FKV Meister Pfalzdorf gelingt Titelverteidigung

 

Neuling Südarle setzt sich gleich die Krone auf

 

Premiere für Reitland und Schweewarden mit Rang sechs

 

 

Reitland/Esenshamm/WBö, Boßelsport vom Feinsten gab es bei den Finalbegegnungen auf den beiden Wurfstrecken im Kreisverband Butjadingen. Etliche Aktive, auch aus dem Landesverband Oldenburg, mit den Reisebussen vorgefahren. Nicht fehlen durfte die lautstarke Unterstützung durch die Fans, den sogenannten „Käklern und Mäklern“. Bei herrlichem Sonnenschein lief das Spektakel ab, Unterschiedlich, auch vom Straßenprofil die beiden Wurfstrecken. Die Männer auf der schmalen Olympiastraße in Reitland, wo bei den tiefen Wassergräben, die Kescher, Grapper mit langen Stiel gefragt waren. Das runde Geläuf das typische oldenburgische Straßenprofil. In Esenshamm die breite einseitig hängende breite alte ehemalige Bundesstraße. Das Profil das die ostfriesischen Sportler in ihrem Landesverband zuhauf vorfinden. Bei den Frauen war Dietrichsfeld in der Vorsaison in Willmsfeld sogar mit zwei Teams dabei. Den Titel holte sich da die Zweite. Der Start erfolgte beri den Frauen durch die Partie der beiden drittplatzierten der Landesliga Ostfriesland und Ostfriesland. Für beide Teams, Schweewarden und Südarle, der Aufsteiger in die Landesliga, eine Premiere. Schon bis zur Wende zeigte sich ein Leistungsunterschied auf. Mit insgesamt 7 Wurf gerieten die Wesermärschler in den Rückstand. Beide Schweewarden Gruppen mit 26 Wurf. Südarle mit 22 Wurf in der Holz und 23 Wurf in der Gummi. Im Ziel hatte sich der Abstand auf 14 Wurf verdoppelt. Mit 99 Wurf und 157 Meter sollte für Schweewarden der Rang sechs anstehen. Die Holz benötigte 50 Wurf und die Gummi 49 Wurf. Die Südarler schon mal mit einem Jubelschrei. Sie wussten das 85 Wurf 199 Wurf eine Topleistung darstellte. Vor allem die Gummi setzte mit nur 18 Wurf auf der Rücktour ein deutliches Ausrufezeichen. Insgesamt brauchte die Holz 44 Wurf und die Gummi 41 Wurf. Die Schweewaeder Sprecherin Sandra Schierloh gut gelaunt: „ In den letzten Jahren haben wir immer gegen den Abstieg gekämpft. Nun die Finalrunde erreicht ein riesen Erfolg. Das hat Spaß gemacht.“ Das Duell Halsbek gegen Rahe, auch in der Vorsaison diese Paarung,  lange auf Augenhöhe. Bei der Wende betrug der Vorsprung der Ostfriesen lediglich 25 Meter. Rahe mit zwei 23ziger Runden. Halsbek in der Holz mit 24 Wurf und der Gummi mit 22 Wurf. Im Ziel betrug der Unterschied 3 Wurf. Rahe mit 85 Wurf und 125 Meter und Halsbek mit 88 Wurf und 172 m auf dem Platz vier. Der Unterschied zwischen den beiden Teams hatte die Holz gemacht. Halsbek in der Holz mit 46 Wurf und in der Gummi mit 42 Wurf. Halsbeks Mannschaftsführerin Talea Hiljegerdes: „Wir haben einen tollen und starken Wettkampf gezeigt und hatten richtig viel Spaß. Am Ende hat uns an der ein oder anderen Stelle das Quäntchen Glück gefehlt. Die ersten 4 Mannschaften lagen so dicht beieinander, dass wir sehr zufrieden sein können. Wir sind erst das 3. Jahr wieder in der Landesliga und das 2. Jahr bei der Finalrunde. „ Um den FKV Titel sollten 74 Meter den Ausschlag geben. Den neuen FKV Meister stellte Südarle. Bemerkenswert: Die Südarler gleich mit dem großen Banner FKV Mannschaftsmeister 2019, mit dem Selbstvertrauen. Rahe wurde Vizemeister. Die Paarung der beiden Landesmeister zwischen dem Schweinebrück und Dietrichsfeld, führten die Ostfriesen mit 3 Wurf bei der Wende. Beide Schweinebrücker Gruppen mit 25 Wurf. Auf der Rücktour baute der FKV Vizemeister der Vorsaison ab. Dietrichsfeld mit 87 Wurf und 229 Meter über die Ziellinie zur Bronzemedaille. Schweinebrück, wurde zum Mitfavoriten gezählt, mit 7 Wurf zurück, wurde mit 95 Wurf und 142 m Fünfter. Die Holz benötigte 49 Wurf und die Gummi 46 Wurf. Schweinebrücks Sprecherin Astrid Hinrichs; „Es ist nicht alles zusammen gelaufen. Wir mussten zunächst zwei Stammwerferinnen ersetzen. Es fehlte teilweise die Genauigkeit, die Kurven sind nicht ideal getroffen worden so kommt man schnell ins Hintertreffen. Ich bin dennoch stolz auf die Mannschaft. Durch Babypausen und weitere Dinge war es eine unruhige Saison und es gab einige Aufs und Abs und es funktioniert dann nicht immer alles. „ Dem besten Oldenburger Team, Halsbek fehlte ein Wurf zum Bronzeplatz. Der FKV Boßelwart Alwin Jurisch aus Pfalzdorf: „ Die ostfriesischen Frauen werden dankbar sein über diese Strecke.“  In der Männerkonkurrenz, beim Duell der drittplatzierten die Premiere für Reitland gegen Schirumer-Leegmoor. Der Heimvorteil konnte nicht genutzt werden, wobei die Männer-Hauptmannschaft ihre Heimspiele auf der Reitlander Straße austrägt. Bei der Wende lagen die Reitlander mit ihren 4 Gruppen mit 2 Wurf zurück. Mit 257 Wurf und 62 Meter stand der Platz sechs an. Die beiden Holz mit 65 Würfen und die 1. Gummi mit 66 Wurf. Eine gute Leistung rief die 2. Gummi mit 61 Wurf ab. Reitlands Mannschaftsführer Hauke Freese: „ Für uns war die erstmalige Teilnahme schon ein großer Erfolg. Insgesamt war das ein tolles Erlebnis.“ Schirumer-Leegmoor wurde mit 254 Wurf und 288 Meter Fünfter. Die Paarung der Vizemeister zwischen Grabstede und Pfalzdorf bei der Wende die Friesländer mit einem Wurf vorne. In der Wertung der sechs Teams, Pfalzdorf bei „Halbzeit“ nur auf Rang fünf. Der vielfache ostfriesische-und FKV Meister drehte aber auf der Rücktour auf. Mit 243 Wurf und 375 m gelang den Pfalzdorfern die Titelverteidigung. Die Ostfriesen mit Konstanz in allen vier Gruppen. Beste Gruppe war ihre 2. Gummi mit 59 Wurf.  Um die Platzierung bis Platz vier sollte es eng werden. Mit nur 3 Wurf zurück, landete Grabstede, Vorjahr Bronzemedaille, mit 247 Wurf und 217 m auf den undankbaren vierten Rang. Grabstedes Mannschaftsführer Christian Alberts ist ehrlich: „ Die Enttäuschung war groß, dafür war es am Ende zu knapp. Jede Gruppe einen Wurf besser und wir stehen oben. Im Sommer üben üben üben und dann in der neuen Saison, als eine Einheit, neu angreifen.“  Der große Erfolg wurde durch die beiden Holzgruppen mit je 66 Wurf vertan. Die 1. Gummi mit 57 Wurf und die 2. Gummi mit 58 Wurf. Beim Duell der Landesmeister das erneute Aufeinandertreffen von Halsbek und Reepsholt. Beide der Wende waren die beiden Team mit Platz eins und zwei gut im Soll. Die Ammerländer mit dem Rückstand von 2 Wurf. Im Ziel ein „Fotofinish“ Halsbek mit 246 Wurf und 202 m und Reepsholt mit 246 Wurf und 189 m. Ganze 13 Meter gaben den Ausschlag für den Vizetitel für Halsbek. Beiden Mannschaften fehlten nur 3 Wurf zur Meisterschaft. Die Halsbeker ließen mit der Holz 63 Wurf und 64 Wurf etwas liegen. Die Gummi mit 60 Wurf und 59 Wurf. Der Halsbeker Mannschaftsführer Steffen Diers: „ Von der Platzierung gut, es wurmt schon, denn hier hätte man gewinnen müssen. Wir waren zwischendurch einfach nicht konstant genug.“ Ein Omen schon vielfach angestanden, sollte sich wiederum bewahrheiten: Der ostfriesische Landesmeister wird kein FKV Meister. Die Siegerehrung fand vor vollem Haus in Brunken`s Fetenhalle in Jaderberg statt. In den Reden hoben der Oldenburger Landesvorsitzender, Helmut Riesner, der FKV Vorsitzender Jan-Dirk Vogts und Jades Bürgermeister Henning Kaars den Heimatsport hervor. In gekonnter Manier führte der FKV Boßelwart Alwin Jurisch die Siegerehrung durch. Ein langer Tag fand den Abschluss gegen 18.30 Uhr.

Fotos unter: www.nwzonline.de/wesermarsch/fotos

 

FKV_Finale_2019_Auswertung

 

 

 

Kategorie: Finalrunde, geschrieben am 13.04.2019 von Gyde Riesner