Schweewarder Boßler deklassieren Kreuzmoorer

 

Spohler nehmen Meister Halsbek einen Punkt ab

 

 

Rastederberg/WBö, Die Boßelsaison zum Auftakt vor einem Jahr mit Bilderbuchwetter. Jetzt zum Auftakt mit dem Dauerregen und den Niederlagen, etliche Teams doppelt „nass“ gemacht. Der Heimvorteil durch die Wasserpfützen auf den Straßen auch oft aufgebraucht. In der Landesliga zeigte Schweewarden erneut seine Heimstärke beim 16:0 Kantersieg gegen Kreuzmoor gut auf. Das Ammerduell Spohle gegen Halsbek sah ein Remis. Im Friesländer Duell hatte Grabstede in Bredehorn die Nase vorn. Der Neuling Mentzhausen wehrte sich gut bei der 3:5 Heimniederlage gegen Reitland.

 

Zu den Partien

 

Männer

 

Landesliga

 

Schweewarden – Kreuzmoor  16:0

 

Die Heimstärke entlang der Deichstrecke ja hinreichend bekannt. Das bekamen die Kreuzmoorer, die in der Vorsaison hier mir 1:8 verloren deutlich zu spüren. An der Wende (7:0) sah es für die Gastgeber schon gut aus. Die Hausherren gewannen mit der 1. Holz mit 57  Wurf 1,002, 2 Holz 53 Wurf 3,115, 1. Gummi 58 Wurf  9,051, 2. Gummi 56 Wurf  2,082.

Der Schweewarder Mannschaftsführer Stefan Freese: „ Die 1. Gummi von Kreuzmoor war echt schlecht drauf. Das nutzen wir aus,“ und angesichts des Erfolges:“  Klarer Sieg für uns und Tabellenführer. Was will man mehr.“ Der Kreuzmoorer Mannschaftsführer Matthias Gerken bedient: „Leider konnten wir in allen Gruppen keine guten Leistungen zeigen. Das muss beim ersten Wettkampf auf der neuen Heimstrecke besser werden.“ Der Anspruch der Kreuzmoorer insgesamt sicherlich höher, schließlich stehen 5 Championstourer in ihren Reihen.

 

Spohle – Halsbek  2:3 Remis

 

Ein Duell auf Augenhöhe. Die Spohler, in der Vorsaison ein 10:5 Heimerfolg, sahen gegen den Meister erneut gut aus. Das Remis sicherten die Hausherren mit der 1. Holz mit 51 Wurf 2,106. Die Gäste in den anderen Gruppen, 2. Holz 53 Wurf 94 m, 1. Gummi 48 Wurf 2,122 und 2. Gummi 48 Wurf 18 m vorn. Der Meister insgesamt mit dem Vorsprung von 128 Meter. Somit fehlten den Halsbekern nur 22 Meter zum Sieg. Spohles Sprecher Kevin Hots: „ Der enge Wettkampf zeichnete sich bei der Wende schon ab. Es war spannend bis zum letzten Wurf.“ Sein Gegenüber Arne Hiljegerdes: „Wir haben wieder so unsere Schwierigkeiten mit der Strecke gehabt und konnten uns in keiner Gruppe richtig absetzen. Wir haben zwar in drei Gruppen gewonnen aber gereicht hat es trotzdem nicht. Wir wollten unbedingt mit einem Sieg in die Saison starten. Es war für den ersten Wettkampf nicht schlecht, aber wir haben noch ordentlich Luft nach oben.“

 

Bredehorn – Grabstede  2:8

 

Quasi für beide Teams ein Heimspiel, die 2/3 des Weges auf identischer Strecke werfen. In der Vorsaison auch dieses Auftaktwerfen. Da stand ein Remis an. Das Rückspiel dann ein knapper Grabsteder Erfolg. Mit der 1. Holz 59 Wurf 2,053 lief es für die Gastgeber noch gut. Grabstede machte mit der 2. Holz 56 Wurf 1,133, 1. Gummi 54 Wurf 1,102 und 2. Gummi 49 Wurf 4,147 alles klar. Bredehorns Mannschaftsführer Simon Quathamer: „ Leider kein Sieg im Derby.“ Sein Gegenüber Christian Alberts realistisch: „Mit der Leistung können wir nicht zufrieden sein. Am Ende zählt aber der Sieg und den konnten wir auf dem letzten Streckenviertel sicher eintüten.“

Mentzhausen – Reitland  3:5

 

Es stand bis zum Schluss auf „Messers Schneide“. Der Aufsteiger Mentzhausen hielt bestens dagegen. Auf der Wende sah der Wettkampf sehr ausgeglichen aus. Die Hausherren mit dem Plus in der 1. Holz 109 m und der 2. Gummi 2,142. Die Gäste machten das mit der 2. Holz 57 m und vor allem der 1. Gummi 4,141 klar. Reitland insgesamt mit dem Vorsprung von 1,097. Dem Aufsteiger fehlten nur 98 Meter zum Remis.  Der Mentzhauser Mannschaftsführer Ludger Ruch: „ Leider misslangen die letzten zwei Würfe im strömenden Regen. Somit mussten wir eine knappe Niederlage einstecke. Ansonsten wäre ein Unentschieden, wenn nicht sogar ein knapper Sieg möglich gewesen. Der Wettkampf hat uns gezeigt, dass wir uns auch in der Landesliga, vor allem zuhause nicht verstecken müssen. „

 

Verbandsliga

 

Ruttel – Wiefels  2:0

 

Es war knapp. Ruttel legte mit der 1. Holz 52 Wurf 120 m und der 2. Gummi 55 Wurf 1,072 vor. Der Aufsteiger hielt mit der 2. Holz 55 Wurf 126 m und der 1. Gummi 56 Wurf 19 m dagegen. Ruttel insgesamt mit dem Vorsprung von 1,047. Dem Aufsteiger fehlten nur 48 m zum Remis.  Zum Start der neuen Saison erhältst du jetzt auch von mir ein paar Berichte zu unseren Wettkämpfen. Ruttels Mannschaftsführer  Markus Heyne: „ Fünf Stammwerfer fehlten, sodass die eh schon junge Mannschaft durch Nachwuchswerfer auffüllt wurde. Die ersten Punkte gegen den Abstieg.“  

 

Torsholt – Stapel  13:0

 

Das Ammerland-Duell verlief einseitig. Die Hausherren überlegen mit der 1. Holz 1,034, der 2. Holz 7,142 und der 2. Gummi 4,090. Die Gäste nur mit dem kleinen Plus in der 1. Gummi mit 143 m.

 

Neustadtgödens – Portsloge  21:0

 

Die Ammerländer kamen unter die Räder. Die Friesen langten mit der 1. Holz 5,139, 2. Holz 5,034, 1. Gummi 6,080, 2. Gummi 3,071 zu. Der Mannschaftsführer Ron Arians trotz des Kantersiegs: „ Den ersten wichtigen Sieg im Abstiegskampf eingefahren mit einer soliden Leistung.“

 

Westerscheps – Cleverns  13:2

 

Der Absteiger gab gleich kräftig den Ton an. Es gewann die 1. Holz 53 Wurf 3,075, 1. Gummi 54 Wurf 2,089, 2. Gummi 50 Wurf 7,097. Der Friesländer waren mit der 2. Holz 52 Wurf 2,060 erfolgreich. Der Schepser Vorsitzender Axel Kasper: „ Auf der Rücktour wurde 2 mal gewechselt und am Ende sprang ein souveräner Sieg heraus.“

 

Bezirksliga

 

Roggenmoor/Klauhörn – Grabstede II  23:0

 

Kräftig zu langte der Vizemeister der Vorsaison. Es gewann die 1. Holz 1,005, 2. Holz 6,110, 1. Gummi 13,001, 2. Gummi 2,068.

 

Leuchtenburg – Altjührden/Obenstrohe  10:0

 

In der neuen Staffel der Absteiger mit dem Erfolgserlebnis. Erfolgreich war die 1. Holz 2,074, 2. Holz 1,065, 1. Gummi 6,042. Nur die  2. Gummi gab 38 m ab.  

 

Hollwege – Waddewarden  19:0

 

Im Landespokal beim Kreisklassenteam Seefeld ausgeschieden. Jetzt lief es gegen den Aufsteiger. Dazu trug die 1. Holz 8,061, 2. Holz 2,029, 1. Gummi 10 m, 2. Gummi 8,071 bei.

 

Schweinebrück- Zetel/Osterende  5:7

 

Das Nachbarduell verlief spannend. Die Hausherren holten 5,057 mit der 1. Holz heraus. Da brachten sich die Häste gut mit der 2. Holz 6,090, sowie der 1. Gummi 96 m und 2. Gummi 53 m ein.

 

Bezirksklasse

 

Moorwarfen – Halsbek II  14:3

 

In den Gummigruppen war der Absteiger chancenlos. Die Gastgeber gewannen mit der 1. Holz 1,073, 1. Gummi 6,050, 2. Gummi 6,044. Die Halsbeker „Reserve“ holt 3,037 mit der 2. Holz heraus.

 

Waddens – Vielstedt/Hude  15:6

 

Die Erstgruppen der Butjenter machten mit der 1. Holz 6,026 und der 1. Gummi 9,039 alles klar. Die Gäste erfolgreich mit der 2. Holz 4,024 und 2. Gummi 1,148.

 

Haarenstroth – Moorriem  3:11 

 

Mit der 1. Holz 3,148 das Plus bei den  Hausherren. Die Wesermärschler mit der 2. Holz 1,083, 1. Gummi 6,093, 2. Gummi 3,101 oben drauf.

 

Kategorie: Ligenbetrieb - Berichte, geschrieben am 03.10.2019 von Gyde Riesner