Schweinebrückerinnen kampflos zur Titelverteidigung

 

Zetel/Osterende wieder in der Landesliga

 

Aufsteiger Mentzhausen Bezirksliga Vizemeister

 

Portsloge steigt aus der Verbandsliga ab

 

 

 

Rastederberg/WBö, Im Klootschießer Landesverband Oldenburg (KLVO) nach dem Abbruch der Boßelsaison wegen der Corona-Pandemie, nun die Wiederaufnahme der Kugeln zum durchzuführenden letzten Spieltag. Der Spielleiter Erich Kuhlmann setzte nur die Partien in den Staffeln an, wo es noch um die Entscheidungen bei der Abstiegs- oder Meisterschaftsfrage ging. In der Landesliga der Frauen wurde nicht mehr um den Titel geworfen. Der Vizemeister Halsbek, 2 Punkte zurück, verzichtete. Somit kam der Titelverteidiger Schweinebrück zu den nächsten Meisterschaftsehren. Im Fernduell ging es noch um die Meisterschaft in der Bezirksliga der Frauen. Zetel/Osterende vor diesem Spieltag mit 2 Punkten Vorsprung vor diesem Spieltag vor Mentzhausen und im Schoetverhältnis gleich auf. Ein Remis sollte den Zetelerinnen zum sofortigen Wiederaufstieg in die Landesliga reichen. In der Verbandsliga der Männer, konnte sich Schlusslicht Portsloge nicht mehr retten. In die Bezirksklasse ist aus der Kreisliga Nord/West Osterforde aufgestiegen. Den entscheidenden Wettkampf gewann Osterforde mit 12:3 gegen Bredehorn II. Beide Teams nun punktgleich. Durch das bessere Schoetverhältnis steigt Osterforde auf. Meister bei den Frauen wurden Rosenberg (2. Kreisliga) und Leuchtenburg (3. Kreisliga). In der 6. Kreisklasse der Männer (Nord/West) sicherte sich Osterforde II den Titel. Himmelreich trat nicht an.

 

Die beiden Partien:

 

Bezirksliga Frauen

 

Grünenkamp – Zetel/Osterende 0:0

 

Die Grünenkamper Mannschaftsführerin Heike Kuhlmann: „Für uns ging es zwar um nichts mehr, wir wollten aber Zetel auch nicht unbedingt kampflos zum Meister machen.“ In der Gummi ging es für die Gastgeber gar nicht gut los. Nach einem vollkommen versemmelten Anwurf von Sandra Ley stand Sarah Pajer ganz unglücklich in der Maschal Kurve und Zetel ging schon nach dem ersten Wurf mit 1 Schoet in Führung. In den nächsten beiden Durchgänge sah es nicht besser aus. Heike Kuhlmann: „Die Zeteler warfen gut und hatten auch noch Kantenglück während wir nur Leitpfähle trafen.“ Grünenkamp lag schnell 3 Schoet zurück. Dann lief es besser und Grünenkamp kämpfte sich ran. Auf der Rücktour hatte vor allem die 15 jährige Deike Kuhlmann ihre Form gefunden und legte den Zetelern gehörig was vor. Der Rückstand vor der letzten Kurve war auf einige Meter geschmolzen. Heike Kuhlmann: „Deike warf dann einen ungeheuren Wurf durch die Kurve und holte damit 91 Meter für die Grünenkamper Gummi. In der Holz lief es ähnlich nur das der Rückstand vor der letzten Kurve noch 2 Schoet betrug.“ Hier war es Daniela Lehmann, die einen riesen Wurf durch die Kurve hinlegte. Die Zeteler kamen 2 mal nicht hin und konnten nur noch 62 Meter über Ziel retten. Ein 0:0 unentschieden reichte Zetel aber zum Meister und Aufsteiger in die Landesliga. „Wir gratulieren.“

Die Zetelerin Tanja Schmidt: „ Nach dem 4-monatigen Lock-Down aufgrund der Coronakrise haben wir uns wieder zusammengefunden.“ Die Gummigruppe der Gäste mit einem Superstart. Tanja Schmidt: „Leider sollte es aber nicht lange so bleiben. Im weiteren Verlauf gab es einige schlechtere Würfe, aber auch sehr weite Würfe.“ Auf der Rücktour drehte Grünenkamp mit konstant guten Würfen auf.  Der Vorsprung war dahin. Auf den letzten Metern konnte Grünenkamp letztendlich die Führung übernehmen und mit 91 Metern Vorsprung das Ziel erreichen. In der Holzgruppe lief es auch spannend. An der Wende die Gäste mit  einen Schoet Vorsprung. Tanja Schmidt: „ Leider konnte auch hier der Vorsprung nicht ausgebaut werden.“ Am Ende gingen die Zeteler mit einem Vorsprung von 62 Metern über die Ziellinie. Insgesamt für die Gastgeber ein Vorsprung von 29 Meter. Das bedeutete ein Unentschieden. Tanja Schmidt anerkennend: „ Grünenkamp hat sich verdient einen Punkt erkämpft und gezeigt, dass sie in diese Liga gehören. Für uns bedeutete der schwer erkämpfte Punkt den Aufstieg in die Landesliga.“ Da waren sie 2013/14 eine Saison lang, und zuletzt in  der Vorsaison 2018/19.

 

 

Schweinebrück II – Mentzhausen  0:5

 

Die Mentzhauser Mannschaftsführerin Annika Siemen:“ Wir hatten einen spannenden Wettkampf.“ In der Holz ging es zu Anfang immer hin und her. Zum Ende betrug der  Vorsprung 2 Schoet und 115 Meter. In der Gummi sah es zunächst eindeutiger aus und die Gäste führten zwischenzeitlich mit 5 Schoet. Das wurde nicht gehalten. Im Ziel waren es 1 Schoet und 116 Meter. Annika Siemen:“ Zum Aufstieg hat es leider nicht gereicht, aber als Aufsteiger gleich Vizemeister ist doch auch etwas Schönes. Wir freuen uns auf die nächste Saison in der Bezirksliga.“

Verbandsliga Männer

Portsloge – Torsholt  1:12

 

Der Unterschied Tabellenletzter gegen Meister wurde in 2 Gruppen deutlich aufgezeigt. Der Meister Torsholt, Aufsteiger in die Landesliga, siegte sicher mit der 1. Holz 7,066 und der 2. Gummi 4,108. Der Absteiger (6:22) mit dem kleinen Plus in der 2. Holz 1,090 und der 1. Gummi 28 Meter.

Cleverns – Stapel  3:9

Im Kellerduell setzten sich die Gäste ab. Den Vorsprung holte Stapel mit der 1. Holz 1,006, 2. Holz 2,073 und der 1. Gummi 5,094 heraus. Die Gastgeber gewannen mit der 2. Gummi 3,090. Beide Teams weisen 10:18 Zähler auf.

 

Kategorie: Ligenbetrieb - Berichte, geschrieben am 27.07.2020 von Gyde Riesner