Landespokal Boßeln 2018/19

 

Finalpaarungen stehen

 

 

Rastederberg/WBö, Im Klootschießer Landesverband (KLVO) wurde das Halbfinale im Landespokal für die Boßelteams beendet. In den 4 Partien wurde dreimal der Heimvorteil genutzt. Bei den Männern im Landesliga-Duell sollte einmal mehr der Heimvorteil für Schweewarden gegen Grabstede reichen.  Der Verbandsligist Neustadtgödens zu Hause eine Macht, warf mit Spohle einen weiteren Landesligisten raus. Bei den Frauen hat das Kreisklassenteam Schweewarden II für Furore gesorgt. Diesmal aber der Jubel bei den Gästen, dem Bezirksligisten Bredehorn. Das ewig junge Landesliga-Duell gewann Kreuzmoor gegen Spohle. Gegenüber dem Punktspielbetrieb auf Landesebene, werfen die Teams im Pokalwettbewerb mit „halber“ Mannschaftsstärke. Die Männer in zwei Gruppen mit 8 Aktiven und die Frauen mit 4 Sportlerinnen. Das Finale steht am Sonntag den 31. März um 13 Uhr  in Bekhausen an.

 

Die Begegnungen im Halbfinale

 

Männer

 

Schweewarden (LL) – Grabstede (LL)  2:0

 

Beide Gruppen kamen gut weg. Bis nach Tettens benötigten die Holz und Gummi jeweils 12 Wurf. An der Wende lag die Holz mit 1 Schoet und 100 Meter zurück. Die Gummi 100 Meter vor. Der Schweewarder Mannschaftsführer Stefan Freese: „ In der Gummi nach der Wende ein Wechsel mit 2 Werfern.  Stefan Freese viel auf: „Die Gummi war sehr abgeschlagen von der Holz, da die Grabsteder Gummiwerfer bei jedem Wurf ihre Kugel extrem trocken rieben und sich die Straße nochmal genau angeschaut haben.“  Die Holz gewann 1,120 Schoet und die Gummi holte noch 100 Meter heraus, obwohl sie bis kurz vor Tettens noch einen Vorsprung von 3 Schoet hatten. „Ein auf und ab.“ Beide Gruppen gingen mit 50 Wurf über die Ziellinie. Der Wunschgegner von Stefan Freese im Finale, Neustadtgödens, sollte sich einstellen. Geworfen haben in der Holz: Karsten Bruns, Bjarne Frerichs, Björn Helmerichs, Nils Ottersberg. Ersatz war Christian Edzards. Gummi: Denis Wache, Stefan Freese, Sascha Freese, Thorben Strehlow. Für die beiden zuletzt genannten kamen noch Maik Wache und  Olaf Czeranowicz zum Einsatz. Grabstede bot in der Holz Bernd Bohlken, Daniel Popken, Leon Mönk und Sven Gärtner auf. In der Holz waren Nils Stulke, Ole Renken, Daniel Hattermann und Christian Alberts dabei. Ersatzwerfer war Matthias Roßkamp. Die Schweewarder nun zum 2. Mal in Folge im Finale. Das Endspiel verloren sie in der Vorsaison gegen Grabstede. Die Friesländer gewannen in den letzten beiden Jahren das Finale.

 

Neustadtgödens (VL) – Spohle (LL)  5:0

 

Die Gäste sicherlich gewarnt. Hatten die Friesländer doch im Viertelfinale den Landesmeister Halsbek rausgeworfen. Die Holz der Gastgeber konnte sich auf dem Altendeichsweg erstmals eine Führung erarbeiten. Diese wurde stetig ausgebaut bis auf fünf Schoet und 47 Meter im Ziel. Die Gummi startete verhalten und zwischenzeitlich mit 2 Schoet vorn. Im Ziel waren es noch 42 Meter. Spielleiter Ralf Arians: „Zum Glück kann man sich auf die Holz im Moment top verlassen“. Glücklich auch der Vereinsvorsitzender Ron Arians: „Stark, was unsere Mannschaft da heute wieder auf die Straße gebracht hat. Schon jetzt ist es ein toller Erfolg für unseren gesamten Verein.“ Die Gummi warf mit Mathias Harms, Killian Remmers, Hans Ehmen und Ralf Arians. Anzeiger war Thore Clausnitzer. Die Holz bot Herbert Lenffer, Dennis Rieger, Malte Schoon und Ron Arians auf. Anzeiger war Hilmar Wattjes. Spohle versuchte in der Gummi mit Holger Folkens, Henning Heinen, Marco Langerenken, Frank Müller und den Auswechselspielern Malte Hibbeler und Jens Stindt dagegen zuhalten. In der Holz war man mit Marcel Frerichs, Mike Frerichs, Sascha Hemme, Sascha Müller und Ersatzwerfer Markus Prass dagegen. Mit einem Erfolg hätten die Spohler den Vorteil auf ihrer Heimstrecke im Finale nutzen können.

 

Finale Neustadtgödens - Schweewarden

 

Frauen

 

Schweewarden II (KK BUT) – Bredehorn  (BL)  0:1

 

Die Schweewarder werfen sechs Staffeln tiefer in der Kreisklasse in Vierermannschaftsstärke. Diesmal sollte es nicht ganz für die nächste Überraschung reichen. Lange auf Augenhöhe musste man sich mit 1 Schoet und 55 Meter geschlagen geben. Am Anfang legten die Gastgeber vor. Die Bredehorner Mannschaftsführerin Karin Osterthun: „ Bis zum Wechsel vom breiten auf den schmalen Streckenteil am Deich entlang erkämpften wir uns trotz langer Würfe von beiden Mannschaften einen Vorsprung von 3 Schoet. „ Am Deich holten die Schweewarderinnen mit langen Würfen auf. Bei der Wende war man wieder auf Null . Die Hausherrinnen boten Melanie  Sandammeer, Bianca Poustourlis, Saskia Reimers, Edith Freese und Judith Reins auf. Bredehorn freute sich über den Erfolg mit Anja Baumann, Fenja Lübben, Karin Osterthun, Iris Wittje, Stefanie Janßen und Sarah Quathamer. Karin Osterthun: „Wir haben uns riesig zum Finaleinzug gefreut.“

Kreuzmoor (LL)  - Spohle (LL)  5:0

 

Unterstützung von beiden Vereinen. Es war schon richtig was los auf der Strecke.

Beide Mannschaften lieferten sich ein starkes Duell, die Leistung war Top.

Das sollte kein leichtes Spiel werden, so sah es zumindest auf der Hintour aus. An der Wende mit der Gummi die Gastgeber mit 1 Schoet und 86 Metern vorn. Auf der Rücktour mit der Holz knüpfte Kreuzmoor an die guten Leistungen an. Die Gäste leisteten sich den ein

oder anderen leichten Fehler. Am Ende ein sicherer Erfolg mit 5 Schoet und 92 Metern. Kreuzmoor brauchte nur 42 Wurf für die Strecke. Die Kreuzmoorer Mannschaftsführerin Karin Ledebuhr: „, Das war eine super Leistung.“ Die Gastgeber traten mit Dagmar Töllner-Boltes, Simke Wiemer, Mareike Frerichs, Sandra Gerken und Femke Strues an. Spohle bot Mareike Langerenken, Mana Pieper, Tomke Pieper, Vanessa Pieper und Christiane Kohlwes auf. Kreuzmoor mit reichlich Finalerfahrung gewann den Pokal 2016 und 2017. In der Vorsaison setzte sich überraschend der Kreisligist Holtange gegen den Landesligisten Reitland durch.

 

Finale: Bredehorn - Kreuzmoor

Kategorie: Landespokal, geschrieben am 28.03.2019 von Gyde Riesner