggenmoor/Klauhörn – Schweewarden  0:1

 

Das Kellerduell bis zum Schluss in beiden Gruppen spannend. In der Holz ein hin und her. Die Schweewarder Mannschaftsführerin Silke Ahlhorn:“ Uns liegt die Strecke nicht wirklich.“  Im Ziel der Vorsprung von 77 m für die Gäste. In der Gummi mit einem Schoet Vorsprung bei der Wende. Im Ziel waren es 1,003. Die Wesermärschler insgesamt mit 76 Meter Vorsprung zum Sieg. Schweewarden (6:14) mit 5 Punkten Vorsprung vor den Ammerländern (1:19) vor dem Klassenerhalt. Silke Ahlhorn bedauert:“  Schade das Roggenmoor/Klauhörn wohl absteigen muss. Wir sind immer super mit ihnen ausgekommen.“

 

Reitland – Spohle  3:0

 

Die Holz startete gleichauf. Bis zur Wende hatte Reitland dann 2 Schoet herausgearbeitet. Über die Ziellinie waren es 2,018. Gute Würfe mit der Gummi auf beiden Seiten machte es lange spannend. Bei der Wende ein Schoet, fiel der zweite Schoet auf der Deichstraße für die Gastgeber. Über die Ziellinie wurden 1,036 gebracht. Die Reitlander Sprecherin Brigitte Sanders:“ Es war spannend, ein toller Wettkampf! So macht Boßeln Spaß. Wir müssen uns jetzt nochmal richtig lang machen, um den Sprung nach oben zu schaffen.“ Die Spohlerin Tomke Pieper:“ Es war ein spannender Wettkampf. In der Gummi lange ein hin und her.“

In der Holz war es ähnlich spannend. „ Reitland (11:9) Vierter, zum FKV Finalrundenplatz muss man zwei Punkte aufholen. Spohle (10:10) mit einem ausgeglichenen Punktekonto.

 

Halsbek – Westerscheps  6:0

 

Die Gastgeber machten mit der Holz 5,063 alles klar. Hinzu kamen 61 m von der Gummi. Halsbeks Mannschaftsführerin Talea Hiljegerdes:“ In der Gummi konnte sich keine Mannschaft bedeutend absetzen. In der Holz sind wir schleppend in den Wettkampf gestartet. Konnten dann aber aufdrehen uns unsere Leistung zeigen.“ Die Schepserin Sandra Schedemann: „Zwei Wurf vor Schluss mussten wir unsere Führung in der Gummi abgeben. In der Holz hatten wir kaum was dagegen zusetzen.“ Halsbek (13:7) bleibt auf dem FKV Finalrundenplatz drei. Westerscheps (9:11) ist Sechster.

 

Bezirksliga

 

Zetel/Osterende – Mentzhausen 1:0

 

Die Spitzenpartie bis zum Schluss umkämpft. Die Gastgeber legten mit der Holz 52 Wurf 1,067 vor. Die Gäste hielten mit der Gummi, mit nur 47 Wurf 56 m, dagegen. Kurz nach der Wende betrug der Vorsprung 3 Schoet. Insgesamt fehlten den Mentzhausern 12 Meter zum Remis. Beide Mannschaften mit 17:3 Zählern punktgleich an der Tabellenspitze. Auch im Schoetverhältnis, Zetel/Osterende (45:3) und Mentzhausen (45:5) fast gleichauf. Das heißt für beide Mannschaften die restlichen Spiele zu gewinnen und um jeden Schoet zu kämpfen. Die Mentzhauserin Annika Engberts: „ Wie hatten in der Holz eine Werferin, welche zum Ende des Wettkampfes die Kraft fehlte, mitzuhalten.“

 

Esenshamm – Bockhorn  4:4

 

Das war knapp. Die Gastgeber legten mit der Holz 4,068 vor. Die Gäste hielten mit der Gummi 4,012 dagegen. Esenshamm im Plus. Es fehlten nur 44 m zum Sieg. Durch den Punktgewinn gab Esenshamm (5:15) die „Rote Laterne“ an die punktgleichen Sandelermönser ab.

 

Grünenkamp – Sandelermöns  4:0

 

Im Kellerduell hatten beide Teams die Punkte bitternötig. Ein wichtiger Erfolg für Grünenkamp (6:14). Dazu bei trug die Holz mit 36 m und vor allem die Gummi 4,026. Sandelermöns (5:15) nun Tabellenletzter. Grünenkamps Mannschaftsführerin Heike Kuhlmann: „ In der Gummi haben wir einen völlig verkorksten Durchgang der Gäste kurz vor dem Ziel ausgenutzt. „

 

Torsholt – Schweinebrück II 8:0

 

Die Partie verlief einseitig. Der Dritte (12:8) gewann mit der Holz 5,041 und der Gummi 2,074. Schweinebrück II (9:11) als Vierter mit einem negativen Punktekonto.

Kategorie: Ligenbetrieb - Berichte, geschrieben am 01.02.2020 von Gyde Riesner