BOßELSAISON 2021/22 - 3. SPIELTAG

 

Bericht und Fotos: WBö

 

Grabstede besteht gegen den Verfolger Halsbek ab

 

Ammerland/Friesland/Wesermarsch/WBö, Nach drei Wochen in Folge, mit dem Spieltag der Boßelteams im Klootschießer Landesverband Oldenburg (KLVO) deutet sich für einige Mannschaften an, wo die Reise hinführen kann. In den beiden Landesligen gleich die zwei Spitzenpartien. Die Titelverteidiger Grabstede (Männer) und Schweinebrück (Frauen) zeigten in ihren Heimpartien, den Ehrgeiz auf, das sie erneut die Meisterplaketten hochstemmen wollen. Verlustpunktfrei sind in der Verbandsliga Ruttel und Westerscheps. Große Personalprobleme hat Vielstedt-Hude. Das Team aus dem Landkreis Oldenburg, trat bereits zum 2. Mal in der Bezirksliga nicht an. Die Bezirksklasse wird von dem Wesermarsch-Trio angeführt.

 

 

 

 

 

Männer: Landesliga

 

Grabstede – Halsbek  10:2

 

Im Topduell Meister gegen Vizemeister, zeigten die Friesländer Konstanz auf. In den 3 Gruppen, 1. Holz 53 Wurf (2 Schoet), 2. Holz 54 Wurf (5) und 1. Gummi nur 48 Wurf (2) wurde der Gesamtsieg unter Dach und Fach gebracht. Die Nachbarn aus dem Ammerland gelang nur das Plus 53 Wurf (2 Schoet) in der 2. Gummi. Auf der Wende war Halsbek noch knapp mit 4:3 in Führung Der Landesmeister (6:0 Punkte) als einziges Team nun mit einer weißen Weste. Der Verfolger Halsbek, mit zwei weiteren Verfolgern (4:2) nun auf vier. Der Grabsteder Kapitän Christian Alberts: „Wir konnten uns auf der Rücktour wieder in allen Gruppen steigern und zeigten eine super Teammoral. Eine besondere Motivation waren heute auch die vielen Zuschauer an der Strecke die uns tatkräftig unterstützen.“ Der Halsbeker Sprecher Arne Hiljegerdes: „Wir hatten uns ordentlich was vorgenommen und bis zur Wende sah es auch sehr gut aus für uns. Auf der Rücktour zeigte Grabstede aber eine blitzsaubere Leistung.“

 

Spohle – Bredehorn  4:2

 

Alle vier Gruppen waren hart umkämpft. Zur Wende stand es 3 zu 2 für Spohle. Die Gäste legten mit der 1. Holz 52 Wurf (2) vor. Danach fuhr der neue Zweite (4:2) mit der 2. Holz 52 Wurf (1), 1. Gummi 53 Wurf (87 m) und 2. Gummi 49 Wurf (2) die Erfolge ein. Der Spohler Sprecher Kevin Hoots: „ Es war wie jedes Jahr, wieder der erwartet enge Wettkampf. Wir waren mit 17 Werfer nur knapp besetzt. Bredehorn hatten das gleiche Problem. Es war bis zur letzten Gruppe noch alles offen. Dank unserer 2. Gummi konnten wir gewinnen.“

 

Torsholt – Schweewarden  1:2 Remis

 

Den Gästen fehlten 34 Meter zum doppelten Punktgewinn. Die 1. Holz, top mit 42 Wurf, 3 m für die Hausherren, war total gleichauf. Auch noch 1 Schoet mit der 2. Gummi 45 Wurf für die Gastgeber. Die Gäste mit dem Vorsprung mit 49 Wurf in der  2. Holz (1) und 1. Gummi 48 Wurf  (1). Der Torsholter Vorsitzender Christoph Greilich: „Ein Sieg sollte her. Was uns letztes Jahr noch gut von der Hand ging, war jetzt doch deutlich schwieriger. Leider konnten nicht alle Gruppen die sehr starke Leistung der 1. Holz zeigen. Insbesondere die 2. Holz (Hintour) und die 1. Gummi (Rücktour) konnten nicht konsequent ihre Leistung abrufen. Fehler des Gegners wurden nicht genutzt und eigene gemacht.“ Der Schweewarder Stefan Freese: „Mit genau 16 Mann sind wir angereist. Wir starteten gut. Die 1. Gummi ließ einiges liegen und lag 4 Schoet an der Wende zurück. Dann brach aber Torsholt ein. Mit einem Unentschieden hatten wir nicht gerechnet. Damit sind wir voll zufrieden.“ Für die Torsholter (1:5) war es der erste Punktgewinn. Schweewarden (3:3) mit einer  ausgeglichen Punktebilanz.

 

Reitland – Kreuzmoor-Bekhausen  2:6

 

Die Gastgeber legten mit der 1. Holz 52 Wurf (2) vor. Davon ließ sich der Dritte (4:2) durch die 2. Holz 52 Wurf (1), 1. Gummi 48 Wurf (2) und 2. Gummi 52 Wurf  (2) nicht beeindrucken. Reitlands Mannschaftsführer Hauke Freese: „In der Vergangenheit immer ein enges Duell. Der Wettkampf begann mäßig. Auf der Wende jedoch zeichnete sich ein ausgeglichenes Bild. Die beiden Gummi lagen fast gleich auf und die 2. Holz führte fast 3 Schoet. Da wir in der 1. Holz auch gerade Oberwasser bekamen und den ersten Schoet holen konnten, war ich zu dem Zeitpunkt recht optimistisch. In 3 Gruppen auf der Rücktour allerdings nachgelassen.“ Sein Gegenüber Matthias Gerken: „ Auf der Rücktour konnten wir uns noch steigern und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung die wichtigen zwei Punkte mitnehmen.“ Die Reitlander (0:6) behalten die „Rote Laterne“. In der nächsten Heimpartie wartet für Kreuzmoor-Bekhausen, die Hürde Grabstede.

 

Männer: Verbandsliga

Ruttel – Cleverns  18:0

 

Zwei Gruppen stachen beim Kantersieg, 1. Holz 58 Wurf (7) und 2. Gummi 55 Wurf  (10) hervor. Hinzu kam die 2. Holz 64 Wurf (1) und 1. Gummi 57 Wurf  (14 m). Der Rutteler Mannschaftsführer Markus Heyne: „ Die 2. Gummi erwischte heute einen Sahnetag. Bei dieser außerordentlichen guten Leistung bestach vor allem der B-Jugendliche Torben Heyne heraus. Das wir so hoch gewinnen hätte ich nicht für möglich gehalten. Nach drei Wettkämpfen punktverlustfrei an der Tabellenspitze zu stehen freut uns sehr. In zwei Wochen sehen wir dann ob es auch gerechtfertigt ist, denn auswärts in Scheps wird eine große Herausforderung. Ruttel und Westerscheps (6:0) mit einer weißen Weste. Cleverns Sprecher Heiko Janssen: „ Wir hatten aufgrund der Maisernte nur 17 Werfer zur Verfügung, schlechte Voraussetzungen gegen die junge Rutteler Truppe. Auf der Rücktour musste Klaus Gerken, nach einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden. Insgesamt haben sich zwei Gruppen gut geschlagen, aber die Niederlage war deutlich und der Sieg verdient. Allerdings zeugen Durchgangszahlen von 17 Runden nicht von Top Leistungen beziehungsweise  sehr (zu) langer Strecke. Unser nächster Wettkampf zuhause ist das Jeverland-Derby gegen Wiefels, da gilt es für uns wieder die Oberhand zu behalten.“  Cleverns (2:4) ist unten drin.  

 

Wiefels – Mentzhausen  0:25

 

Die Gastgeber waren überfordert. Der Wiefelser Gerold Möllmann: „Ersatzgeschwächt wurden in allen Gruppen 54 bis 56 Wurf erzielt. Dies ist natürlich zu schwach um einen Wettkampf zu gewinnen. Hinzu kam dass der Gegner zwei sehr gute Gruppen hatte, die uns nicht den Hauch einer Chance gaben. Nun geht es darum Stabilität zu bekommen und sich auf die Tabellennachbarn zu konzentrieren.“ Nur auf Augenhöhe war man in der 1. Holz, 88 m für die Gastgeber und in der 1. Gummi, 96 m für die Gäste. Kantersiege holte der Dritte (4:2) mit der 2. Holz nur 41 Wurf (14) und 2. Gummi mit nur 42 Wurf (10) heraus. Wiefels (2:4) ist nun Vorletzter. Der  Mentzhauser Niklas Wulff: „ Die Strecke sieht zwar recht einfach aus, ist aber dennoch teilweise schwer zu lesen. Da wir personell recht gut aufgestellt waren, haben wir uns etwas ausgerechnet. An einen derartig hohen Auswärtssieg konnte sich keiner von uns erinnern.“

 

Neustadtgödens – Westerscheps  3:5

 

Der Tabellenzweite (6:0) musste sich strecken. Die Gastgeber legten mit der 1. Holz 50 Wurf (3) vor. Danach mühten sich die Gäste, 2. Holz 49 Wurf (54 m) und 2. Gummi 46 Wurf (101 m). Garant für den Erfolg war die 1. Gummi 48 Wurf (4). Neustadtgödens als Vierter (2:4) mit einem negativem Punktekonto. Der Gödenser Mannschaftsführer Ron Arians: „ Wir haben im Moment das Problem das eine Gruppe leider leistungsmäßig abfällt. Dann wird es einfach schwierig. Jetzt müssen wir aufpassen das wir nicht unten rein rutschen. Der Schepser Vorsitzender Axel Kasper: „Von Anfang an ein hart umkämpfter Wettkampf. Hier und da mal ein Wurf der nichts so die Linie traf, dafür der nächste umso weiter. Die beiden letzten Wettkämpfe hat Gödens gewonnen.“

 

Stapel – Roggenmoor-Klauhörn  5:3

 

Ein Duell zweier Mannschaften ohne Pluspunkte. Die Hausherren gewannen mit der 2. Holz (1) und 2. Gummi (3). Die Gäste setzten sich mit der 1. Holz (60 m) und 1. Gummi (2) durch. Der Aufsteiger (0:6) ist Schlusslicht.

 

Männer: Bezirksliga

Waddewarden – Altjührden-Obenstrohe  5:4

 

Den knappe Erfolg holte die 1. Holz (2) und 2. Gummi (3) heraus. Die Gäste setzten sich mit der 2. Holz (111 m) und 1. Gummi (3) durch. Altjührden-Obenstrohe (2:4) fehlten 100 m zum Remis. Waddewarden (4:2) mit einer positiven Punktebilanz. Der Waddewarder Arne Drieling: „ Ein knapper Sieg, aber wir sind zufrieden. Freuen uns schon auf den Rückkampf.“ 

 

Zetel-Osterende – Leuchtenburg  1:20

 

Der Zweite (5:1) setztesich deutlich mit der 1. Holz (6), 2. Holz (5) und 1. Gummi (8) durch. Schlusslicht Zetel-Osterende (0:6) nur mit dem Plus in der 2. Gummi (1).

 

Hollwege – Portsloge  2:4

 

Das Ammerland-Duell verlief spannend. Portsloge (6:0) bleibt an eins, durch die Erfolg der 1. Holz (1), 2. Holz (2) und 2. Gummi (95 m). Die Gastgeber (4:2) konnten auf die 1. Gummi (2) bauen.

 

Schweinebrück – Vielstedt/Hude  10:0 kampflos

 

Vielstedt-Hude (0:6) trat bereits das 2. Mal in dieser Saison nicht an. Schweinberück (3:3) kommt auf ein ausgeglichenes Punktekonto.

 

Männer: Bezirksklasse

Grabstede II – Waddens  2:23

 

Einen Kantersieg verbuchten die Butjenter. Daran waren vor allem die Gummi-Gruppen beteiligt. Die 1. Gummi (10 Schoet) und 2. Gummi (8). Der Waddenser Holger Bruns: „ 20 Boßler konnten an den Start gehen. Hier überragten die Nachwuchswerfer Yolan Schiwy und Rune Ifsen. Hinzu kamen von der 2. Holz (4). Das Schlusslicht (0:6) hatte mit der 1. Holz (2) vorgelegt. Waddens mit 4:2 Zählern auf drei.

Moorriem – Moorwarfen  9:0

Als einziges Team bleiben die Moorriemer (5:1), unbesiegt. Aus der Vorwoche kamen noch zwei kampflose Punkte hinzu. Die Partie Bentstreek – Moorriem wollten die beiden Mannschaften nach Beendigung der Hinrunde austragen. Das wurde vom Spielleiter nicht genehmigt. Der neue Spitzenreiter hielt sich schadlos mit der 1. Holz (4), 2. Holz (1), 1. Gummi (2) und 2. Gummi (1). Der Moorriemer Eike Janßen: „Ersatzgeschwächt, wussten wir das es ein schwieriger Wettkampf wird. Alle Gruppen haben eine gute Leistung auf die Straße gebracht. Moorwarfen, nach der 1. Saisonniederlage nun mit einer ausgeglichenen Bilanz (3:3). Der Moorwarfer Renke Schmoll: „Leider fehlte uns an einigen entscheidenden Streckenabschnitten das Glück. Trotz der Niederlage können wir mit den geworfenen Durchgängen zufrieden sein.“

Abbehausen – Osterforde   9:0

 

Die Friesländer (3:3) bezogen ihre 1. Saisonniederlage. Der Tabellenzweite (4:2) gewann mit der der 1. Holz (1), 2. Holz (1), 1. Gummi (1) und 2. Gummi (4). Die Abbehauser auf Rang zwei.

 

Bentstreek – Grünenkamp  7:3

 

Die „Ostfriesen“ sackten die ersten Punkte ein. Dafür brachte sich die 2. Holz (7) ein. Hinzu kamen noch 58 m mit der 2. Gummi. Grünenkamp (3:3) mit der 1. Saisonniederlage, war nur mit der 1. Holz (2) und 1. Gummi (67 m) erfolgreich.

 


Frauen: Schweinebrücker Boßlerinnen setzen die Akzente

 

Ammerland/Friesland/Wesermarsch/WBö, In der Frauen-Landesliga hatte in der Spitzenpartie der Landesmeister Schweinebrück gegen Halsbek am Ende die besseren Karten. In der Bezirksliga bleibt der Tabellenführer Mentzhausen unbesiegt.

 

 

Frauen: Landesliga

Schweinebrück – Halsbek  6:0

 

In der Toppartie die Friesländerinnen vorn. Der Titelverteidiger zeigte Konstanz in beiden Gruppen. Die Holz mit 45 Wurf (3 Schoet) und die Gummi 46 Wurf (3) vorn. Die Schweinebrückerin Astrid Hinrichs: „ Der erwarteter spannender Wettkampf. Grandiose Würfe auf beiden Seiten. Die Holz hat einen wirklich starken Wettkampf abgeliefert, konnte schnell in Führung gehen. Die Gummi war lange Zeit gleichauf bis zur Wende, mit dem besseren Ende für Halsbek. Danach konnten wir noch ein Quäntchen drauflegen. Der 6:0 Erfolg spiegelt den spannenden Wettkampf nicht wieder. Es sind zwei wichtige Punkte, die wir gern behalten.“ Die Halsbekerin Talea Hiljegerdes: „Der Wettkampf ging bei beiden Seiten auf einem Top-Niveau los. Entscheidend absetzen konnte sich lange kein Team und es war richtig spannend. Am Ende hat Schweinebrück mit einem Spitzenleistung verdient gewonnen. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und konnten unsere Stärke nicht voll zeigen.“ Schweinebrück (6:0) wahrt die „weiße Weste“. Halsbek und Kreuzmoor-Bekhausen (4:2) in der Verfolgerrolle.

Reitland – Kreuzmoor-Bekhausen  0:6

 

Bei den Gästen sorgten auf der Rücktour die Holz 49 Wurf  (4) für den Sieg. Hinzu kamen noch 69 m von der Gummi. Die Reitlanderin Brigitte Sanders: „Die Holz blieb bis zur Wende gleichauf. Auf dem Rückweg waren unsere Holzmädels machtlos. In der Gummi war es da bis zum Schluss spannend. Zwischendurch führten die Kreuzmoorerinnen zwar mit 2 Schoet. Im Ziel waren es noch mit 50 Wurf 69 Meter. Brigitte Sanders: „Durchgangsmäßig waren wir aber besser unterwegs, als beim ersten Wettkampf gegen Halsbek. Zufrieden sind wir dennoch nicht, es hätte ein Sieg her müssen. Nun wird die Luft ganz dünn und wir müssen ganz nötig irgendwo Punkte holen.“ Reitland (0:6) in der ungewohnten Rolle als „Schlusslicht.“ Die Kreuzmoorer Mannschaftsführerin Karin Ledebuhr: „Unsere Holzgruppe tat sich zu Beginn recht schwer. Auf der Rücktour mit einem super Wurf von Sandra Schneider-Gerken kamen die Schoets. Schnell war man auf 3 Wurf vor.“ Die Gummigruppe musste sich ganz schön währen um nicht den Anschluss zu verlieren. Der Rückstand wurde wieder abgebaut, nicht zuletzt durch die im gesamten Wettkampf gute Leistung von Dagmar Töllner-Boltes.“ Kreuzmoor-Bekhausen (4:2) nun in der Verfolgerrolle. Am nächsten Heimwettkampf kann man gegen den Spitzenreiter Schweinebrück (6:0) sehen wie gut das Leistungsvermögen ist. 

 

Zetel-Osterende – Schweewarden  1:0

 

Für Schweewarden (2:4) war die Niederlage ärgerlich, denn nur 20 Meter fehlten zum Remis. Die Friesländer holten mit der Holz 81 m und der Gummi 38 m. Die Zetelerin Tanja Schmidt: „ In der Gummigruppe sind wir am Anfang gut gestartet und hatten sogar schon 2 Schoet. Im Verlauf des Wettkampfes ging es dann aber nicht so weiter. In der Holzgruppe lief es ähnlich. Dort hatten wir zur Wende auch schon 2 Schoet. Zum Schluss kam es auf den letzten Wurf an. 62 Meter mussten es sein, es wurden dann 81 Meter für uns. Damit haben wir unseren ersten Sieg in der Saison eingefahren.“ Die Schweewarderin Silke Ahlhorn: „Bei der Schweewarder Gummi lief es ganz gut. Nach einem super Wurf wurde es spannend. Mit der Holz kamen wir schwer rein. Wir führten sogar mit einem Schoet. Konnten das aber nicht ins Ziel bringen.“

 

Spohle – Westerscheps  1:4

 

Das Ammerland-Duell sah den 1. Saisonsieg der Gäste (3:3). Nach zwei Niederlagen in Folge hängen die Spohler (2:4) unten drin. Die Gastgeberinnen waren mit der Holz (1) gut drauf. Die Schepser machten mit der Gummi (4) alles klar. Die Schepserin Sandra Schedemann: „Durch eine konstante gute Leistung überzeugte die Gummi. Durch die knappe Niederlage der Holz war der Auswärtssieg nicht gefährdet.“

 

Frauen: Bezirksliga

Waddens – Grünenkamp  5:6

 

In der schoetreichen Partie war alles möglich. Die Waddenserin Nina Stoffers: „ Mit der Holz konnten wir nicht gegen halten.“ Bei der Wende schon 0:5 zurück. Im Ziel standen für Grünenkamp 6 Schoet an. Mit der Gummi legten die Friesländerinnen 4 Schoet vor. Nina Stoffers: „ Dann legten die Waddenserinnen richtig los und führten zwischenzeitlich mit 8:0. Davon konnten nur 5 Schoet ins Ziel gebracht werden, was nicht für eine Punkteteilung reichte.“ Die Grünenkamperin Heike Kuhlmann: „ Mit der Gummi  gut. Dann ging es aber mit dem Boßelsuchen los. Durch das ständige Suchen im langen Reit, Waddens hatte 2 Kugeln verloren und musste weitere Ersatzkugeln nachfordern, sind wir total aus dem Tritt gekommen. Auf der Rücktour gingen wir total unter. Wir lagen schon 8 Schoet hinten. Dann kamen zwei unserer Holzwerferinnen, die uns nicht nur mit zusätzlichen Augen und Krabber unterstützten, sondern uns immer wieder anfeuerten. Es gelang uns in den letzten beiden Durchgängen zu verkürzen und somit den Wettkampf noch zu gewinnen.“  Waddens fehlten 39 m zum Remis, die sich somit im Tabellenkeller (2:4) befinden. Grünenkamp (4:2) ist Zweiter in der ausgeglichenen Staffel.

 

Schweinebrück II – Torsholt  0:1

 

Es wurde eng. Für die „Reserve“ der Schweinebrücker (3:3) stand die 1. Saisonniederlage an. Ihnen fehlten 54 m zum Remis. Torsholt (4:2) nun in der Verfolgerrolle. Die Ammerländer gewannen mit der Holz (1)  und der Gummi (27 m).

 

Mentzhausen – Roggenmoor-Klauhörn  6:2

 

Der Spitzenreiter (5:1) konnte sich auf die Gummi 51 Wurf (6) verlassen. Die Mentzhauser Mannschaftsführerin Annika Siemen: „In der Gummi lief es von Anfang an gut und wir konnten unsere Führung von Beginn an halten und weiter ausbauen.“ Von den Gästen, bei den 5 Stammwerferinnen fehlten, Bianca Schliep: „ Ein bisschen gespannt waren wir auf die "neue" Strecke. Wir hatten in beiden Gruppen zunächst das Problem die Rille in der Mitte zu treffen. Das gelang uns auf der Rücktour zunehmend, allerdings Mentzhausen auch. Die Gäste (2:4) hatten mit der Holz 52 Wurf (2) vorgelegt.

 

Sandelermöns – Bredehorn  0:1 Remis

 

Bis zum letzten Wurf war noch alles möglich. Schlusslicht Sandelermöns, nach Aufstellungsschwierigkeiten in der Vorwoche (Partie kampflos abgegeben) (1:5) mit dem ersten Punktgewinn. Die Mönserin Andrea Fitze: „Hatte meine Mannschaft voll. Leider fällt Marianne Feldmann mit einem gebrochenen Fuß erst einmal aus. Dafür konnte Mareike Kötter mobilisiert werden, die seit mehr als zwei Jahren nicht mehr geworfen hat und gute Würfe zeigte. Der Wettkampf war sehr spannend. In beiden Gruppen gab es einen permanenten Führungswechsel, keiner konnte sich so richtig absetzen. Von daher ist das Unentschieden gerecht.“ Bredehorn (3:3) mit insgesamt 80 m im Plus, haderte mit 20 m die zum Sieg fehlten.

          

 

 


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Kategorie: Boßeln - Ligenbetrieb, geschrieben am 25.10.2021 von KLVO