BOßELSAISON SOLL KOMPLETT ZU ENDE GEFÜHRT WERDEN

Bericht und Foto: WBö

 

FKV Feldkampf wird es nicht geben

 

 

 

 

Hollwege/WBö, Der Vorstand vom Friesischen Klootschießerverband (FKV) unter dem Vorsitz vom Hollweger Jan-Dirk Vogts sprach die aktuelle Situation in einer Videokonferenz an. Auch kein Überraschung: Die Boßler müssen ihre Punktspiele auch im Dezember weiter aussetzen. Zunächst war die Zwangspause für den November vorgesehen. Aufgrund des weiterhin geltenden Lockdowns in der Corona-Krise bleibt diese bestehen. Immer mit dem Hinblick auf die Corona-Situation, würde nach den behördlichen Freigaben die Boßelsaison weiter laufen. Jan-Dirk Vogts: „ Priorität hat der Spielbetrieb. Mit dem Mannschaftsspielbetrieb wollen wir die Vereine stärken.“ Geplant ist eine gesamte Hin- und Rückrunde durchzuführen. Der FKV-Vorsitzender: „ Die Saison soll bis zum 30. Juni abgewickelt werden. Zwei Termine will der FKV für eine offene Kloot- und Hollandkugelmeisterschaft offen halten. Eine neue EM-Qualifikation steht an. Details gibt es noch nicht. So sind Leistungsträger bei den Friesensportler für die EM 2022 mit zwei Jahren Verspätung bei den 16. internationalen Meisterschaften in Schleswig-Holstein gefordert.  Die Zahl der Klootschießer ist im Moment recht überschaubar. Falls möglich werden die Landesmannschafts- und FKV Meister im Straßenboßeln ermittelt. Die Einzelmeisterschaften stehen erstmal hinten an. Der FKV-Vorsitzender zu der aktuellen Lage: „ Das Übungsboßeln ist nicht erlaubt und kann mit Ordnungsmaßnahmen geahndet werden.“ Nach seiner Aussage wird es auch bei klirrendem Frost in dieser Wintersaison keinen Feldkampf geben. „Da sind die Hygiene- und Abstandsregelungen nicht gewährleistet. Bisher haben die Boßler 3 von 14 Spieltagen absolviert. Im Vorfeld haben sich die beiden Landesvorsitzende Helmut Riesner (Oldenburg) und Erwin Niehuisen (Ostfriesland) über die aktuelle Situation ausgetauscht.

Kategorie: Presse, geschrieben am 17.12.2020 von KLVO