BOßELSAISON 2026/27
1. Spieltag
Bericht: WBö
Die große Boßler Familie bringt sich ein - Von Kantersiegen und Metererfolgen
Rastederberg/WBö, Der 1. Spieltag der Boßler im Klootschießer Landesverband Oldenburg. Das aktive Einbringen oft familiär verwurzelt. So aus dem Hause Borchers aus Reitland, wo die Eltern allerdings die Begeisterung nicht teilten. Drei Töchter, bis auf Birte ließen sich vom Boßel-Virus anstecken, und schafften es in der höchsten Spielklasse, der Landesliga Fuß zu fassen. Die Begeisterung Friesensport wurde längst erfolgreich in die nächste Generation, Birgit Sanders an Ben und Mandy, Britta Borchers an Finn und Jann und Bianca Carstens an Nele und Lara weitergeben. Die jungen Leuten in den Vereinen, KBV Reitland, Mentzhauser TV, KBV Kreuzmoor/Bekhausen und BV Moorriem aktiv. Brigitte Sanders: „ Immer mit voller Begeisterung dabei und mit dem guten Teamgeist macht das Spaß. Die Reitlanderinnen zum Auftakt ins Ammerland, mit einem sehr glücklichen Erfolg mit 2 Meter Vorsprung.
Halsbek – Reitland 0:1. Es standen Führungswechsel in beiden Gruppen an. Die Gummi der Gäste mit dem Vorsprung von einem Wurf und 88 Meter übers Ziel. Mit der Holz führte Halsbek. Mit dem letzten Wurf legte Reitland, Janne Vollers über die Ziellinie vor. Der Wurf der Halsbekerin kippte voll in die Berme und blieb 23 Meter vor der Reitlander Kugel liegen. Zum Remis fehlten nur 2 Meter. Brigitte Sanders: „ Sensationell und Mega knapp. Ein Sieg in Halsbek ist schon lange her. So kann man eine neue Saison starten.“ Schweinebrück – Kreuzmoor/Bekhausen 14:0. Der Landesmeister langte beim Kantersieg kräftig zu. Die Schweinebrückerin Alexandra Oertel: „Beide Gruppen starteten stark in den Wettkampf. Mit der Holz 45 Wurf sprechen für sich. Neuzugang Fentke Haschen hatte einen tollen Einstand.“ Die Kreuzmoorerin Lea Klockgether: „ Schweinebrück deutlich stärker. Wir waren leider nicht gut besetzt, haben aber trotzdem versucht mitzuhalten.“ Mentzhausen - Wiefels 12:0. Das Duell der Aufsteiger verlief einseitig. Die Mentzhauserin Lea Klockgether: „Sehr gut in den Wettkampf gestartet. Unser Gegner hatte mit der Gummi deutliche Probleme mit der Strecke.“ Wiefels Sprecher Gerold Möllmann: „ Auf der schlechten kaputten Boßelstrecke kamen unsere Frauen nicht zurecht.“ Torsholt - Westerscheps 0:4. Im Ammerland Duell trumpften die Gäste auf. Torsholts Mannschaftsführerin Jule Bödecker: „ Mit Mindestbesetzung in die neue Saison gestartet. Die Teams ziemlich gleich auf. Zum Ende fehlte uns die letzte Kraft.“ Beide Gruppen benötigten 50 Wurf.
Bei den Männern die Landesliga setzten sich alle Gastgeber durch. Neustadtgödens - Bredehorn 17:0. Ein überraschender deutlicher Kantersieg. Gödens Vorsitzender Ron Arians: „ Damit holen wir ganz wichtige Big Points im Abstiegskampf. Mit 180 Gesamtwurf war es ein guter und solider Wettkampf.“ Bredehorns Sprecher Rene Thye: „ Ein gebrauchter Tag. So war die Niederlage schon an der Wende klar und deutlich. Leider eine verdiente Klatsche.“ Spohle – Torsholt 11:0. Der Landesmeister bestimmte das Spielgeschehen. Der Torsholter Rene Bödecker: „ Letzte Saison da gewonnen. Ohne 5 Stammwerfer, mit der gelieferten Leistung nichts zu holen.“ Halsbek - Reitland 9:3. Die Gäste in den Holzgruppen vorn. Das machten die Hausherren mit den Gummis wett. Halsbeks Arne Hiljegerdes: „Die Leistung stimmte eigentlich nur in der 2. Gummi. Bis zur Wende war es ein Wettkampf auf Augenhöhe.“ Der Reitlander Hauke Freese: „ Mit der Holz die Führung. Jedoch kam schnell die Ernüchterung, als die beiden Gummigruppen ins Ziel kamen und beide auf der Rücktour ziemlich Federn lassen mussten.“ Grabstede – Kreuzmoor/Bekhausen 10:5. Die Hürde für den Aufsteiger zu stark, der mit der 1. Holz stark war. Der Grabsteder Kapitän Christian Alberts: „ Ein besonderes Lob bekommen unsere zwei Jugendwerfer Joris Skibba und Mathis Rosskamp die beide einen super Einstand gefeiert haben.“ Kreuzmoors Sprecher Matthias Gerken: „ Einige Ersatzwerfer dabei. Die Werfer aus der zweiten Mannschaft und der B-Jugendlicher Jann Borchers haben das sehr gut gemacht. Insgesamt unsere Leistung nicht auf die Straße bekommen. Nur die 1. Holz war sehr gut.“