BOßELSAISON 2021/22 - 11. SPIELTAG

 

Bericht und Fotos: WBö

 

Reitlander punkten für den Klassenerhalt - Westerscheps verliert die „Weiße Weste“ - Spitzenreiter Moorriem verliert

 

Ammerland/Friesland/Wesermarsch/WBö, Der 11. Spieltag im Klootschießer Landesverband Oldenburg (KLVO) für die Boßelteams. Bei jetzt noch 3 ausstehenden Spieltagen sind noch keine Entscheidungen Richtung Meisterschaft und Abstieg gefallen. In einigen Staffeln zeichnet sich der Ausgang aber schon deutlich ab. In Landesliga der Männer verbuchte der Titelverteidiger Grabstede einen Arbeitssieg. Reitland machte im Abstiegskampf Boden gut. Der Meisterschaftsanwärter Westerscheps bezog in  der Verbandsliga die 1. Saisonniederlage. Dort spitzt sich der Abstiegskampf zu. In der Bezirksliga steht Portsloge vor dem Wiederaufstieg. Der Tabellenführer der Bezirksklasse, Moorriem bezog eine Heimniederlage.

 

Männer: Landesliga

Torsholt – Halsbek  3:5

 

Der Neuling hielt gut mit, aber das wurde nicht mit Zählbaren belohnt. Der Tabellenzweite Halsbek (17:5) machte den Erfolg mit der 1. Gummi 44 Wurf (4 Schoet) perfekt. Die Holzgruppen waren auf Augenhöhe. Hier siegten die Gäste mit der 1. Holz 43 Wurf (115 Meter) und 2. Holz 47 Wurf (17 m). Die Aufholjagd der Gastgeber mit der 2. Gummi 42 Wurf (3 Schoet) wurde nicht mehr belohnt. Sicherlich überraschend das es den Torsholter das gegen die Topgruppe gelang. Die Halsbeker 2. Gummi belegt in der Statistik den 3. Rang mit 19:3 Punkten. Die Situation für den Tabellenletzten Torsholt (3:19) hat sich zudem verschlechtert. Durch den Sieg vom Mitkonkurrenten Reitland ist der Rückstand zum Nichtabstiegsplatz auf 3 Zähler angewachsen. Der Torsholter Vereinsvorsitzender Christoph Greilich, konnte selbst verletzungsbedingt nicht eingreifen: „Ausgerechnet die bisher stärkste Heimleistung wurde nicht belohnt. Da es bei uns bisher zuhause nicht so richtig lief, haben wir uns nicht so viele Chancen gegen unseren Nachbarn ausgerechnet. Insbesondere unsere erste Holz und zweite Gummi haben hervorragende Leistungen gezeigt. Bis zur Wende war es sogar noch recht ausgeglichen. Die Motivation für den Abstiegskampf ist weiterhin extrem hoch.“ Der Halsbeker Sprecher Arne Hiljegerdes: „Die Torsholter haben den Wettkampf lange spannend gehalten. Auf der Rücktour konnten alle Gruppen zulegen. Beide Holzgruppen haben in der letzten Kurve nicht jeweils ihren Schoet verloren, sonst wäre es etwas klarer geworden.“

 

Spohle – Schweewarden  11:0

 

Die Hausherren gaben den Ton an. Es gewann die 1. Holz 52 Wurf (3 Schoet), 2.Holz 52 Wurf (65 m), 1. Gummi 51 Wurf (2) und 2. Gummi 44 Wurf (5). Durch die Niederlagen der Konkurrenz aus Bredehorn und Kreuzmoor bleiben die Schweewarder (11:11) um Boßelwart Stefan Freese, der wie sein Bruder Torben Freese verletzungsbedingt fehlte, dennoch Tabellendritter vor den punktgleichen Spohlern. Der Spohler Sprecher Keven Hoots: „ Wir wollten gegen die Niederlage von letzter Woche in Bredehorn wieder gut machen. Der Sieg zeichnete sich zur Wende bereits ab. Dort führten wir mit 7:0. Die 2. Gummi rief eine ganz starke Leistung ab.“ Der Schweewarder Sprecher Tobias Göttler: „Die Schweewarder Boßler präsentieren weiterhin zwei Gesichter: Auf eigener Strecke sehr stark, auf gegnerischer Bahn meist durchwachsen. Wir schlugen uns lange achtbar. An den entscheidenden Streckenabschnitten hatten die Gastgeber aber die klar besseren Argumente.“  Die 2. Gummi der Gäste musste zwar die meisten Schoet (5) hinnehmen, warf mit 49 Wurf aber das beste Durchgangsergebnis. "Unser Gegner hat überragend geworfen", sagte Thorben Strehlow anerkennend.

Reitland – Bredehorn  6:3

 

Im Kampf um den Klassenerhalt holte der Vorletzte wichtige Punkte. Das holten die 2. Holz 52 Wurf (3 Schoet), 1. Gummi 49 Wurf (1) und 2. Gummi 51 Wurf (1) heraus. Die Friesländer überzeugten mit der 1. Holz 51 Wurf (3). Durch die Niederlage verpasste Bredehorn (10:12) den Sprung auf den FKV Finalrundenplatz drei. Reitland (6:16) hat den Vorsprung auf den Tabellenletzten Torsholt auf 3 Zähler ausgebaut. Der Reitlander Kapitän Hauke Freese: „Wir wollten endlich wieder Punkten, um einen gewissen Abstand zu letzten Rang schaffen. Die erste Holz brach schnell ein. Aus der 2. Holz war es nahezu gegenteilig, sodass beide Gruppen jeweils hoch führten beziehungsweise zurücklagen. An der Wende drei Gruppen in Reitlander Hand. Die erste Holz hat sich auf der Rücktour gefangen und konnte den Rückstand noch halbieren, begünstigt sicher auch durch die Einwechslung von Stefan Damken, der der Gruppe frischen Wind verlieh. Der Sieg heute wurde von 2 Säulen getragen. Zum einen waren einige Gruppen heute den Wettkampf sehr gut unterwegs. Zum anderen war es eine moralische Leistung der anderen Gruppen, die sich aus einem tiefen Tal zurück in den Wettkampf gekämpft haben.Wir sind sehr glücklich über den Sieg.“ Der Bredehorner Sprecher Rene Thye: „  Von Anfang war es ein enger Wettkampf. Im Ziel waren beide Holz Gruppen ausgeglichen. In der Gummi war am Ende die Reitlander stärker und haben somit den Wettkampf verdient gewonnen.

 

Grabstede – Kreuzmoor/Bekhausen  5:0

 

Der Landesmeister und Titelverteidiger fuhr einen Arbeitssieg ein. Bei beiden Mannschaften fehlten einige Werfer. Zur Wende sah es schon nach einem knappen Ergebnis aus. Knappe Erfolge stellten sich für die Hausherren mit der 1. Holz 57 Wurf (1 Schoet), 2. Holz 54 Wurf (1) und 1. Gummi 55 Wurf (2) ein. Die Gäste holten 56 m, mit 60 Wurf, mit der 2. Gummi heraus. Der Vorsprung von Grabstede (20:2) vor dem Verfolger Halsbek beträgt beruhigende 3 Zähler. Der Sechste Kreuzmoor/Bekhausen (10:12) hat nur einen Punkt Rückstand auf den FKV-Finalrundenplatz drei. Der Kreuzmoorer Mannschaftsführer Matthias Gerken: „Wir wussten, dass alles passen muss, um gegen Grabstede etwas holen zu können. Am Ende haben wir gegen den Meisterschaftsfavoriten knapp verloren, womit wir sehr gut leben können.“

 

Männer: Verbandsliga

Ruttel – Westerscheps 10:7

 

Der Meisterschaftsanwärter bezog seine 1. Saisonniederlage. Ruttel sorgte für die Überraschung durch die beiden Erstgruppen. Es gewann die 1. Holz 52 Wurf (8 Schoet) und 1. Gummi 50 Wurf (2). Das holten die Ammerländer mit der 2. Holz 54 Wurf  (4) und 2. Gummi 57 Wurf (3) nicht auf. Trotz der Niederlage befindet sich Westerscheps (20:2) auf nunmehr 4 Punkten Vorsprung, weiterhin klar auf Meisterschaftskurs. Ruttel (14:8) ist Dritter. Der Rutteler Mannschaftsführer Markus Heyne: „Wir hatten uns viel vorgenommen und wollten zumindest einen Punkt holen. Vom Start weg zeigte unsere erste Holz in welch starker Form sie sich befinden und dominierten den Wettkampf. Vor allem Sven Frerichs erwischte einen Sahnetag und traf einen Wurf nach dem anderen. Auf den letzten Metern brach unsere 2. Holz ein. Die 1. Gummi zeigte Konstanz auf der Rücktour. Unsere 2. Gummi verhinderte Schlimmeres auf der Rücktour. In den Erstgruppen lief es super.“ Der Schepser Vorsitzender Axel Kasper: „Die weiße Weste gibt es nicht mehr. In Ruttel der schon erwartete schwere Gang. Die Strecke liegt uns nicht. Ruttel mit sehr guten Durchgängen. Wir konnten nur agieren und nicht reagieren. Mit der 1. Holz sind wir total unter die Räder gekommen. In der ersten Gummi wurde von beiden Seiten ein hervorragender Wettkampf an den Tag gelegt. Jetzt heißt es die nächsten Wettkämpfe ordentlich zu bestreiten um den Aufstieg in die Landesliga zu schaffen.“

 

Wiefels – Cleverns  12:5

 

Das Ergebnis vom Kellerduell der jeverländischen Teams gestaltet den Abstiegskampf noch spannender. Die Gastgeber überzeugten mit der 1. Holz (8 Schoet) und 1. Gummi (4). Für Cleverns reichten die Erfolge mit der 2. Holz (4) und 2. Gummi (108 m) nicht. Beide Mannschaften am Tabellenende nun mit 5:17 Punkten gleichauf. Das Schoetverhältnis, Cleverns (38:110) und Wiefels (38:115) auch fast gleich. Wiefels behält noch die „Rote Laterne“. Der Wiefelser Pressesprecher Gerold Möllmann: „Bei diesem Derby stand für beide Vereine viel auf dem Spiel. Aber natürlich ganz viel für uns, bei einer Niederlage wäre der Abstieg wahrscheinlich besiegelt gewesen. So kann man sich jetzt noch Hoffnung machen.

Beide Vereine traten mit dem bestmöglichen Personal an. Zur Wende führte Wiefels mit 2 Schoet. Auf der Rück tour baute die 1. Holz ihren Vorsprung von 4 auf 8 Schoet aus, was letztendlich für den Heimsieg ausschlaggebend war. Wir sind sehr froh dass die Pechsträhne erst einmal zu Ende ist und gehen jetzt mit neuem Kampfgeist in die nächsten Wettkämpfe.“ Cleverns Sprecher Heiko Janssen: „Wiefels hatte leider alle Mann an Bord. Unsere 1. Gummi war nicht so gut drauf. Insgesamt zu unbeständig. Bei uns in der 2.Gummi war es eine durchschnittliche Leistung. Mehr war nicht drin. Die Durchgänge mit 46 Wurf waren laut Aussage der Wiefelser gar nicht so schlecht. Bei der 1. Holz lief es nicht. Das sah bei der  2. Holz besser aus. Insgesamt ein Kellerduell mit etwas nervösen Werfern auf beiden Seiten. Somit ein doppelt bitterer Ausgang des Jeverland-Derby. Es fehlt leider an Konstanz. Noch haben wir es in der eigenen Hand, aber es wird sehr schwer und bleibt bis zum Schluss spannend.“

 

Neustadtgödens – Roggenmoor/Klauhörn  29:0

 

Mit einem Kantersieg wurde der Aufsteiger überrannt. Hohe Gruppensiege holten die 1. Holz 50 Wurf (5 Schoet), 2. Holz 47 Wurf (8), 1. Gummi 41 Wurf (8) und 2. Gummi 45 Wurf (7) heraus. Neustadtgödens (13:9) ist Vierter. Roggenmoor/Klauhörn (8:14) führt als Fünfter die Abstiegsregion an. Der Gödenser Mannschaftsführer Ron Arians: „Wir konnten einen Kantersieg feiern. Gerade die Gummi Gruppen konnten mit sehr starker Leistung überzeugen. Ich hoffe das wir das am kommenden Sonntag  im Landespokal gegen Schweewarden bestätigen können. In den Holzgruppen darf man Malte Schoon hervor heben ,der einen perfekten Wettkampf ablieferte.

 

Stapel – Mentzhausen  0:3

 

Die Begegnung war lange offen. Die Gastgeber legten mit der 1. Holz (82 m) und 2. Holz (24 m) vor. Die Gäste holten den Vorsprung mit der 1. Gummi (2 Schoet) und 2. Gummi (81 m) heraus. Stapel (7:15) kämpft weiter um den Klassenerhalt. Mentzhausen (16:6) festigte Rang zwei. Der Mentzhauser Kapitän Niklas Wulff: „ Zwar konnten wir nur 16 Werfer aufbieten, dennoch hatten wir uns etwas ausgerechnet, da wir die Strecke in Stapel seit vielen Jahren kennen und grundsätzlich auch gut auf darauf zurechtkommen. Zwei Punkte konnten wir bisher dennoch eher selten entführen. Der Wettkampf war über den gesamten Streckenverlauf spannend und ausgeglichen. Die Führung in den einzelnen Gruppen wechselte mehrmals hin und her. Einzig unsere 1. Gummi konnte bereits zur Wende einen kleinen Vorsprung von 2 bis 3 Schoet herausarbeiten und diesen bis zum Schluss verteidigen. Dies hat am Ende den Ausschlag für unseren Auswärtssieg gegeben.“

 

Männer: Bezirksliga

Waddewarden – Portsloge  3:8

 

Der Spitzenreiter lies nichts anbrennen. Die Ammerländer setzten sich mit der 1. Holz (110 m), 1. Gummi (3 Schoet) und 2. Gummi (4) durch. Die Gastgeber überzeugten mit der 2. Holz (3).  Portsloge (21:1) bei nunmehr schon 5 Zählern Vorsprung vor dem Wiederaufstieg in die Verbandsliga. Der Waddewarder Mannschaftsführer Arne Drieling: „Alle Gruppen mit einer normalen Leistung. Leider langte das in den Gummi Gruppen nicht. Da haben die Gäste einen guten Tag erwischt. Wir können nicht klagen und freuen uns auf die letzten Wettkämpfe der Saison, zurzeit stehen wir gut im Mittelfeld und damit sind wir erstmal zufrieden.“

 

Vielstedt/Hude – Zetel/Osterende  2:4

 

Das Kellerduell verlief auf Augenhöhe. Die Gastgeber siegten mit der 1. Gummi (2 Schoet). Die Friesländer im Plus mit der 1. Holz (1), 2. Holz (133 m) und 2. Gummi (2). Vielstedt/Hude (1:19) bleibt Letzter. Die Chancen auf den Klassenerhalt haben sich für Zetel/Osterende (4:18) verbessert.

 

Hollwege – Leuchtenburg  15:2

 

Das Ammerland-Duell sieht eine kleine Überraschung. Hollwege (12:10) langte mit der 1. Holz (2), 1. Gummi (5) und 2. Gummi (7) zu. Leuchtenburg (16:6) bleibt auf Platz zwei.

 

Schweinebrück – Altjührden/Obenstrohe  0:7

 

Im Friesländer Duell setzte sich der Favorit durch. Das machte die 1. Holz (2) und 1. Gummi (4) perfekt. Die Gastgeber (8:12) mit den kleinen Erfolgen mit der 2. Holz (64 m) und 2. Gummi (60 m). Altjührden/Obenstrohe (13:9) ist Dritter.

 

 

Männer: Bezirksklasse

Abbehausen – Moorwarfen  7:1

 

Die Gastgeber konnten auf ihren Heimvorteil bauen. Zudem konnte man mit 21 Aktiven aus dem Vollem schöpfen. Es gewann die 1. Holz (4 Schoet), 2. Holz (22 m) und 1. Gummi (3). Die Gäste gewannen mit der 2. Gummi (1). Abbehausen (13:9) nun auf drei. Moorwarfen (12:10) befindet sich als Fünfter im gesicherten Mittelfeld wieder. Der Abbehauser Mannschaftsführer Matthias Poppe: „Tomas Hauke ist der 21 Mann gewesen und war als Teammanager und Motivator an Bord und hat uns an der Wende alle gepuscht  und dafür gesorgt,  dass wir das Ruder nochmal rumreißen sollen. Bei der Wende sah es nicht nach einem Sieg aus. Der Klassenerhalt ist gesichert.“  Der Moorwarfer Mannschaftsführer Renke Schmoll: „Leider konnten wir keine Punkte holen, die Straße war uns an vielen Stellen nicht wohl gesonnen. Trotzdem bleibt weiterhin der positive Rückblich auf die bisherige Saison.“

 

Moorriem – Waddens  4:10

 

Überraschend verlor der Spitzenreiter. Die Hausherren waren nur mit der 2. Holz (4 Schoet) und 2. Gummi (116 m) vorn. Die Gäste langten mit der 1. Holz (3) und 1. Gummi (6) zu. Durch die Niederlage hat sich der Meisterschaftskampf noch mal zugespitzt. Moorriem (17:5) weist nun 2 Zählern Vorsprung vor dem Zweiten Osterforde auf. Waddens (12:10) ist Vierter.

 

Der Waddenser Boßelwart Holger Bruns: „Wir konnten in Bestbesetzung antreten und wollten die Punkte wieder holen die Moorriem sich bei uns geholt hatte. Der erste Abgleich auf der Wende war sehr positiv. Auf der Wende lagen wir 6:2 vorne. Da wir gut aufgestellt waren konnten wir auch 4mal im Laufe des Wettkampfs tauschen.“

Grünenkamp – Osterforde  1:5

 

Der erwartete Ausgang, obwohl die Gäste nur mit der 2. Holz (5) gewannen. Die Erfolge der Hausherren mit der 1. Holz (1), 1. Gummi (83 m) und 2. Gummi (26 m) fielen zu knapp aus. Der Zweite Osterforde (15:7) nun mit 2 Punkten Rückstand, Verfolger von Moorriem. Grünenkamp (5:17) hat die „Rote Laterne“ übernommen.

 

Grabstede II – Bentstreek  12:1

 

Das bisherige Schlusslicht sorgte für eine Überraschung. Es gewann die 2. Holz (4), 1. Gummi (2) und 2. Gummi (4). Der Sechste Bentstreek (8:14) gewann mit der 1. Holz (1). Grabstede II (6:16) nun Vorletzter.  

 

 

 

 

 

 

 

 


Frauen:

 

Zweikampf um die Meisterschaft spitzt sich zu - Spitzenreiter Halsbek lässt einen Punkt liegen - Torsholterinnen verteidigen Spitzenposition

 

Ammerland/Friesland/Wesermarsch/WBö, In der Frauen-Landesliga spitzt sich die Entscheidung um die Meisterschaft zu. Ebenso der Abstiegskampf in dieser Staffel. Halsbek und Schweinebrück nun punktgleich an der Tabellenspitze. Torsholt verteidigte Platz eins in der Bezirksliga.

 

 

 

Landesliga

Zetel/Osterende – Halsbek  1:1

 

Die Gastgeberinnen überraschten mit dem Teilerfolg gegen den Spitzenreiter. Der Vierte Zetel/Osterende gewann mit der  Gummi (1 Schoet 72 Meter). Die Ammerländer überzeugten mit der Holz (1 Schoet 30 Meter). Die Friesländer insgesamt mit dem Vorsprung von 42 Meter. Die Halsbeker hatten nach dem Sieg am Vorsonntag gegen Schweinebrück die Tabellenführung übernommen. Jetzt sind beide Teams mit 19:3 Zählern gleichauf. Am Ende der Saison könnte das Schoet-Verhältnis den Ausschlag für die Meisterschaft geben. Die Zetelerin Tanja Schmidt: „ In den Wettkampf gestartet mit dem Ziel, möglichst nicht allzu hoch zu verlieren. Im Hinkampf in Halsbek stand ja eine hohe Niederlage mit 13 Schoet an.

verloren. In der Gummigruppe gingen die Halsbeker Werferin gleich zu Beginn mit 1 Schoet in Führung. Es wurde im Laufe des Wettkampfes jedoch nie mehr. Auf der Rücktour zum Eingang in den Wald haben wir es dann noch geschafft einen Schoet zu gewinnen. In der Holz-Gruppe kurz vor der Wende hatten wir dann einen schlechten Durchgang. Halsbek ging mit 3 Schoet in Führung. Wurde wieder abgebaut. Dann sogar 4 Schoet für die Gäste. Auch diesmal konnten wir wieder kontern. Mit dem Remis haben wir nicht im Traum gerechnet. Nun gehen wir locker in die verbleibenden Wettkämpfe und hoffen, dass es am Ende für den Klassenerhalt reicht. Die Halsbeker Mannschaftsführerin Talea Hiljegerdes: „Wir mussten uns auf der anspruchsvollen Strecke beweisen und die Gegnerinnen sind nicht zu unterschätzen. In der Gummi haben die Zeteler Mädels jeden Wurf voll getroffen. Somit mussten wir eine knappe Niederlage einstecken. In der Holz haben wir zwischenzeitlich 4 Schoet geführt. Leider haben wir die auf den letzten 2 Durchgängen nicht halten können und kommen über ein Remis nicht hinaus. Einfach nur Schade.“

 

Schweinebrück – Kreuzmoor/Bekhausen  6:1

 

Die Gäste überzeugten mit der Holz 51 Wurf (1 Schoet). Der Zweite Schweinebrück (19:3) zeigte sich mit der Gummi 45 Wurf (6) überlegen. Bemerkenswert ist, das Kreuzmoor/Bekhausen (10:12) mit einem negativen Punktekonto den FKV Finalrundenplatz drei einnimmt. Die Schweinebrücker Mannschaftsführerin Astrid Hinrichs: „Der Wettkampf verlief in der Gummi gut. Wir waren gut aufgelegt. Die Holz lag nahezu die ganze Strecke dicht beisammen und hat an den Wenden die Strecke immer noch ein wenig länger gemacht. Auch hier gute Würfe auf beiden Seiten. Mit 13 Durchgängen war allerdings für unsere Holz auch noch etwas Luft nach oben geblieben.“ Die Kreuzmoorer Kapitänin Karin Ledebuhr: „ In der Holzgruppe lief es sehr gut, ein spannender Wettkampf auf gleichen Niveau. Die Gummigruppe konnte der starken Leistung von Schweinebrück nicht Stand halten. An den Durchgängen kann man erkennen das Schweinebrücks Gummi wieder mal einen sehr guten Wettkampf abgeliefert hat. Die Gruppenstatistik führt Kreuzmoor/Bekhausen mit der Holz (20:2 Punkte/ 23:0 Schoet) an. Schweinebrück mit der Gummi (19:3/42:0 Schoet) auf zwei.

 

Reitland – Westerscheps  7:0

 

Der Fünfte Reitland (9:13) sammelte wichtige Zähler Richtung Klassenerhalt. Das holte die Holz (1 Schoet) und Gummi 48 Wurf (6) heraus. Die Abstiegsgefahr für Westerscheps (7:15) hat sich erhöht. Die Reitlander Sprecherin Brigitte Sander: „Die Holzgruppe startete gut und ging gleich in Führung. Nach zwei starken Durchgängen führten sie bereits mit 2 Schoet. Auf der Deichstrecke kamen die Gäste besser klar und konnten den Vorsprung etwas schmälern. Die Gummi hatte wieder einen top Tag. Auch wir starteten sehr gut und lagen ebenfalls nach dem zweiten Durchgang mit 3 Schoet voraus. Die Schepser Mannschaftsführerin Sandra Schedemann: „ In der Holzgruppe war es ein ausgeglichener Wettkampf .Über der kompletten Strecke war es immer ein hin und her. Bei der Gummigruppe gab Reitland von Anfang an die Richtung vor und haben mit einer sehr starken Leistung ein Schoet nach den anderen aufgebaut. Bei uns Schepsern wird die Luft im Abstiegskampf jetzt ziemlich eng.“

Reitland – Westerscheps  7:0

 

Spohle – Schweewarden  2:1 Remis

 

Der Tabellenletzte Spohle am Vorsonntag mit einem Sieg, und nun erneuten Teilerfolg. Die Wesermärschler mit der Holz (1 Schoet) vorn. Das machten die Ammerländer mit der Gummi (2) wett. Zum Schluss fehlten den Gastgebern bei insgesamt 92 Metern Vorsprung, nur 8 Meter zum Sieg. Spohle (6:16) behält die „Rote Laterne“, hat aber nur noch einen Punkt Rückstand zum Nichtabstiegsplatz. Schweewarden (8:14) ist auch noch nicht gesichert. Die Spohler Sprecherin Tomke Pieper: „  Es war ein spannender Wettkampf. In der Gummi war es zunächst ein ständiges her und her. Auf der Rücktour konnten wir die Führung ausbauen.

In der Holz lief es ähnlich. Am Ende konnten die Gäste durch Kantenglück insgesamt ein Unentschieden herausholen. Es war für uns ein wichtiger Punkt.“ Die Spohlerinnen mit dem Saisonpech. In einigen Partien fehlten nur wenige Meter,  zu mehr Punkten. Die Schweewarder Mannschaftsführerin Silke Ahlhorn: „ Bei Holz war es auf der ganzen Strecke ein spannendes Hin und Her. Ins Ziel schaffte Schweewarden es mit 170 Metern durch einen  super Wurf von Judith Reins .Bei der Gummi konnte sich keiner richtig absetzen. Auf der Rücktour kurz vorm Ziel  hatten wir etwas Pech mit den Kurven. Ein wichtiger Punkt für uns

Ich hoffe trotzdem das Spohle die Liga halten wird. Es ist eine tolle und faire Mannschaft.“

 

 

Bezirksliga

Sandelermöns – Roggenmoor/Klauhörn  2:8

 

In der Vorwoche eine coronabedingte Verlegung. Jetzt konnte der Letzte SAndelermöns (3:17) wieder ein Team aufbieten. Für die Gummi 58 Wurf ( 2 Schoet) lief das erfolgreich, doch die Gäste zeigten sich mit der Holz 53 Wurf (8) total überlegen. Roggenmoor/Klauhörn (10:12) sammelte Zähler für den Klassenerhalt. Die Mönser Mannschaftsführer Andrea Fitze: „Gut das wir, ich auch, wieder boßeln konnten. Das ist erst einmal sehr erfreulich. Leider haben wir den Wettkampf heute verloren. In der Gummigruppe fehlte Rita Spiegelbauer verletzungsbedingt, das konnte man gut merken, da von Beginn an der richtige Schwung fehlte. Zwar erkämpften wir uns bei der Wende eine 3-Schoet-Führung, allerdings merkte man auf der Rücktour, dass vor allem bei mir nach der Corona-Infektion die Kraft fehlte, so dass wir nur 2 Schoet ins Ziel retten konnten. Im Vergleich zum letzten Heimkampf waren wir auch 7 Wurf schlechter. Die Holzgruppe zeigte sich bis zur Wende in einer schlechten Verfassung und lag dort bereits mit 6 Schoet zurück. Zwei Wechsel brachten ein wenig Stabilität, allerdings war Roggenmoor-Klauhörn in der Holzabteilung deutlich überlegen.“ Die Roggenmoorerin Bianca Schliep: „Die Sandelermönser waren mit 13 Werferinnen stark vertreten. Unsere Holzgruppe konnte sich schnell in Führung bringen. In der Gummigruppe war es zunächst knapp.“

 

Schweinebrück II – Waddens  3:6

 

Mit dem Sieg wahrte der Zweite Waddens (16:6) die Chance im Meisterschaftskampf. Das machte die Holz (6 Schoet) perfekt. Die Friesländer überzeugten mit der Gummi (3). Schweinebrück II (10:12) ist Fünfter. Die Waddenerin Nina Stoffers: „Die Schweinebrücker Gummi legte dank eines fulminanten Startes schnell vor. Wir haben uns dann gefangen. Es entwickelte sich ein Werfen auf hohem Niveau mit starken Würfen auf beiden Seiten. In der Holzgruppe ging es anfangs ausgeglichen zu. In beiden Mannschaften wurden die Kurven gut getroffen.“

 

Mentzhausen – Torsholt  0:1

 

Der Spitzenkampf stand auf Messers Schneide. Die Gäste legten mit der Holz 46 Wurf (1 Schoet 25 Meter) vor. Die Hausherrinnen nur mit dem kleinen Plus von 11 Meter in der Gummi bei 49 Wurf. Dem Dritten Mentzhausen (14:8) fehlten somit nur 15 Meter zum Remis. Torsholt (17:5) konnte den Spitzenplatz verteidigen. Die Mentzhauser Mannschaftsführerin Annika Siemen: „Die Holzmannschaft kam gut in Wettkampf, musste die Führung aber schnell gegen Torsholt abgeben. Auf der Rückrunde lief es dann deutlich besser und die Gäste holten sich die Führung erst mit dem letzten Wurf. In der Gummi ging es ähnlich spannend zu. Die Entscheidung fiel dann auch mit dem letzten Wurf, leider zugunsten von Torsholt. So sind unsere Aufstiegschancen fast aussichtslos.“ Die Torsholter Sprecherin Sabrina Frers: „ Auswärts Punkte zu holen war die Devise. Dass das schwer wird wussten wir. Dennoch hat sich unser Können und Ehrgeiz unter Beweis gestellt. Bei der Holz hat Lena Behrens hat mit ihrem letzten Wurf mit weit über 100 Meter den Sieg sicher gestellt.“

 

Grünenkamp – Bredehorn  3:0

 

Die Gastgeber machten mit der Holz (3 Schoet) alles klar. Der Vorletzte Bredehorn (4:16) holte nur 30 Meter mit der Gummi heraus. Grünenkamp (12:10) hat den Klassenerhalt geschafft. Die Grünenkamper Mannschaftsführer Heike Kuhlmann: „Es war ein sehr spannender Wettkampf zweier gleichwertiger Mannschaften. In der Gummi ging es immer sehr knapp zu, keines der beiden Teams konnte sich absetzen. In der Holz war es ähnlich aber wie so oft drehten unsere Frauen auf der Rücktour auf.“

 

 

 

 

 

 


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Kategorie: Boßeln - Ligenbetrieb, geschrieben am 18.02.2022 von KLVO