BOßELSAISON 2026/27
2. Spieltag


Bericht: WBö

Nach Vereinswechsel auf der Heimstrecke weiter - Landesmeister schon wieder vorn

Rastederberg/WBö, Der 2. Spieltag der Boßler im Klootschießer Landesverband Oldenburg, mit schlechten Regenverhältnissen. Zur neuen Saison auch einige Vereinswechsel. Es kann auch in gewohnter Manier weiter. So bei Mareike Langerenken, die Landesliga Werferin aus Jade wechselte vom Absteiger KBV Spohle zum KBV Kreuzmoor/Bekhausen. Beide Teams mit der identischen Heimstrecke in Bekhausen. Bei den Langerenkens der Gen Friesensport über Jahrzehnte gegeben und leistungsorientiert. Vater Marco und Bruder Jelle beim KBV Spohle. Der Opa Günther hat Akzente gesetzt als Boßelwart im KV Stadland. Diese Position nahm dessen Vater Gustav bereits im KV Waterkant ein. In den beiden Landesliga sind die Landesmeister Schweinebrück (Frauen) und Spohle (Männer) verlustpunktfrei gut aus den Startlöchern gekommen, auf der Position eins. Am kommenden Wochenende punktspielfrei, die Championstour in Esenshamm. Der 3. Spieltag am 25. Oktober.     

 

Landesliga

Frauen

Mentzhausen -  Torsholt    0:11    (-10,020, -1,032)

Bei den Gastgeberinnen ging die Holz „baden“. Die Mentzhauserin Lea Klockgether: „ Nicht den guten Saisonstart fortgesetzt. In der Holz schnell die Führung an die Gegner abgegeben. Bei der Gummi lief es besser, die Führung hat immer gewechselt. Zum Schluss hat der Gegner alles getroffen.“ Die Torsholterin Jule Bödecker: „Wir sind mit gemischten Gefühlen angetreten. Die Strecke liegt uns nicht besonders gut, aber personell waren wir super aufgestellt. Mit der Holz lief es richtig gut. Bei der Gummi war es deutlich umkämpfter, mit einem super Schlusssprint für uns.“

           

Westerscheps - Schweinebrück    0:9   (-2,075, -6,068)

Der Titelfavorit gab den Ton an. Die Schepserin Sandra Schedemann: „Wir konnten gegen starke Schweinebrückerinnen nicht viel ausrichten. Die Gummi hat einen sehr schlechten Start hingelegt und bis zur Wende einen Rückstand von 4 Schoet angesammelt. In der Holz lief es besser und wir konnten relativ gut mithalten.“  

           

Reitland - Wiefels    5:0    (-0,093, 5,013)

Der Favorit besiegte den Aufsteiger auf der neuen Strecke Olympiastraße. Reitlands Sprecherin Brigitte Sanders: „ Die Holz in Führung. Die Rücktour gestaltete sich schwierig. Da war der Wurm drin. In der Gummi lief es anders. Bis zur Wende haben wir uns schwer getan. Ein Spielerinnenwechsel und die gute Umstellung brachten eine komfortable Führung.“ Wiefels Sprecher Gerold Möllmann: „Beide Gruppen zeigten eine ansprechende Leistung. Nun heißt es drauf aufzubauen und im nächsten Heimkampf endlich einen Sieg einzufahren.“

 

Kreuzmoor/Bekhausen - Halsbek   1:1  (1,035, -1,043)       

Beim Remis die Gäste insgesamt mit 8 Metern vorn. Die Kreuzmoorerin Nane Kabernagel: „ In der Holz  erst vor, dann der Gegner vorweg. Es blieb spannend, mit starken Würfen auf beiden Seiten. In der Gummi erst vorn, dann zog Halsbek auf 3 Schoet davon. Auf der Rücktour haben wir noch mal aufgedreht.“

 

Männer

 

Torsholt - Neustadtgödens   12:0   (4,086, 6,001, 0,120, 1,080)

Ein sicherer Sieg. Vom Gastgeber Rene Bödecker: „Wir haben aber insgesamt nur eine  durchschnittliche Leistung abgeliefert. Das geht besser. Die 2. Holz  hatte mit 44 Wurf einen guten Tag erwischt.“ Gödens Vorsitzender Ron Arians: „ Wir wollten das Ergebnis besser gestalten als letzte Saison beim 0:19. Wir sind gut in den Wettkampf gestartet. An der

Wende ein 6:0 für Torsholt .Danach sind wir leider etwas eingebrochen. Wir sind nicht unzufrieden mit dem Ergebnis.“

        

Kreuzmoor/Bekhausen - Halsbek   3:3    (1,082, -1,112, 1,078, -1,043)

Fast ein „richtiges“ Remis: Die Gastgeber mit dem Plus von 5 Meter. Der Kreuzmoorer Matthias Gerken: „ Ein solider Wettkampf in allen Gruppen. Zur Wende lagen wir insgesamt mit 6 Schoet vorne. Vor dem Wettkampf hätten wir den Punkt gerne genommen, am Ende hat es leider nicht für einen Sieg gereicht.“ Halsbeks Sprecher Arne Hiljegerdes: „Wir haben in allen Gruppen auf der Hintour sehr viele liegen lassen. Auf der Rücktour konnten wir zum Glück noch eine Schippe drauf packen und das Ergebnis zu einem Unentschieden drehen.“

 

Reitland - Spohle   0:13     (-4,107, -3,037, -5,095, 0,076)

Der Landesmeister eine Nummer zu groß. Reitlands Kapitän Hauke Freese: „Der Start durchwachsen. Auf der Wende lag Spohle leicht vor. Die Spohler legten noch eine Schippe drauf und wir konnten schlussendlich nicht mehr mithalten. Alle Gruppen von den Durchgängen hinter den eigenen Möglichkeiten.“ Nur die 2. Gummi mit ein paar Meter auf der Habenseite. Spohles Mannschaftsführer Marcel Frerichs: „Der Wettkampf war von unserer Seite sehr solide. Wir schließen weiter an guter Leistung an und hoffen dass wir diese auch weiterhin abrufen können.“

 

Bredehorn - Grabstede    7:7    (2,076, 5,029, -6,081, -1,030)         

Für die beiden Teams, fast identische Strecke, ein Heimspiel. Die „Gäste“ mit dem kleinen Plus von 6 Meter. Der Bredehorner Rene Thye: „ Ein  Wechselbad der Gefühle beim Ziel, beide Holzgruppen lagen mit 7 Schoet vorne und die Freude war erstmal groß, aber der Dämpfer folgte mit den beiden Gummi Gruppen. Erst sah es noch nach einen knappen Sieg aus, aber Grabstede steigerte sich. Das Remis, was sich aber wie eine Niederlage anfühlt.“ Der Grabsteder Christian Alberts: „ Es war ein wahres Boßelspektakel. Zur Wende (5:2) sah es nach dem Bredehorner Sieg aus. Dann drehten unsere Gummigruppen auf. Am Ende ein gerechtes Unentschieden.“

Kategorie: Boßeln, geschrieben am 08.11.2026 von KLVO