EM 2022

Bericht und Foto: WBö

 

Europameisterschaft der Friesensportler nach 2022 verschoben

 

Ammerland/Friesland/Wesermarsch/WBö, Ursprünglich wäre die Europameisterschaft der Friesensportler, in diesem Jahr am Himmelfahrtswochenende schon Geschichte gewesen. Wegen der Corona-Pandemie dann für 2021 angedacht. Das ist nach einer Skype Video Konferenz  am Donnerstag-Abend mit den Spitzenfunktionären der International Bowlplaying Association (IBA), im Hinblick auf die aktuelle Lage, auch vom Tisch. Die EM wurde auf das Jahr 2022 verschoben. Dann einer der späten Termine um Himmelfahrt vom 26. Mai bis 29. Mai. Zu der IBA zählen die Verbände: Friesischer Klootschießerverband (FKV), des Nederlandse Klootschieters Bond (NKB), der Associazione Bocetta Italiana su strada (ABIS) und von Bol-Chumann na Heìreann (BC) und der gastgebenden Verband-Schleswig-Holsteiner Boßler (VSHB) der 16. EM. Bei der Konferenz brachten sich Aloys Timmerhuis, IBA-Präsident (NKB), Reimer Dierks, IBA-Vizepräsident, Marten Greve, IBA – Sekretär. Dieses Trio führt die IBA an. Turnusgemäß kommt der Präsident vom Gastgeber der letzten EM und der Vizepräsident und Sekretär vom nächsten Durchfüher. Weiter dabei waren vom FKV, Vorsitzender Jan-Dirk Vogts und Geschäftsführer Peter Brauer, vom VSHB der Vorsitzender

Enne Reimers. Der NKB war durch den Vorsitzenden Peter Zanderink, sowie Jeroen Schoemaker und Wilfried Zieverink vertreten. Aus Irland berichteten der Geschäftsführer  Michael Brennan und James O`Driscoll die schwierige Lage. Recht angespannt auch die Situation in Italien, davon erzählten der Präsident

Marcello Boiani, Ricardo Manierii  und weitere Mitglieder. Durch die Vorgaben in Italien auch eine zeitlich gestraffter Zeitraum in den 1 ½ Stunden. Die Vertreter der Bocciatori mussten sich bei dem Treffen mit einem Dolmetscher auf Abstand, zeitig von der Videokonferenz verabschieden. Für sie gilt die  Sperrstunde 21 Uhr. Auf Vorschlag der Italiener soll bei der EM künftig ein Ehrenpreis für den weitesten Abwurf beim Straßenboßeln in Gedenken an den in diesem Jahr verstorbenen Präsidenten Maurizio della Costanza vergeben werden. Eindeutig kamen die Probleme in den Gesprächen rüber. Auch die Unsicherheit zum möglichen Impfstoff groß. Eine Großveranstaltung EM 2021 somit nur mit großen Fragezeichen versehen. Der FKV Vorsitzender Jan-Dirk Vogts: „ Einstimmig somit die Entscheidung dazu die Spiele auf das Jahr 2022 zu verlegen. Wir werden im laufenden Kontakt bleiben. Im Juli/August 2021 werden wir gemeinsam dann über die aktuelle Lage und Aussichten sprechen. „ Der FKV Vorsitzende teilt mit das es für die EM 2022 mit Beginn der Saison 2021/22 im FKV die Qualifikationswerfen für die Erwachsenen und Jugendlichen neu aufgenommen werden. Eine erneute Anpassung der Altersgrenze für Jugendliche, wie sie für die Verlegung in das Jahr 2021 (von 18 auf 19 Jahre) beschlossen wurde, ist dann außen vor. Der VSHB Vorsitzende Ernst-Hinrich Reimers: „Nun müssen sich alle in noch größerer Geduld üben. Alle sehen die Zeichen und wissen, dass es gar keinen anderen Ausweg gibt.“ Die im Jahre 2022 turnusmäßig anstehenden Deutschen Meisterschaften dürften auf 2023 verschoben werden. Bereits 2024 folgen die 17. Europameisterschaften in Neuharlingersiel, für die schon viel an Vorarbeit geleistet wurde. Probleme dürften hier nach dem aktuellen Stand nicht entstehen. Die Italiener wollen die Deutschland-Reise in zwei Jahren auch dazu nutzen, sich die Wettkampfstätten in Ostfriesland anzusehen. Der fertige Organisationsplan beim VSHB in der Schublade, ist jederzeit griffbereit. Vorgesehen ist der Ablauf nach der Eröffnung am Himmelfahrtstag, am Freitag in Kaltenhörn (Feldkampf) außendeichs mit der Hollandkugel im Kreis Nordfriesland, sowie am Samstag in Meldorf im Stadion  (Standkampf) mit dem Kloot und am Sonntag in Süderhastedt, (Straßenkampf) mit der irischen Eisenkugel, beides im Kreis Dithmarschen. Was auch bleibt: Eine EM der langen Wege.

Kategorie: Presse, geschrieben am 03.12.2020 von KLVO