BOßELSAISON 2026/27
3. Spieltag


Bericht: WBö

Titelverteidiger Schweinebrück und Spohle schon wieder auf eins

Rastederberg/WBö, Der 3. Spieltag der Boßler im Klootschießer Landesverband Oldenburg, mit Regen und starkem Wind.  Bei den Frauen setzte Titelverteidiger Schweinebrück die Akzente im Spitzenduell gegen Reitland. Bei  den Männern führt der Titelverteidiger Spohle die Tabellen verlustpunktfrei an. Ohne Niederlage sind auch noch Grabstede und Halsbek.

 

Landesliga

Frauen

Wiefels - Westerscheps    0:10    (0,009, -10,098)

Spannung total in der Holz. Dagegen ging der Aufsteiger mit der Gummi, mit der Klatsche von 10 Schoet  „baden“. Wiefels Sprecher Gerold Möllmann: „Personell total erschreckend, konnte nur unter Abmeldung des Spiels der 2. Mannschaft dieser Wettkampf durchgeführt werden. Und dieses spiegelt sich dann auch in der Niederlage wieder.“ Die Schepserin Sandra Schedemann: „ Die Gummi mit einem souveränen Wettkampf deutlich gewonnen. In der Holz sah es etwas anders aus. Auf mittlerem Leistungsniveau war es ein Kopf an Kopf Rennen.“

 

Torsholt – Kreuzmoor/Bekhausen   4:7     (-7,033, 4,031)

Unterschiedlich die beiden Gruppen. Die Gäste machten mit der Holz den Erfolg klar. Die Ammerländerinnen mit dem Plus in der Gummi. Die Torsholterin Jule Bödecker: „In der Holz lief es nicht rund. Im Gegensatz zu unseren Gästen, die sehr gut drauf waren. Unsere  Gummitruppe hat einen super Tag erwischt.“ Sie setzte sich mit 47 Wurf deutlich ab. Die Kreuzmoorerin Nane Kabernagel: „In der Holz lief es von Anfang an super für uns. In der Gummi hingegen haben wir uns sehr schwer getan. Konnten das Blatt auf der Rücktour auch nicht wenden.“ Die Gummi benötigte 51 Wurf.

           

Halsbek - Mentzhausen     6:0     (4,012, 2,073)

Die Gastgeberinnen gaben in beiden Gruppen den Ton an. Die Halsbekerin Imke Hiljegerdes: „Damit behalten wir das erste Mal in der Saison zwei Punkte bei uns zuhause, worüber wir uns riesig freuen.“ Die Mentzhauserin Lea Klockgether: „In der Holzmannschaft konstant gute Würfe auf beiden Seiten, hat die Führung dauerhaft gewechselt. Am Ende haben die Halsbekerinnen nochmal aufgedreht. Bei der Gummi war es ähnlich. Das Ergebnis spiegelt unsere Leistung wieder.“ Die Holz mit 60 Wurf und die Gummi mit 53 Wurf.

 

Schweinebrück – Reitland   5:0  (2,042, 3,017)        

Die Spitzenpartie der beiden verlustpunktfreien Teams. Wie schon in der 1. Runde im Landespokal, zogen den Wesermärschlerinnen erneut den Kürzeren. Die Schweinebrückerin  Alexandra Oertel: „Es war ein, wie erwartet, super spannender und ausgeglichener Wettkampf. Die Schoets waren hart erkämpft und zwischenzeitlich nicht immer sicher.“ Die Holz ging mit 51 Wurf durchs Ziel. Die Gummi benötigte nur 45 Wurf. Reitlands Sprecherin Brigitte Sanders: „ Die Holz hatte einen bombenstarken Wettkampf, und konnte  den Rückstand verkürzen. Die Gummi konnte den Rückstand nicht wieder abbauen.“

 

Männer

 

Neustadtgödens – Kreuzmoor/Bekhausen   10:5   (-2,129, 6,084, 4,001, -2,053)

Jeweils zwei Gruppenerfolge für die Teams. Die Hausherren holten aber mit der 2. Holz und 1. Gummi mehr raus, für den Gesamtsieg. Gödens Vorsitzender Ron Arians: „Klar war das wir gewinnen wollten. Der Aufsteiger hat es uns schwer gemacht gerade vor allem in der 2. Gummi. Wir haben einen guten Wettkampf in 3 Gruppen geliefert.“  Der Kreuzmoorer Matthias Gerken: „ Eine gute Gruppe reicht leider nicht. Es sah lange nach einem knappen Ergebnis aus. Leider konnten wir am Ende vor allem in der 2.  Holz nicht unsere Leistung bringen.“ Die 2. Gummi benötigte nur 41 Wurf. Die 2. Holz ging mit 52 Wurf durchs Ziel.  

 

Spohle – Bredehorn  10:4    (4,079, 5,014, 0,063, -4,063)

Der Spohler Kapitän Marcel Frerichs: „Ein solider guter Wettkampf von uns. Zur Wende stand es 7:2. Die Holz Gruppen konnten mit der Konstant weiterhelfen. Nur unsere 2. Gummi musste stark aufwerfende Bredehorner ziehen lassen.“  Der Bredehorner Rene Thye: „ Der Favorit ganz klar, der aktuelle Landesmeister Spohle. Dennoch wollten wir als Mannschaft Gas geben und den Gegner fordern. An der Wende war Spohle noch knapp vorne, aber beide Holzgruppen hatten nicht so einen guten Tag und waren mit den Durchgängen deutlich drüber, im Gegenzug hatte unsere 2. Gummi einen Top Tag mit nur 44 Wurf.“  

 

Halsbek - Torsholt   6:0    (0,061, 1,082, -0,032, 4,147)

Im Ammerland Derby die mannschaftliche Geschlossenheit der Hausherren. Der Metervorsprung der Gäste mit der 1. Gummi war nur eine kleine Ergebniskosmetik. Der Halsbeker Arne Hiljegerdes: „ Hatten alle Hände voll zu tun, dass wir die Punkte zuhause behalten. Auf der Hintour konnten wir mit teilweise starken Würfen nur eine kleine Führung bis zur Wende aufbauen. Auch auf der Rücktour war es ein Wettkampf auf Augenhöhe.

Nur die 2. Gummi konnte dich deutlich absetzen. Auch die Holzgruppen brachten Zählbares über das Ziel.“ Der Torsholter Rene Bödecker: „Die Erstgruppen haben eine solide Leistung abgeliefert. Die Leistung der Zweitgruppen war leider zu schwach.“

           

Grabstede - Reitland 18:0   (-0,057, 3,032, 4,095, 10,095)

Eine einseitige Partie. Die Wesermärschler mit dem kleinen Plus in der 1. Holz und dazu die Klatsche in der 2. Gummi. Ein zufriedener Grabsteder Kapitän Christian Alberts: „ Wir waren erstmals seit Jahren wieder mit stolzen 19 Mann vertreten. Eine wirklich erfreuliche Beteiligung. Auch unsere Leistung konnten sich durchaus sehen lassen. Dennoch wissen wir, dass noch Luft nach oben ist und wir beim nächsten Mal noch eine Schippe drauflegen können.“  Auch im Landespokal Duell hatte Reitland den Kürzeren gezogen.         

 

Kategorie: Boßeln, geschrieben am 08.11.2026 von KLVO