BOßELSAISON 2021/22 - 12. SPIELTAG

 

Bericht und Fotos: WBö

 

Erste Meisterschaftsentscheidungen gefallen - Westerscheps und Portsloge die Aufsteiger aus dem Ammerland

 

Ammerland/Friesland/Wesermarsch/WBö, Der 12. Spieltag im Klootschießer Landesverband Oldenburg (KLVO) für die Boßelteams bei niedrigen Plusgraden mit sonnigen Bilderbuchwetter. Da sind die ersten Entscheidungen um die Meisterschaft gefallen. Über die Staffelsiege freuen sich die Männer aus Westerscheps (Verbandsliga) und Portsloge (Bezirksliga). Schreckensmomente gab es in Neustadtgödens, als ein verletzter Spieler ohnmächtig wurde. Die Verbandsliga-Partie wurde abgebrochen. In der Bezirksliga gewannen die beiden abstiegsgefährdeten Teams, Zetel/Osterende und Vielstedt/Hude. Dem Spitzenreiter der Bezirksklasse, Moorriem, schnappt auf der Zielgeraden nach Luft.

 

Männer: Landesliga

Torsholt – Spohle  3:6

 

Im Ammerland-Duell festigte Spohle den FKV Finalrundenplatz drei (13:11 Punkte). Für den Letzten Torsholt wird die Luft bei 3 Punkten Rückstand zum Nichtabstiegsrang recht dünn. Die Torsholter wiesen das Plus in den Erstgruppen auf. Es gewann die 1 Holz (2 Schoet) und 1. Gummi (1). Die Spohler fuhren den Sieg mit den beiden Zweitgruppen gleichmäßig ein. Die 2. Holz (3) und 2. Gummi (3). Der Letzte Torsholt (3:21) hielt erneut gut mit. Zählbares sprang aber nicht heraus. Der Torsholter Vorsitzender Christoph Greilich: „Unbedingt punkten für den Klassenerhalt. Am Ende des Tages hat sich jedoch abermals gezeigt, dass wir für die Landesliga zu viele Fehler machen und unsere Strecke zu einfach für die Gegner zu werfen ist. Zur Wende haben wir noch Hoffnung gehabt, endlich zu gewinnen. Doch das 4:4 ließ sich nicht positiv gestalten. Über alle vier Gruppen hinweg, vermögen wir es nicht sowohl hin als auch zurück vernünftig zu werfen.“ Und mit dem Galgenhumor: „ Die Hoffnung stirbt nie, von daher müssen nun Reitland und Grabstede erfahren was Heimniederlagen sind.“ Der Spohler Mannschaftsführer Marcel Frerichs: „Der Wettkampf war sehr auf Augenhöhe. Großes Lob an die Torsholter mit ihrer guten Leistung. Da die Strecke aber keinen Heimvorteil hergibt und super zu werfen ist, ging denke ich verdient der Sieg an uns.“

 

Schweewarden – Halsbek  3:20

 

Die Gastgeber setzten nur mit der 1. Holz mit 57 Wurf (3 Schoet)  die Akzente. Die Ammerländer siegten mit der 2. Holz mit 57 Wurf (1) und langten mit der 1. Gummi 42 Wurf (12) und 2. Gummi 46 Wurf (7) mächtig zu. Der Fünfte Schweewarden (11:13) nun mit einem negativen Punktekonto. Halsbek (19:5) auf dem Weg zur erneuten Vizemeisterschaft. Der Schweewarder Mannschaftsführer Stefan Freese: „ Personell eingeschränkt durch den Ausfall 6 Stammwerfern.“ Es wurden aber 18 Spieler aufgeboten. „ Bei der Wende konnte man durch den Rückstand der Gummigruppen klar erahnen, wohin die Reise geht. Mit der Holz konnte man immerhin gegen halten.“ Die Halsbeker stellten in beiden Gruppen hier Streckenrekorde auf. Tobis Göttler zu den Leistungen von seinen  Ex-Kameraden: „Wahnsinn was die Halsbker Gummmi hier abgeliefert haben.“  Stefan Freese: „ Zum FKV Finale sind wir jetzt raus, dennoch haben wir uns in dieser Saison sehr gut verkauft.“ Der Halsbeker Sprecher Arne Hiljegerdes: „Unsere Holzgruppen konnten den Gegner in Schach halten und die Gummigruppen haben den Gegner komplett mit Streckenrekorden überrollt.“

 

Kreuzmoor/Bekhausen – Bredehorn  16:0

 

Die Gastgeber nahmen eindeutig Revanche für die 0:12 Hinrunden Niederlage. Daran waren alle Gruppen beteiligt. Es gewann die 1. Holz 48 Wurf (4 Schoet), 2. Holz 52 Wurf (8), 1. Gummi 54 Wurf (2) und 2. Gummi 55 Wurf (1). Der Vierte Kreuzmoor/Bekhausen (12:12) noch um den Kampf um den Platz drei (FKV-Finalrunde) dabei. Bredehorn (10:14) nimmt Platz sechs ein. Der Kreuzmoorer Kapitän Matthias Gerken: „Alle Gruppen sind gut vom Start weg gekommen. Auf der Hintour war schon zu sehen, dass die erste Holzgruppe heute einen sehr guten Tag erwischt hatte. Insgesamt haben wir 4 Schoet zur Wende geführt. Auf der Rücktour konnten wir uns noch einmal steigern.“ Der Bredehorner Vorsitzender Rene Thye: „Leider sind beide Holzgruppen nach der Wende komplett überraschend eingebrochen und Kreuzmoor hatte ein leichtes Spiel, und hat dies mit guten konstanten Leistung auch genutzt.“

Grabstede – Reitland  12:2

 

Auf dem Weg zur Titelverteidigung (22:2) lassen sich die Friesländer nicht aufhalten. Der Tabellenerste (22:2( machte das mit der Holz klar. Es gewann die 1. Holz (4 Schoet) und die 2. Holz (8). Die zwei Gruppensiege, 1. Gummi (1) und 2. Gummi (1) brachte dem Vorletzten nichts. Reitland weist einen Vorsprung von 3 Zählern vor dem Letzten Torsholt auf.

 

Männer: Verbandsliga

 

Roggenmoor/Klauhörn – Mentzhausen  5:6

 

Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison, denn in der Hinrunde gaben die Ammerländer kampflos die Punkte ab. Die Hausherren waren mit der 2. Holz (5 Schoet) und der 1. Gummi (1 Meter) erfolgreich. Die Gäste zeigten sich überlegen mit der 1. Holz (2) und 2. Gummi). Insgesamt wies der  Zweite Mentzhausen (17:7) einen Vorsprung von 52 Meter auf. Somit blieb es bei der Punkteteilung. Der Neuling Roggenmoor/Klauhörn (9:15) steht vor dem Klassenerhalt. Der Mentzhauser Mannschaftsführer Niklas Wulff: „ Wir wussten, dass die schmale Strecke sehr schwer zu werfen ist und waren daher auf einen spannenden Wettkampf eingestellt, der sich dann auch genau so entwickelte. Zur Wende zeichnete sich bereits ab, dass es bis zum Schluss sehr spannend bleiben würde. Glücklicherweise konnten wir noch einen Punkt mitnehmen.“

 

Wiefels – Ruttel  8:9

 

Die Gastgeber überzeugten mit einer guten Leistung. Ganze 7 Meter fehlten zur Punkteteilung. Bei den Hausherren überzeugte die 2. Gummi mit top 43 Wurf (8 Schoet). Das Plus holte der Dritte Ruttel (16:8)  mit der 1. Holz 47 Wurf (3), 2. Holz 50 Wurf (1) und 1. Gummi 48 Wurf (4) heraus. Trotz der Niederlage gab Wiefels (5:19) durch das bessere Schoetverhältnis an das punktgleiche Cleverns ab. Wiefels Pressesprecher Gerold Möllmann: „Leider war das Glück letztendlich nicht auf unserer Seite, mit den wenigen Metern die zum Punkt fehlten.“ Die 2. Gummi erwischte einen sehr guten Tag. Die 1. Gummi trat ersatzgeschwächt an und lag schon früh mit zurück. Bei den beiden Holzgruppen war mehr drin. Leider kam zum Wurfglück vom Gegner auch noch Verletzungspech dazu. Wenn du unten stehst hast du das Glück nicht auf deiner Seite und meistens kommt Pech auch noch dazu.“ Der Ruttler Mannschaftsführer Markus Heyne: „ Erwartungsgemäß, Wiefels im Abstiegskampf, das wurde kein Selbstläufer werden würde. Für unsere 2. Gummi war es ein gebrauchter Tag. Ein sehr spannender Wettkampf, vor drei Wochen im Cleverns haben uns noch 4 Metern zu Sieg gefehlt. Jetzt haben wir mit 6 Metern gewonnen.“

 

Cleverns – Westerscheps  0:13

 

Der erwartete Ausgang. Die Gäste in allen Gruppen, 1. Holz 53 Wurf (3 Schoet), 2. Holz 51 Wurf (6), 1. Gummi 50 Wurf (41 m) und 2. Gummi 50 Wurf (3) überlegen. Durch den gleichzeitigen Punktverlust von Mentzhausen, steht die vorzeitige Meisterschaft der Westerschepser (22:2) fest. Cleverns (5:19) muss durch das schlechtere Schoetverhältnis gegenüber den punktgleichen Wiefels, mit der „Roten Laterne“ vorlieb nehmen. Der Clevernser Sprecher Heiko Janssen: „ Gegen den souveränen Tabellenführer konnten wir frei aufwerfen und hatten nichts zu verlieren. Schon an der Wende deutete sich an, dass Scheps die Punkte mitnimmt. Die zweite Holz hatte einen miserablen Start und war schnell 4 Wurf hinten bis zur ersten Aufnahme. Danach fing sich die Gruppe und mit der Einwechslung von Hilmar Beenken konnten wir die Niederlage eindämmen. Auf der Rücktour wurde es auf der Rücktour dann aber endgültig eindeutig. Lediglich die 1. Gummi konnte den Schepsern paroli bieten. Mit der knappen Niederlage von Wiefels gegen Ruttel ist die Luft für uns nun auch aufgrund des Schoetverhältnisses sehr dünn geworden und es spitzt sich immer weiter zu.“ Der Schepser Vorsitzender Axel Kasper: „ Sehr gute Wurfleistungen auf der Strecke vollbracht.  Somit ist der vorzeitige Aufstieg geschafft, weil Mentzhausen einen Punkt liegen ließ.“

 

Stapel – Neustadtgödens  10:0 kampflos

 

Der Kapitän von Neustadtgödens, Ron Arians am Sonntag: „  Wir haben den Wettkampf leider abgebrochen, da sich ein Werfer verletzt hatte und bewusstlos wurde. Der Sportler wurde im Krankenwagen abtransportiert, und wir uns nicht mehr in der Lage gefühlt haben weiter zu werfen. Ich hoffe unser Boßler wird schnell wieder gesund. Alle Gedanken sind Momentan bei ihn. Da wird boßeln zweitrangig.“ Zum Montag dann die Lage entspannt. Ron Arians: „Der Werfer ist wieder zu Hause. Er hat sich einen Muskel gerissen. Durch Adrenalin und der ganzen Aufregung ist er wohl kurzzeitig ohnmächtig geworden,“ und er lobt den Einsatz durch die Stapeler Männer, die sofort erste Hilfe geleistet haben.

 

Männer: Bezirksliga

Zetel/Osterende  - Hollwege  6:1

 

Dem Vorletzten (6:18) gelang ein überraschender Heimerfolg.  Dazu trugen die 1. Holz (3 Schoet), 2. Holz (90 m) und 2. Gummi (2) bei. Den Gästen gelang nur ein Achtungserfolg mit der 1. Gummi (1). Hollwege (12:12) mit einem ausgeglichenen Punktekonto.

 

Vielstedt/Hude – Leuchtenburg  17:0

 

Der Sieg vom Tabellenletzten (5:19) und dazu in der Höhe gegen den Zweiten (16:8) überrascht sehr. Erfolgreich war die 1. Holz (6 Schoet), 2. Holz (3), 1. Gummi (5) und 2. Gummi (2).

 

Altjührden/Obenstrohe – Portsloge  2:11

 

Die Ammerländer (23:1) lieferten ihr Meisterstück ab. Das holte die 2. Holz (3 Schoet) und 2. Gummi (8) heraus. Der Dritte Altjührden/Obenstrohe (13:11) im Plus mit der 1. Holz (141 m) und 1. Gummi (1).

 

Schweinebrück – Waddewarden  7:3

 

Auch in der Hinrunde zog der Fünfte Waddewarden (11:13) den Kürzeren. Der Sechste Schweinebrück (10:14) zeigte sich mit der 1. Holz (4 Schoet), 2. Holz (2) und 1. Gummi (1) überlegen. Die Gäste überzeugten mit der 2. Gummi (3). Der Waddewarder Arne Drieling: „Wieder mit genau 16 Mann gestartet, wie der Gegner. Ein freundschaftlicher Wettkampf, man sollte aber zufrieden sein das wir auf die Straße können. Man sieht ja aktuell in Europa wie schnell sich das ändern kann.“

 

Männer: Bezirksklasse

Moorwarfen – Waddens  4:4

 

Die Partie verlief hochspannend. Fast ein „richtiges“ Remis, denn insgesamt wiesen die Butjenter lediglich einen Vorsprung von 6 Metern auf. An der Wende lagen die Gäste mit 3:2 vorn. Die Gastgeber ließen mit der 1. Holz (28 Meter), 2. Holz (3 Schoet) und 2. Gummi (1) nichts liegen. Die Gäste überzeugten mit der 1. Gummi (4). Beide Mannschaften im Mittelfeld, weisen 13:11 Zähler auf. In der Hinrunde hatte sich Waddens sicher mit 13:0 durchgesetzt. Der Waddenser Sprecher Sven Ifsen: „Personell mussten wir leichte Veränderungen vornehmen. Auf der Straße neben den Boßlern, auch viele Radfahrer, Motoradfahrer und weitere Verkehrsteilnehmer unterwegs. Auf der Rücktour konnte sich aber nur unsere 1.Gummi entscheidend absetzen.“

 

Bentstreek – Osterforde  2:2  

 

In allen Gruppen ging es eng zu. Der Sechste Bentstreek (9:15) gewann mit der 2. Holz (18 m) und 2. Gummi (2 Schoet). Der Zweite Osterforde hielt mit der 1. Holz (84 m) und 1. Gummi (1) dagegen. Insgesamt wies Bentstreek einen Vorsprung von 69 m auf.  

 

Grabstede II – Grünenkamp  4:6

 

Das Kellerduell verlief spannend. Die Grabsteder „Reserve“ war mit der 2. Holz (1 Schoet) und 1. Gummi (3) erfolgreich. Die Gäste holten den Vorsprung mit der 1. Holz (4) und 2. Gummi (1) heraus. Insgesamt fehlten den Gastgebern 57 m zum Remis. Im Abstiegskampf wurden die Plätze wieder getauscht. Grünenkamp (7:17) nun Vorletzter. Grabstede Ii (6:18) hat die „Rote Laterne“ inne.

 

Moorriem – Abbehausen  3:4

 

Im Wesermarsch-Derby war nichts übrig. Die Gäste legten mit der1. Holz (3 Schoet) und 2. Holz (143 m) vor. Die Hausherren holten mit der 1. Gummi (1) und 2. Gummi (2) auf. Den Gastgebern fehlten insgesamt 66 m zum Remis. Trotz der 2. Niederlage in Folge bleibt Moorriem (17:7) auf Rang eins. Dazu auschlaggebend war auch das Remis vom Zweiten Osterforde (16:8). Der Moorriemer Mannschaftsführer Eike Janßen: „ Mit 19 Leuten hatten wir einen wichtigen Wettkampf vor der Brust. Wir wussten dass es ein hartes Stück Arbeit wird. Auf der Wende war es überall ganz eng das Spiel lief auf ein Unentschieden hinaus.

Leider reichte das unterm Strich nicht für Zählbares. Kleiner Trost war das Osterforde ebenfalls Punkte liegen gelassen hat.“

 

 

 


Frauen:

 

Spohler Frauen verlassen Abstiegsrang - Remis vom Tabellenletzten Sandelermöns

 

Ammerland/Friesland/Wesermarsch/WBö, In der Frauen-Landesliga ist bei der Meisterschaftsentscheidung und im Abstiegskampf weiterhin die Spannung groß. Halsbek und Schweinebrück (beide 21:3 Punkte) im Gleichklang an der Spitze. Am Tabellenende hat Spohle die „Rote Laterne“ an Westerscheps weitergereicht. In der Bezirksliga gewannen die Spitzenteams Torsholt und Waddens. Dem Tabellenletzten Sandelermöns gelang ein Teilerfolg in Mentzhausen.

 

Landesliga

Schweewarden – Halsbek  0:2

 

Der Außenseiter hielt gut mit, und legte mit der Holz 36 Meter vor. Der Spitzenreiter Halsbek (21:3) machte mit der Gummi (2 Schoet) alles klar. Der Sechste Schweewarden (8:16) weiterhin in Abstiegsgefahr. Die Schweewarder Mannschaftsführerin Silke Alhorn: „Bei der Holz war es sehr spannend. Am Deich bauten wir bis 2 Schoet auf. Konnten das aber leider nicht ins Ziel bringen. Aber eine super Leistung von der Holz. Bei Gummi auf der gesamten Kraftstrecke nicht gezeigt was wir können.“ Die Halsbeker Mannschaftsführerin Talea Hiljegerdes: „Wir waren gefordert. Wir wussten, dass sie Mädels auf ihrer Heimstrecke sehr stark sind. In der Holz starke Würfe von beiden Seiten. Die Gummi-Gruppe lag schnell in Führung. Wir sind zufrieden mit den Wettkampf.“

 

Zetel/Osterende – Spohle  0:2

 

Das Kellerduell verlief auf Augenhöhe. Den Zetelern, dem Vierten (10:14) fehlten insgesamt 32 Meter zum Remis. Durch den Sieg reichte Spohle (8:16), holten in der Rückrunde bisher 6:4 Punkte, die „Rote Laterne“ an Westerscheps weiter. Die Spohler Sprecherin Tomke Pieper: „In der Gummi mussten wir uns erst an die Strecke gewöhnen und konnten dann die Führung ausbauen. In der Holz war es zunächst ein Hin und Her. Die zwei Punkte können wir sehr gut gebrauchen und freuen uns sehr.“

 

Schweinebrück – Reitland  6:0

 

Der Titelverteidiger lies nichts liegen. Es gewann die Holz 47 Wurf (5 Schoet) und die Gummi 43 Wurf (1). Schweinebrück, wie Halsbek 21:3 Punkte, bleibt durch das schlechtere Schoetverhältnis auf Platz zwei. Der Fünfte Reitland (9:15) ist noch im Abstiegskampf dabei. Die Schweinebrücker Kapitänin Astrid Hinrichs: „Die Gummi warf auf Augenhöhe und auf einem sehr hohen Niveau. Nur 43 Wurf hatten wir diese Saison noch nicht. Ähnlich in der Holz. An der Wende ein knappe Führung.“ Die Reitlander Sprecherin Brigitte Sanders: „ Mit 9 Frauen ging es zum Wettkampf. Unsere Holzgruppe lag bei der ersten Wende bereits zwei Wurf zurück, an der zweiten Wende konnten sie aber eine Meterführung vorweisen. Bis zur dritten Wende konnten die Mädels von Schweinebrück sich aber wieder einen Vorsprung von zwei Wurf erarbeiten. Wie verhext ist immer das letzte Stück nach der dritten Wende. Dort haben wir jedes Mal unsere Probleme, warum auch immer.“ In der Gummi war es bis zum letzten Wurf spannend. Beide Seiten zeigten starke Würfe.“

 

Kreuzmoor/Bekhausen – Westerscheps  7:0

 

Der Favorit lies nichts anbrennen. Es gewann die Holz 51 Wurf (3) und Gummi 50 Wurf (3). Kreuzmoor/Bekhausen (12:12) nimmt den FKV-Finalrundenplatz drei ein. Westerscheps fiel auf den Abstiegsrang (7:17) zurück. Die Kreuzmoorer Kapitänin Karin Ledebuhr: „Die Führung mit der Gummi konnten wir erst nach der Autobahn übernehmen. An der Wende waren es 2 Schoet. Der Holzgruppe erging es ähnlich. Das klare Ergebnis spiegelt nicht die gute Leistung der Westerschepserinnen wieder, die den Wettkampf lange Zeit sehr spannend machten.“ Die Schepser Mannschaftsführerin Sandra Schedemann: „ Wir konnten nicht viel ausrichten. Das bedeutet leider das die „Rote Laterne“ bei uns  gelandet ist. Die volle Konzentration muss jetzt auf den nächsten Heimwettkampf gesetzt werden. Nur ein Sieg kann die Chance auf Klassenerhalt noch aufrechterhalten.“

 

Bezirksliga

Waddens – Bredehorn  6:0

 

Die Butjenter klar mit dem Übergewicht in der Holz (6 Schoet). Die Gäste mit dem kleinen Erfolgserlebnis in der Gummi (28 m). Der Zweite Waddens (18:6) wahrte die Chance auf die Meisterschaft. Die Spitzenpartie um den Titel steht am kommenden Sonntag beim Tabellenführer Torsholt (19:5) an. Der Vorletzte Brdehorn (6:18) befindet sich im Abstiegskampf. Die Waddenser Mannschaftsführerin Nina Stoffers: „In der Holz lief es für uns richtig gut. Alle Werferinnen haben einen tollen Tag erwischt. Die Führung wurde stetig ausgebaut. In der Gummi war es ein spannender Kampf auf Augenhöhe. Es wurde sich nichts geschenkt.“ Am kommenden Sonntag das Spitzenspiel für die Butjenter in Torsholt, mit der Vorentscheidung um die Meisterschaft.

 

Schweinebrück II – Grünenkamp  4:6

 

Die Partie war lange offen. Die Gäste zeigten sich überlegen mit der Holz (6 Schoet). Die Gastgeber holten mit der Gummi (4) kräftig auf. Grünenkamp (14:10) nimmt Rang vier ein, gefolgt von Schweinebrück II (10:14). Die Grünenkamper Mannschaftsführerin Heike Kuhlmann: „Auf dem ersten Teilstück der Strecke war mit der Holz noch alles offen. Nach der zweiten Wende drehten wir auf. In der Gummi konnten wir hingegen nicht mithalten. Die Schweinebrücker kannten ihre Strecke zu gut und leisteten sich nur selten Fehler.“

 

Mentzhausen – Sandelermöns  1:0 Remis

 

Der Dritte Mentzhausen (15:9) ließ einen Punkt liegen. Insgesamt mit 65 Metern Vorsprung, fehlten ihnen 35 m zum doppelten Punktgewinn. Die Mentzhauser gewannen in der Gummi (1 Schoet und 10 m). Die Jeverländer holten das Plus mit der Holz (45 m) heraus. Der Letzte Sandelermöns (4:20) schöpft noch einmal Hoffnungen im Abstiegskampf. Zum Vorletzten muss man 2 Punkte gut machen. Die Mentzhauser Mannschaftsführerin Annika Siemen: „ In der Holz ein hin und her. In der Gummi wurde die Führung auf der Rücktour bis zur Aufnahme an der Dornebbe auf 4 Schoet ausgebaut. Dann jedoch drehten die Gegner nochmal auf und wir verloren bis kurz vor dem Ziel alle Schoet. Durch den letzten Wurf von der Mannschaftsführerin noch ein Schoet. Trotzdem reichte es letztendlich nur für ein Unentschieden.“ Die Mönser Mannschaftsführerin Andrea Fitze: „Wir erwischten in beiden Gruppen einen guten Start. In der Gummigruppe konnten wir gut mithalten und führten nach zwei Runden mit fast einem Wurf. Durch einen Kantenwurf von zirka 250 Metern gaben wir unsere Führung ab. Bis zur Wende setzte sich Mentzhausen mit 4 Wurf ab. Erneut waren es zwei Kantenwürfe und ein Loch, das wir erwischten, die Gründe für den Rückstand. Nach der zweiten Aufnahme (9 Wurf vor dem Ziel) zeigten wir Spitzensport und konnten bis einem Wurf vor dem Ziel alle 4 Schoets wegbekommen. Vor allem Mareike Kötter zeigte heute eine super Leistung. Ich bin sehr zufrieden mit dieser Mannschaftsleistung, vor allem da gleich 3 Stammwerferinnen fehlten.“

 

Roggenmoor/Klauhörn – Torsholt  0:6

 

Das Ammerland-Derby mit dem erwarteten Resultat. Der Spitzenreiter Torsholt (19:5) gewann mit der Holz 54 Wurf (3) und Gummi 60 Wurf (3). Roggenmoor/Klauhörn (10:14) bleibt Sechster. Die Torsholter Sprecherin Sabrina Frers: „Ein sehr wichtiger Wettkampf für uns, um unsere Tabellenführung zu halten. Wieder einmal haben wir unter Beweis gestellt, dass wir uns nicht kleiner machen müssen als wir sind, auch wenn wir uns auf solch schmalen Strecken wie in Roggenmoor/Klauhörn oft schwer tun.“  Am kommenden Sonntag das Spitzenspiel zwischen Torsholt und dem Verfolger Waddens, mit der Vorentscheidung um die Meisterschaft.

 

 

 

 


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Kategorie: Boßeln - Ligenbetrieb, geschrieben am 08.03.2022 von KLVO