BOßELSAISON 2021/22 - 8. SPIELTAG

 

Bericht und Fotos: WBö

 

 

Rückrunde beginnt mit Überraschungen - Schweewarden besiegt den Landesmeister Grabstede - Mentzhausen gewinnt die Spitzenpartie in der Verbandsliga - Spitzenreiter Moorriem mit der 1. Saisonniederlage

 

Ammerland/Friesland/Wesermarsch/WBö, Mit dem 8. Spieltag für die Boßelteams im Klootschießer Landesverband Oldenburg (KLVO) wurde die Rückrunde bei nasskalter Witterung eingeläutet. Einige Überraschungen stellten sich ein. In der Landesliga ja die Heimstärke der Schweewarder bekannt. Das bekam der amtierende Landesmeister Grabstede zu spüren. Die Friesländer bezogen eine 4:6 Niederlage und kassierten damit die ersten Minuspunkte der Saison. Das Titelrennen um die Meisterschaft ist wieder offen geworden. In der Verbandsliga gewann Mentzhausen die Spitzenpartie gegen Ruttel deutlich mit 11:5. Den ersten Punkt fuhr in der Bezirksliga der Tabellenletzte Vielstedt-Hude ein. Der Spitzenreiter Moorriem kassierte die 1. Saisonniederlage in der Bezirksklasse.

 

Männer: Landesliga

Schweewarden – Grabstede  6:4

 

Den heimstarken Schweewardern gelang zum Rückrundenauftakt gleich eine Überraschung. Der bisherige verlustpunktfreie Landesmeister wurde besiegt. Die Gäste mit dem Plus in den beiden Erstgruppen. Die 1. Holz gewann 3 Schoet und die 1. Gummi 1 Schoet. Die Hausherren machten die Überraschung mit den Zweitgruppen klar. Die 2. Holz gewann 4 Schoet und die 2. Gummi 1 Schoet. Der Vorsprung für den doppelten Punktgewinn betrug 134 Meter. Im Hinspiel zum Saisonauftakt waren die Wesermärschler mit 0:18 in Friesland baden gegangen. Der glückliche Schweewarder Mannschaftsführer Stefan Freese: „ Wer hatte damit gerechnet, das wir heute Grabstede ein Bein stellen. Keiner...“

Verletzungsbedingt musste man auf Torben Freese und Denis Wache verzichten.

Auch Olaf Czeranowicz konnte nicht rechtzeitig anreisen. Auf der Hintour war es recht ausgeglichen. An der Wende ein 2:2 stand es auf Messers Schneide. Die 1. Holz verlor mit 57 Wurf 3,006 Schoet. Das glich die 2. Holz mit 65 Wurf 4,078 Schoet wieder aus. Dann kam die 1. Gummi mit 52 Wurf mit 1,012 Schoet Miese rein: „Unentschieden. Die 2. Gummi war weit abgeschlagen und so mussten wir gefühlt eine halbe Stunde warten.“ Bemerkenswert: Die Grabsteder setzten sich ins Auto und fuhren ihnen entgegen, was teilweise auf Kopfschütteln traf. Stefan Freese: „Das hätten sie mal lieber sein gelassen, denn dadurch wurden die Stimmen lauter bei den Grabstedern und unsere Jungs stärker.“  Obwohl die 2. Gummi teilweise auch schon 3 Schoet hinten lag, kämpften sie sich wieder ran und gewannen mit 57 Wurf 1,073 Schoet. Stefan Freese: „ Der Jubel war riesig. Schade das man momentan nicht so feiern kann wie man möchte. Sonst wäre es noch ein schöner Abend geworden. Die Durchgänge lassen wir heute mal Nebensache sein. Wichtig war der Sieg.“ Der Grabsteder Mannschaftsführer Christian Alberts bedient: „Wir konnten einfach keine konstante Leistung auf der Straße abliefern.“ Schweewarden (9:7) nun auf dem FKV-Finalrundenplatz drei. Grabstede (14:2) behält den Platz an der Sonne. Der einzige Verfolger Halsbek (13:3) ist nun auf Schlagdistanz.

 

Kreuzmoor/Bekhausen – Spohle  2:9

 

Das Prestige-Duell entschied die Gummi. Die Spohler, bestreiten ihre Heimspiele ja auch auf dieser Strecke, setzten sich mit der 1. Gummi 53 Wurf (5 Schoet) und 2. Gummi mit top 48 Wurf (4) durch. Für die Hausherren reichten die Erfolge mit der 1. Holz 55 Wurf (58 m) und der 2. Holz 57 Wurf (2) nicht. Die Hinrundenpartie hatten auch die Spohler (6:2) gewonnen. Der Kreuzmoorer Mannschaftsführer Matthias Gerken: „Vom Start sind wir eigentlich ganz gut weg gekommen. Zur Wende hatte Spohle allerdings schon einen kleinen Vorsprung. Leider konnten wir auf der Rücktour nicht mehr zulegen und haben dann auch verdient verloren.“ Der Spohler Sprecher Keven Hoots: „ Der Wettkampf war zur Wende noch knapp. Dort stand es 3 zu 0 für uns. Der Wettkampf war insgesamt auf mäßigem Niveau. Nur die 2. Gummi überzeugte mit einer starken Leistung. Jetzt steht ja auch noch eine 3. Partie, im Landespokal, zwischen den beiden Mannschaften an. Die Spohler treten sicherlich mit viel Selbstvertrauen an. Kreuzmoor/Bekhausen (6:10) befindet sich im Tabellenkeller. Spohle (9:7) ist am FKV-Finalrundenplatz dran.

 

Halsbek – Reitland  16:1

 

Der Vizemeister langte zu. Die Erfolge fuhren die 1. Holz 55 Wurf (2), 1. Gummi 51 Wurf (3) und vor allem die 2. Gummi mit top 44 Wurf (10) ein. Die Gäste nur mit dem kleinen Achtungserfolg mit der 2. Holz mit 52 Wurf (1). Der Halsbeker Sprecher Arne Hiljegerdes: „  Wir konnten die Rückrunde mit einer Superleistung starten. Besonders die 2. Gummi war wieder nicht zu stoppen und hat mit exzellenter Leistung den Grundstein gelegt.“ Der Reitlander Mannschaftsführer Hauke Freese: „Eine Reise nach Halsbek macht immer Spaß, wobei unsere Chancen auf Punkte allenfalls begrenzt sind. In 3 Gruppen gelang es uns auch, die Halsbeker über lange Strecken in Schach zu halten. Jedoch hatte eine Gruppe der Halsbeker, die zweite Gummi, einen „Sahnetag“ und trafen so gut wie jeden Wurf. Somit konnte unsere Gruppe, sowieso an diesem Tag schon ersatzgeschwächt, nicht lange gegenhalten. Am Ende wurde es dann eine Niederlage, die etwas zu groß ausfiel aber definitiv nicht abzuwenden war, sieht man alleine das Durchgangsergebnis der zweiten Gummi der Halsbeker. Auch aufgrund eines Punktgewinns der Torsholter halten wir nun wieder die rote Laterne in der Hand und hoffen, diese nächste Woche bereits wieder abgeben zu dürfen, wenn wir uns in Reitland zum Derby mit Schweewarden treffen.“ Halsbek (13:3) ist beim Titelrennen wieder dabei. Reitland (2:14), vor der Partie punktgleich mit Torsholt, Vorletzter, muss nun wieder mit der „Roten Laterne“ vorlieb nehmen.

 

Bredehorn -  Torsholt  8:8

 

Der Punktgewinn der Ammerländer schon eine kleine Überraschung, Hatten sie die Heimpartie gegen die Friesländer doch mit 0:8 verloren. Die Hausherren punkteten mit der 2. Holz 57 Wurf (2) und 1. Gummi 50 Wurf (5). Die Gäste hielten mit der 1. Holz 56 Wurf (2) und 2. Gummi 55 Wurf (5) dagegen. Die Gastgeber insgesamt mit dem Plus von 79 Meter. Der Bredehorner Sprecher Rene Thye: „Drei Gruppen (1.- und 2.Holz und 2.Gummi) sind überhaupt nicht in den Wettkampf gekommen. An der Wende sah es nach einem klaren 10 zu 0 Sieg für uns aus. aber am Ende reichte es nur noch zum Remis. Am Ende nach so einer Leistung noch Glück gehabt. Am kommenden Sonntag im Derby gegen Grabstede müssen wir wieder bessere Leistung zeigen, so geht das nicht.“ Der Torsholter Vorsitzender Christoph Greilich: „ Der Wettkampf hat gezeigt dass man zum einen nie aufgeben darf und zum anderen dass man sich nicht kleiner machen sollte als man ist. Nachdem Bredehorn im Hinkampf eine ganz starke Leistung bei uns gezeigt hat, sind wir davon ausgegangen, dass es heute auf deren Heimstrecke nichts zu holen gibt. So sah auch das Einwerfen aus.“ Durch die hohen Rückstände der 2. Holz und 1. Gummi (8 Schoet) sah es für die Ammerländer nicht gut aus. Christoph Greilich: „Eigentlich war der Wettkampf für uns gelaufen, aber es erreichte uns die Nachricht, dass unsere zweite Gummi mit 6 Schoet führt. Es lag plötzlich ein Sieg in der Luft. Zum Schluss konnten wir dann aber immerhin einen sehr überraschenden Punkt für uns verbuchen.“ Bredehorn (8:8) rutschte vom FKV Finalrundenrang drei auf Platz fünf ab. Durch den Punktgewinn Torsholt (3:13) nun auf dem vorletzten, Nichtabstiegsplatz.

 

Männer: Verbandsliga

Mentzhausen – Ruttel  11:5

 

Die Gastgeber nahmen Revanche für die 0:11 Hinrunden-Niederlage. Dafür trugen die 1. Holz (4), 2. Holz (4) und 2. Gummi (2)  bei. Die Gäste überzeugten mit der 1. Gummi (5). Der Mentzhauser Mannschaftsführer Niklas Wulff: „ Wir wollten Revanche nehmen, wussten aber dass es nicht leicht wird. Personell waren wir recht gut aufgestellt, nachdem wir in der Woche noch mit einigen Verletzungssorgen zu kämpfen hatten.“ Bei der Wende eine knappe Führung der Hausherren, die bis zum Ziel ausgebaut wurde. Niklas Wulff: „ Wir sind froh, dass die Punkte bei uns geblieben sind und können nun ohne Druck nach Neustadtgödens fahren.“ Der Ruttler Mannschaftsführer Markus Heyne: „ Es war nicht leicht die Mannschaft für den Wettkampf voll zu bekommen. So war uns im Vorfeld schon bewusst dass die ohne schon anspruchsvolle Aufgabe in Mentzhausen noch schwerer werden würde. Leider hat es nicht gereicht, trotzdem sind wir mit der Leistung und dem Ergebnis sehr zufrieden. Mentzhausen (12:4) sicherte Rang zwei ab. Ruttel (9:7) bleibt auf drei.

Westerscheps – Stapel 12:0

 

Der Spitzenreiter (16:0) behält seine weiße Weste. Die Schepser siegten mit der 1. Holz 52 Wurf (2), 1. Gummi 54 Wurf (7) und 2. Gummi 53 Wurf (1). Dem Sechsten Stapel (5:11) gelang ein kleiner Achtungserfolg mit der 2. Holz 55 Wurf (67 m). Bei der Wende ein 4:4 Unentschieden. Stapel im Plus mit der Holz. Die Schepser hielten mit der Gummi dagegen. Auf der Rücktour holten die Holz der Gastgeber Wurf für Wurf auf.

 

Cleverns – Neustadtgödens  3:11

 

Das Derby verlief einseitig. Der Vorletzte Cleverns (4:12) konnte nur mit der 1. Holz 51 Wurf (4) vorlegen. Bei den Gästen sorgte die 2. Holz 49 Wurf  (3), 1. Gummi 56 Wurf (3) und 2. Gummi 51 Wurf (3) für klare Verhältnisse. Der Clevenser Mannschaftsführer Heiko Janssen: „ Nach der schlechten Punktausbeute im bisherigen Saisonverlauf wollten wir gleich im ersten Heimwettkampf Punkte gut machen. Allerdings waren dafür unsere Leistungen heute nicht gut genug. Sah es an der Wende noch nach einem recht ausgeglichenen Wettkampf aus, so konnten wir auf der Rücktour leider keinen Boden mehr gut machen. Im Gegenteil, wir mussten die Gödenser, die eine konstantere Wurfleistung auf die Strecke brachten ziehen lassen. Vom Ergebnis her ein Fehlstart, den wir schnell wegstecken müssen. Mal sehen, wie es mit der Saison weiter geht. Ich persönlich würde ein Aussetzen des Ligenbetriebs aufgrund der aktuellen Situation der Corona Pandemie als wichtiges Signal begrüßen.“ Der Gödenser Ron Arians: „  Wir wussten das Cleverns gewinnen muss, dass wollten wir für uns nutzen. Wir hatten den Wettkampf gerade in den Holzgruppen von Anfang an im Griff. Jetzt sind wir endgültig aus dem Abstiegskampf heraus und wollen Platz 3 angreifen.“

Neustadtgödens (9:7) befindet sich im gesicherten Mittelfeld.

 

Roggenmoor/Klauhörn – Wiefels  10:0 kampflos

 

Der Aufsteiger machte Boden gut im Abstiegskampf. Schlusslicht Wiefels (3:13) trat nicht an. Den bisherigen einzigen Sieg hatte Wiefels gegen die Ammerländer eingefahren. Der Wiefelser Sprecher Gerold Möllmann: „ Leider konnten wir nicht antreten, wir haben alles Mögliche versucht dass dieser Wettkampf stattfindet. Aber Corona und noch zusätzliche Verletzungsausfälle ließen es einfach nicht zu 16 Mann zusammen zu bekommen. Eine Verlegung wurde seitens Roggenmoor-Klauhörn nicht zugestimmt. Somit musste nach Jahrzenten erstmalig abgesagt werden. Ich denke, dass grundsätzlich sich etwas in der 16 Mannschaftsregelung etwas tun muss. Sonst gibt es in der Zukunft von den Kleinvereinen nur noch 8er Mannschaften und der Spielbetrieb auf Landesebene wird unattraktiv.“

Roggenmoor/Klauhörn (6:10) nimmt nun den Platz fünf ein.

 

Männer: Bezirksliga

Portsloge – Zetel/Osterende  12:8

 

Der Spitzenreiter Portsloge (15:1) gewann mit der 1. Holz (3), 2. Holz (7) und 2. Gummi (1). Die Friesländer überzeugten mit der 1. Gummi (8). Zetel/Osterende (2:14) weiterhin in großer Abstiegsgefahr, zumal dem Letzten Vielstedt/Hude (1:15) der erste Punktgewinn gelang.

 

Vielstedt/Hude – Waddewarden  5:5

 

Von der „Papierform“ die Jeverländer sicherlich der Favorit. Die Hausherren siegten mit der 1. Holz (2), 1. Gummi (1) und 2. Gummi (1). Die Gäste wiesen das Plus in der 2. Holz (5) auf. Fast ein genaues Remis. Insgesamt betrug der Vorsprung für den Dritten Waddewarden (9:7) nur 4 Meter. Der Waddewarder Mannschaftsführer Arne Drieling: „Es war ein spannender Wettkampf, auf Hälfte der Strecke sah es ganz klar nach einer Niederlage aus. Es stand 10 zu 2 Schoet für die Gastgeber. In der 2. Holz konnte wir die Führung auf 5 Schoet ausbauen. Die 1. Holz  und 2. Gummi konnten bis zum Ziel jeweils ihre 5 Minus Schoet abbauen. So war das wieder ein knappes Geschehen und wir freuen uns für diesen Punkt. Das war nun der dritte Auswärts Wettkampf in Folge. Wir haben 5 Punkte geholt und das ist top.“ Trotz des Punktgewinns behält Vielstedt/Hude (1:15) die „Rote Laterne“. Das Hinspiel kam nicht zustande, weil die Mannschaft aus dem Landkreis Oldenburg, nicht anreiste.

 

Leuchtenburg – Schweinebrück  8:4

 

Der Zweite (14:2) hielt die Aufstiegschancen offen. Es gewann die 2. Holz (128 m), 1. Gummi (2) und 2. Gummi (4). In der Hinrunde hatte man sich mit einem 8:8 Remis getrennt. Schweinebrück (8:8) befindet sich im gesicherten Mittelfeld wieder.

 

Altjührden/Obenstrohe – Hollwege  10:3

 

In der Hinrunde hatten sich die Ammerländer mit 11:0 durchgesetzt. Jetzt gewannen die Friesländer mit der 1. Holz (6), 1. Gummi (3) und 2. Gummi (10 m). Hollwege (8:8) nun mit einem ausgeglichenem Punktekonto. Altjührden/Obenstrohe (7:9) sammelte wichtige Punkte für den Klassenerhalt.

 

Männer: Bezirksklasse

Waddens – Grünenkamp  12:0

 

Die Begegnung verlief einseitig. Erfolgreich war die 1. Holz (3), 2. Holz (1), 1. Gummi (3) und 2. Gummi (4). In der Hinrunde hatte sich Grünenkamp mit 11:2 behauptet. Waddens (8:8) nun mit einem ausgeglichenem Punktekonto. Grünenkamp (5:11) kämpft um den Klassenerhalt. Der Waddenser Boßelwart Holger Bruns: „Auf der Hintour hielten die Boßler aus Grünenkamp sehr gut mit. Hier gelang es nur unserer 2 Gummi einen Vorsprung bei der Wende von 2 Wurf raus zu werfen. Auf der Rücktour jedoch konnten wir unsere Heimstärke ausspielen. Bis zu letzten Aufnahme führte die 2 Gummi mit 2 Wurf. Hier gelang Rouven Marlaczuk ein 200 Meter Wurf. Auf dem schmalen Sieltiefsweg brauchten die Gegen fast 3 Wurf um an unserer Kugel vorbei zu werfen. Insgesamt war es eine geschlossene Mannschaftsleistung.“

 

Bentstreek – Abbehausen  4:13 

 

In der Hinrunde hatten die Wesermärschler schon einen 28:4 Kantersieg eingefahren. Jetzt gewannen die 1. Holz (7), 1. Gummi (2) und 2. Gummi (3). Die Hausherren (6:10) nur mit

dem kleinen Achtungserfolg in der 2. Holz (4). Abbehausen (9:7) ist Vierter.  Der Abbehauser Mannschaftsführer Matthias Poppe erfreut: „ Ab nächste Woche haben wir einen neuen Werfer. Nils Ottersberg ist von Schweewarden zu uns gewechselt.“

 

Osterforde – Moorriem  7:2

 

Der Spitzenreiter (13:3) bezog die 1. Saisonniederlage. Das machten die Gastgeber mit der 1. Holz (7) klar. Für die Gäste reichen die kleinen Achtungserfolge in gleich 3 Gruppen, der 2. Holz (65 m), 1. Gummi (6 m) und 2. Gummi (1 Schoet) nicht. Der Moorriemer Mannschaftsführer Eike Janßen: „Wir sind leider mit nur 16 Leuten wovon auch noch 2 angeschlagen waren zum Spitzenkampf gefahren. Wir waren noch nie auf der Strecke gewesen, auf der Wende zeigte sich das es ein Duell auf Augenhöhe wird. Als dann die Gruppen im Ziel angekommen sind gab es 3 Gruppensiege für Moorriem doch leider verlor unsere 1.Holz gegen eine starke Osterforder Mannschaft zu deutlich. Wir lassen die Köpfe nicht hängen. Wir haben noch 2 Punkte Vorsprung und werden nun alles dran tun damit wir die am Ende der Saison auch noch haben.“  Der Zweite Osterforde (11:5) ist nun an den Wesermärschler dran. Schon in der Hinrunde hatten die Friesländer einen Punkt aus Moorriem mitgenommen.

 

Moorwarfen - Grabstede II  8:4

 

Für das Schlusslicht (2:14) reichte es erneut nicht. Der Dritte Moorwarfen (10:6) gewann mit der 1. Holz (99 m), 1. Gummi (1) und 2. Gummi (6). Die Grabsteder „Reserve“ war erfolgreich mit der 2. Holz (4). Der Moorwarfer Mannschaftsführer Renke Schmoll: „Durch besonders guten Mannschaftszusammenhalt konnten wir einen sehr wichtigen Heimsieg einspielen.“

 

 

 

 


Frauen:

 

Schweewarderinnen bringen Landesmeister Schweinebrück ersten Punktverlust bei - Spohlerinnen holen einen Zähler im Abstiegskampf - Waddens neuer Spitzenreiter in der Bezirksliga

Ammerland/Friesland/Wesermarsch/WBö, In der Frauen-Landesliga stand gleich eine Überraschung an. Der Landesmeister Schweinebrück gab einen Punkt in Schweewarden ab, wobei die Friesländerinnen großes Glück hatten, das es keine Niederlage wurde. Auch einen Zähler lies Kreuzmoor/Bekhausen gegen das Schlusslicht Spohle liegen.  Die Spitze in der Bezirksliga ist noch näher zusammengerückt. Drei Teams nun mit 12:4 Punkten gleichauf. Neuer Spitzenreiter ist Waddens.

 

Landesliga

Schweewarden – Schweinebrück  1:0 Remis

 

Die Schweewarderinnen nutzen ihre bekannte Heimstärke einmal mehr. Die Holz 50 Wurf gewann (1,051). Die Gäste holten mit 53 Wurf 53 m mit der Gummi heraus. Insgesamt waren bei der Überraschung, erster Punktverlust für den Landesmeister Schweinebrück, die Gastgeberinnen mit 98 Meter im Plus. Zwei Meter mehr und für die Friesländerinnen hätte das eine Niederlage bedeutet. Schweinebrück nun mit (15:1) an der Spitze, vor dem Verfolger Halsbek (14:2). Schweewarden (7:9) ist Fünfter. In der Hinrunde hatte Schweewarden eine 0:11 Klatsche bezogen. Die Schweewarderin Mannschaftsführerin Silke Ahlhorn zufrieden: „Bei der Holz war es auf der Kraftstrecke ausgeglichen. Katrin Simon hatte super Würfe und beim Knüppeldamm ging ihr Wurf bis zur Aufnahme durch. Bei der 90 Grad Kurve am Deich hatten wir 2 mal Pech und die Kugel prallte schlecht ab. Bei der Gummi lief es katastrophal. Die gesamte Kraftstrecke klappte nicht wirklich viel. Bei der Wende Kraftstrecke lagen wir schon 2 Schoet hinten. Zum Deich gingen wir mit 1 Schoet minus, was schon ein Wunder war bei unserer Leistung. Es hat keiner damit gerechnet das wir 1 Punkt holen, aber am Ende fehlten nur 2 Meter zum Sieg. Schade bei dieser Super Leistung.“ Die Schweinebrücker Mannschaftsführerin Astrid Hinrichs: „Wir haben uns schwer getan, warum weis ich auch nicht. Die Gummi ging mit 2 Schoet Führung an den Deich. Hier wollte sich aber kein Wurf richtig in der Rille festsetzen. In der Holz war es ähnlich, kaum erkennbare Fehler, trotzdem kaum Treffer. Die Entscheidung fiel erst mit dem letzten Wurf der Gummi. Ich musste werfen, habe kaum damit gerechnet, in der leichten Kurve noch die benötigen 50 Meter an der Schweewarder Kugel vorbeiwerfen zu können. Dass es 52 Meter wurden war Glück für uns und ein Punkt, mit dem wir sehr zufrieden sein müssen

 

Halsbek – Reitland  2:0

 

Das war knapp. Der Zweite (14:2) machte das mit der Gummi (2) klar. Die Gäste holten mit der Holz 10 Meter heraus. Die Halsbeker Mannschaftsführerin Talea Hiljegerdes: „Wir haben uns schwer getan. Die Leistungen waren durchwachsen und wir konnten uns nicht absetzen. In der Holzgruppe haben wir bis zur Wende mit einem Schoet geführt, dann aber „hinterher“ geworfen und 2 Schoet hinten gelegen. Im letzten Durchgang konnten wir nochmal unsere Stärke zeigen und auf - 10 Meter runterkommen. Gegen Reitland ist es nie einfach, deshalb sind wir froh, die 2 Punkte behalten zu können. Reitland (5:11) kämpft um den Klassenerhalt. Die Reitlander Sprecherin Brigitte Sanders: „Wir sind mit gemischten Gefühlen angereist, denn Halsbek ist ja schon eine sehr starke Mannschaft.  Aber wir haben unser Bestes gegeben und das sieht man auch am Ergebnis. Die Holzgruppen gingen voraus.“  Bis zur Wende führte Halsbek mit Metern. In der Gummi gestaltete es sich bis zur Wende ähnlich: Die Führungen wechselten ständig. Brigitte Sanders: „ Wir führten zwischenzeitlich sogar mit einem Schoet. Doch die Halsbekerinnen hatten nachher das glücklichere Händchen in den Kurven und konnten sich da den Vorsprung erarbeiten. Wir waren dennoch sehr zufrieden, auch wenn es ärgerlich war. Da hätten wir tatsächlich was holen können.“

 

Westerscheps – Zetel/Osterende  5:0

 

Die Schepser (7:9) sammelten wichtige Zähler für den Klassenerhalt. Es gewann die Holz (2) und Gummi (3). Bis zur Wende war es ein Unentschieden. Auf der Rücktour auf den letzten 1000 Metern konnte Zetel in der Holz nicht mehr mithalten Der Vorletzte Zetel/Osterende (5:11) weiterhin in großer Abstiegsgefahr.

Kreuzmoor/Bekhausen – Spohle  2:3 Remis

 

Die Teams auf Augenhöhe. Die Gastgeberinnen mit dem Plus in der Holz mit 54 Wurf (2). Spohle überzeugte mit der Gummi mit 53 Wurf (3). Insgesamt für den Letzten Spohle (3:13) ein Vorsprung von 70 Metern. Somit fehlten nur 30 Meter zum doppelten Punktgewinn.  Trotz des Punktverlust bleibt Kreuzmoor/Bekhausen (8:8) auf dem FKV-Finalrundenrang drei. Die Kreuzmoorer Mannschaftsführerin Karin Ledebuhr: „ Die Holz lag von Anfang an in Führung. An der Wende waren es 3 Schoet. Aber Spohle steigerte sich auf der Rücktour so das mehr nicht drin war. In der Gummigruppe ging es noch enger zu, an der Wende ging es nur um Meter. Auch hier wurde Spohle immer stärker. So geht das Unentschieden in Ordnung.“ Die Spohler Sprecherin Tomke Pieper: „Wir freuen uns über den einen Punkt.  Knapp haben wir den Sieg und die zwei Punkte verpasst. Dennoch sind wir glücklich über den einen Punkt.

 

Bezirksliga

Bredehorn – Mentzhausen  2:1 Remis

 

Der Vorletzte Bredehorn (4:12) überraschte mit dem Teilerfolg. Es gewann die Gummi (2). Die Gäste setzten sich mit der Holz (1). Für den bisherigen Spitzenreiter noch ein glücklicher Punkt, denn Bredehorn insgesamt mit dem Vorsprung von 97 m. Somit fehlten nur 3 Meter zum Sieg. Mentzhausen nun mit zwei weiteren Mannschaften mit 12:4 Punkten gleichauf. Mentzhausen durch das schlechtere Schoetverhältnis vorerst Dritter. Die Mentzhauser Mannschaftsführerin Annika Siemen: „In der Holzmannschaft ging es am Anfang hin und her und die Gegner führten schnell mit 1 Shoet. Auf der Rückrunde lief es für unsere Mannschaft dann deutlich besser. In der Gummi kamen wir gut in den Wettkampf und konnten unsere Führung auf 2 Schoet ausbauen, die wir auch auf 3/4 der Strecke halten konnten. Kurz vor Schluss jedoch drehten die Gegner nochmal auf und wir lagen dann im Ziel 2 Schoet hinten.“

Waddens – Sandelermöns  5:0 kampflos

 

Das Schlusslicht (3:13) sagte die Partie ab. Waddens (12:4) rückt durch das bessere Schoetverhältnis auf eins vor. Die Mönser Mannschaftsführerin Andrea Fitze: „Mir fehlten insgesamt 7 Frauen. Bei uns sind leider zwei Werferinnen noch nicht vollständig geimpft, vier waren krank und eine Sportlerin von ihrem Betrieb mit der Auflage nicht Boßeln beziehungsweise nach Möglichkeit Kontakte in der Freizeit vermeiden.“

 

Roggenmoor/Klauhörn – Schweinebrück II  2:0

 

Roggenmoor/Klauhörn (8:8) machte den Erfolg mit der Holz (2) klar. Schweinebrück II (7:9) gewann mit der Gummi (25 m). Die Mannschaftsführerin Bianca Schliep von Roggenmoor/Klauhörn: „Zunächst gab es auf beiden Seiten durchwachsene Leistungen. Nach der Aufnahme wurden die Leistungen auf beiden Seiten deutlich besser. In der Holzgruppe waren wir gleich zu Beginn 2 Schoet vorne. Während des Wettkampfes hat sich da dann auch nicht mehr ganz so viel geändert. In der Gummigruppe waren wir auch schon mal zwei Schoet vorne, allerdings war es die meiste Zeit ziemlich ausgeglichen. Unerwartet gab es dann heute also einen Sieg für uns.“

 

Torsholt – Grünenkamp  4:0

 

Die Ammerländerinnen gewannen mit der Gummi 52 Wurf (4) und der Holz 50 Wurf (62 m). Torsholt (12:4) Zweiter, mischt bei der Meisterschaftsvergabe mit. Grünenkamp (6:10) kämpft um den Klassenerhalt. Die Torsholterin Sabrina Frers: „Mit voller Motivation sind wir in den Heimkampf gestartet. In der Holz war es bis zur Wende recht eindeutig für uns. Dann kämpfte sich Grünenkamp wieder ran. Bei der Gummimannschaft war es bis zur Wende ein Wettkampf auf Augenhöhe. Auf Höhe Mitte der Strecke auf der Rücktour konnten wir zeigen, was in uns steckt. Mit diesen wichtigen Punkten sind wir unseren Traum in die Landesliga aufzusteigen wieder ein Schritt näher gekommen. Wir bleiben dran und verlieren unser Ziel nicht aus den Augen.“

 

 


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Kategorie: Boßeln - Ligenbetrieb, geschrieben am 21.01.2022 von KLVO