9. Spieltag Frauen

 

Halsbek besiegt den Titelverteidiger Schweinebrück

 

Schweewarden mit wichtigen Sieg im Abstiegskampf

 

 

Rastederberg/WBö, In der Boßel-Landesliga der Frauen ein Überraschung: In der Spitzenpartie verlor der Titelverteidiger Schweinebrück die Heimpartie mit 0:3 gegen Halsbek. Neuer Spitzenreiter ist Kreuzmoor/Bekhausen. Am nächsten Sonntag dann das Gipfeltreffen der beiden Teams in Bekhausen. Mit dem überraschend 10:4 Erfolg gegen Reitland machte Schweewarden im Abstiegskampf Boden gut.

 

Zu den Partien:

 

Frauen

 

Landesliga

 

Schweewarden – Reitland  10:4

 

Die Gastgeber mit dem Kantersieg in der Holz mit 10,052. Die Schweewarder Mannschaftsführerin Silke Ahlhorn: „ Nach 5 Spieltagen auswärts, das erste Mal wieder zu Hause werfen. Ende der Kraftstrecke hatten wir schon 4 Schoet und am Deich lief es weiter

gut für uns. Eine super Leistung von der Holz.“ Die Reitlander Sprecherin Brigitte Sanders:“ Wir sind natürlich mit guten Erwartungen angereist, die wurden jedoch nicht im Ansatz erfüllt. Auf der Deichstraße kamen unsere Mädels nicht damit zurecht, die Kugel in die Rille zu werfen. Die Köpfe hingen und wir konnten leider nichts machen.“ In der Gummi ging es am Anfang hin und her. Im Ziel waren es 4,022 für die Gäste. Silke Ahlhorn:“ Zwei wichtige Punkte für uns. Mal sehen wie es nächste Woche beim Letzten Roggenmoor/Klauhörn läuft.“ Brigitte Sanders:“ Nun wird es nochmal sehr schwierig den Sprung unter die ersten drei zu schaffen. Wir liegen zwar noch alle dicht beieinander, aber keine leichte Aufgabe.“Reitland (9:9) nun auf fünf. Schweewarden (4:14) bliebt Vorletzter, jetzt aber mit 3 Punkten Vorsprung vor dem Abstiegsrang.

 

Westerscheps – Kreuzmoor/Bekhausen  0:5

 

Die Holz der Gäste legte zur Hälfte der Hintour 3 Schoet vor. Die Kreuzmoorer Mannschaftsführerin Karin Ledebuhr: „ Dann kam Scheps besser ins Rennen, der Wettkampf nahm Fahrt auf. Zur Wende führten wir 2 Schoet. Erst zum Ende der Rücktour brach Westerscheps ein, wobei die Leistung von uns sehr gut war.“ Mit neuem Streckenrekord mit 43 Wurf gewannen die Gäste 5,036. In der Gummi auf Augenhöhe. Im Ziel Scheps mit 47 Wurf 16 Meter vorn. Die Schepserin Sandra Schedemann:“ Ein verdienter Sieg für die Gäste.

Westerscheps (9:9) mit dem ausgeglichenen Punktekonto. Kreuzmoor/Bekhausen (15:3) nun mit dem „Platz an der Sonne“.

 

Schweinebrück – Halsbek  0:3

 

In der Spitzenpartie eine Überraschung. Bis zirka 4 Durchgänge vorm Ziel war noch alles offen. Da waren beide Gruppen fast gleichauf. Schweinebrücks Mannschaftsführerin Astrid Hinrichs:“ Durch Spitzenwürfe der Halsbeker in der Gummi sind wir dann innerhalb von 2 Durchgänge mit 3 Schoet ins Hintertreffen geraten.“ Die Gäste brachten 2,097 über die Ziellinie. Die Holz hat bei den letzten Würfe vor dem Ziel noch die Führung abgegeben. Die Gäste dann mit 1 Schoet auch vorn. Insgesamt 3,097 für den Dritten Halsbek (11:7). Die Halsbekerin Talea Hiljegerdes:“ Wir sind in guter Laune hingefahren. Durch die Hinrunde konnten wir ja locker aufwerfen. Wir haben konstant gut geworfen und allesamt eine super Leistung auf die Straße gebracht, und aufgrund der Mannschaftsleistung verdient gewonnen.“ Astrid Hinrichs:“ Schade, aber noch keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Noch ist die Saison lang und alles ist möglich.“ Eine Antwort kann am kommenden Sonntag beim Gipfeltreffen in Bekhausen gegeben werden. SChweinebrück (13:5) reist als Zweiter an. Die letzte Heimniederlage der Schweinebrückerinnen liegt 2 ½ Jahre, am 22.10.2017 gegen Schweewarden, zurück.  

 

Spohle – Roggenmoor/Klauhörn  9:0

 

In der Holz lief es auf Augenhöhe. Bei der Wende die Gäste mit einem Schoet vorn. Die Spohler Sprecherin Tomke Pieper:“ Auf der Rücktour konnten wir nach der Autobahnbrücke das Blatt wenden und kurz vor dem Ziel noch einen Schoet holen.“ 88 Meter war dann der Vorsprung im Ziel. Mit der Gummi anfangs die Gegnerinnen in Führung. Tomke Pieper:“

Nach der Autobahnbrücke drehten wir dann richtig auf.“  Bis zur Wende waren es 4 Schoet. Die Rücktour mit 20 Wurf super. Im Ziel waren es 9,006. Spohle (10:8) auf vier. Der Letzte Roggenmoor/Klauhörn (1:17) nun am kommenden Sonntag gegen den Vorletzten Schweewarden (4:14) unter Zugzwang. Die Mannschaftsführerin Bianca Schliep:“ Leider konnten wir oft nicht in Bestbesetzung antreten. Sollte es zurück in die Bezirksliga gehen, ist das auch kein Beinbruch.“

 

Bezirksliga

 

Mentzhausen – Grünenkamp  4:0

 

Der Spitzenreiter (17:1) machte mit der Holz 49 Wurf 3,066 und Gummi 48 Wurf  1,024 alles klar. Mit der Holz bei der Wende mit 4 Schoet schon eine Vorentscheidung. Der Vorletzte Grünenkamp (4:14) kämpft um den Klassenerhalt. Die Mentzhauser Mannschaftsführerin Annika Engberts:“ In beiden Mannschaften wurde gekämpft.“ Mentzhausen nun mit 2 Punkten Vorsprung durch das Remis vom Verfolger Zetel/Osterende.

 

Schweinebrück II – Esenshamm  9:0

 

Das verlief eindeutig. Das zeichnete sich an der Wende schon ab. Die Holz gewann 3,065 und die Gummi 5,047. Der Letzte Esenshamm (4:14) in großer Abstiegsgefahr. Schweinebrück II (9:9) mit einem ausgeglichenem Punktekonto.

 

Sandelermöns – Zetel/Osterende 0:0

 

Die Gastgeber, der Sechste (5:13) überraschte. 4 Meter holte man mit der Holz. Der Erfolg für Zetel/Osterende mit der Gummi mit 48 Meter war zu wenig. Insgesamt mit dem Vorsprung von 44 m reichte es nur zum Remis für den Zweiten. Zetel/Osterende (15:3) nun mit 2 Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter Mentzhausen.

 

Bredehorn – Torsholt  0:5

 

Die Gäste mit der Gummi 5,020 erfolgreich. Die Gastgeber mit der Holz 66 m vorn.  Torsholt (10:8) Dritter und Bredehorn (8:10) auf fünf. 

 

Kategorie: Ligenbetrieb - Berichte, geschrieben am 25.01.2020 von Gyde Riesner